Von wegen “Die Krise ist vorbei“: Weiterhin tausende Afrikaner in Ceuta – wann landen die ersten hier in Deutschland?
Die Krise in Ceuta ist definitiv nicht vorbei – wie in sozialen Medien zahllose Videos vor Ort sowie Statements verzweifelter Anwohner belegen. Tausende blieben dort, es herrscht vielerorts weiter Chaos – während deutsche “Qualitätsmedien” wie “Zeit“ oder “Tagesschau” von einer “Rückkehr zur Normalität“ in Ceuta sprechen und betonen, die meisten der 50.000 bis 60.000 illegal eingedrungenen Migranten seien “freiwillig” nach Marokko zurückgekehrt. Doch lokale Behörden und Berichte vor Ort zeichnen ein ganz anderes Bild. Die angespannte Lage ist keineswegs beendet.
Noch immer halten sich laut Ceutas Regionalpräsident Juan Jesús Vivas und aktuellen Einschätzungen etliche – Schätzungen reichen von “mehreren Tausend” bis zu 5.000 – in der spanischen Exklave auf. Aufnahmezentren wie das CETI mit einer Kapazität von maximal 512 Personen sind mit über 700 Insassen und rund 1.000 Wartenden draußen völlig überfüllt. Videos zeigen Steinwürfe, Auseinandersetzungen zwischen Migranten und Einsätze der Sicherheitskräfte. Einwohner berichten von Angriffen und anhaltenden Unruhen. Spanische Polizeigewerkschaften widersprechen ausdrücklich den Entwarnungen der Politik und fordern fortgesetzte Sicherheitsmaßnahmen.
Die erwachsenen “Minderjährigen“
Besonders dramatisch ist die Lage bei den angeblichen unbegleiteten Minderjährigen: Spanien plant, rund 7.000 von ihnen auf die autonomen Regionen zu verteilen, weil die Einrichtungen in Ceuta mittlerweile um fast 2.900 Prozent überbelegt sind. Doch auch hier kommt natürlich wieder der Betrug mit falschen Altersangaben ins Spiel, der so alt wie die von Angela Merkel vor elf Jahren losgetretene Asylkrise selbst: Forensische Tests in der Vergangenheit zeigten wiederholt, dass ein signifikanter Anteil der „Minderjährigen“ tatsächlich erwachsen ist, und auch hier ist es offenbar wieder nicht anders.
Diese oft jungen Männer sollen nun in Spanien verteilt werden, also im Sqhengengebiet – und können so kurz- bis mittelfristig weiterreisen, natürlich auch und getrade nach Deutschland. Später folgen dann im Wege des Familiennachzugs wie üblich die fünf- bis siebenköpfigen oder noch größeren Familien nach und wandern direkt in die Sozialsysteme ein. Man kann blind darauf wetten, dass die deutsche Bundesregierung dem außer verlogenen Lippenbekenntnissen erneut nichts entgegensetzen wird. (TPL)