Mord und Totschlag unter „Schutzsuchenden“: Zwei Tote in Augsburger Asylheim

Die orientalischen Formen der Konfliktaustragung gelangen seit nunmehr 11 Jahren im Zuge der anhaltenden rechtswidrigen Masseneinwanderung nach Deutschland, und nach wie geht für sogenannten Geflüchteten die größte Bedrohung von ihnen selbst aus, durch untereinander ausgetragene Konflikte. Nun sorgt erneut ein Gewaltverbrechen für Verunsicherung der Bevölkerung, diesmal im Augsburger Stadtteil Haunstetten-Siebenbrunn: Dort wurden gestern Abend auf dem Grundstück einer Asylbewerberunterkunft in der Inninger Straße zwei Leichen gefunden.

Die Polizei nahm einen 29-jährigen Mann mit syrischer und saudi-arabischer Staatsangehörigkeit fest – natürlich nur “vorläufig“. Gegen ihn ermittelt die Kriminalpolizei wegen des Verdachts des zweifachen Totschlags. Die Opfer sind, wie “Bild“ berichtet, ein 39-Jähriger ebenfalls mit syrischer und saudi-arabischer Staatsangehörigkeit sowie ein 54-jähriger Iraker. Die Leichen wurden während eines Polizeieinsatzes entdeckt. Die genauen Umstände der Tat, die Beziehung der Männer zueinander und die mögliche Tatwaffe sind bislang unklar.

Immer wieder Polizeieinsätze wegen Schlägereien und Messerstechereien

Die Behörden äußern sich unter Verweis auf die laufenden Ermittlungen nur zurückhaltend. Ob Verdächtiger und Opfer Bewohner der Unterkunft waren, wollten Polizeisprecherinnen zunächst nicht bestätigen. Ein Großeinsatz der Polizei und Feuerwehr dauerte bis tief in die Nacht. Das Gelände wurde mit Absperrband gesichert, die Feuerwehr leuchtete den Garten aus. Am Dienstagvormittag setzten Beamte die Absuchemaßnahmen im Umfeld fort.

Hinweise auf weitere Tatverdächtige liegen derzeit nicht vor. Das Polizeipräsidium Schwaben Nord bestätigte den Vorgang und übernahm die Ermittlungen vor Ort. Nach Angaben der „Augsburger Allgemeinen“, die zuerst berichtet hatte, handelt es sich um ein renoviertes Haus, in dem seit etwa zehn Jahren Asylbewerber untergebracht sind. Eine Anwohnerin schilderte gegenüber „Bild“, es habe dort immer wieder Polizeieinsätze wegen Schlägereien und Messerstechereien gegeben. „Man fühlt sich nicht mehr sicher“, so die Frau. Auch das ist wahrlich nichts Neues… (TPL)