Die hochsommerliche Hitze führt dazu, dass wieder ein Hauch von Corona durch Deutschland weht. SPD-Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth, offenbar nicht mehr ganz bei Trost, hat angekündigt, bis zum nächsten Sommer werde es einen “nationalen Hitzeaktionsplan” geben, der Warnungen, Zuständigkeiten und Schutzmaßnahmen besser koordiniere. Die Maßnahmen, die es in einzelnen Bundesländern bereits geben, müssten vom Bund zusammengeführt werden, damit Warnungen und Schutzvorkehrungen überall nach vergleichbaren Regeln greifen. Das sei „die Lektion, die wir aus diesem Sommer gelernt haben“, so Flasbarth im ZDF. „Wenn das ein Hochwasser gewesen wäre, dann wäre die Situation ganz sicher eine andere“, meint er.
Auch wenn es vielerorts Beispiele gebe, wie Städte und Gemeinden sich auf hohe Temperaturen einstellen, brauche es insgesamt mehr Maßnahmen: „Wir müssen alle zusammen die Ärmel hochkrempeln“, fordert Flasbarth. Die scharfe Kritik des Bundesrechnungshofs an einem Programm des Umweltministeriums zur Klimaanpassung macht ihn so wütend, dass er sogar das Grundgesetz ändern will, „damit diese völlig überzogene Kritik des Bundesrechnungshofes eben ins Leere läuft“. Generell müssten „wir“ besser werden beim Klimaschutz, bei der Klimaanpassung, auch wenn Deutschland hier bereits „auf einem recht passablen Weg“ sei. Man dürfe auch nicht vergessen, dass diejenigen, „die immer mal wieder reden, dass der Klimaschutz doch vielleicht auch nicht zu ernst genommen werden darf, dass man die Dinge doch auch mal ein bisschen mit Augenmaß angehen soll, die produzieren das Leid von übermorgen“, schwadronierte er alarmistisch weiter.
28 statt 9.800 Hitzetote – doch das RKI verbreitet weiter Horrorstimmung
Als Vorwand für diese abermalige staatliche Übergriffigkeit dient die Behauptung des berüchtigten Robert Koch-Instituts (RKI), es seien allein bis zum 19. Juli angeblich bereits rund 9.800 Menschen an der Hitze gestorben, mehr als in jedem einzelnen Gesamtjahr seit 2016. Diese Zahlen haben in Wahrheit keinerlei seriöse Grundlage, da sie auf bloßen Schätzungen und Hochrechnungen beruhen. Das RKI räumt dabei schizophrenerweise selbst ein, dass Hitze nur sehr selten unmittelbar zum Tod führt. In den meisten Fällen sei es eine Kombination aus hohen Temperaturen und bereits bestehenden Vorerkrankungen wie zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Lungen- oder Nierenerkrankungen. Dennoch werden die vermeintlichen fast 10.000 „Hitzetoten“ in sämtlichen Medien mit dramatischer Emphase vermeldet, ohne sie kritisch einzuordnen. Genau wie bei Corona ist es schlicht unmöglich, festzustellen, wer an den Folgen der Hitze oder lediglich an einem heißen Tag aus anderen Gründen gestorben ist. Und ebenfalls genau wie bei Corona sind vor allem alte und kranke Menschen stärker gefährdet, durch die Hitze zu Tode zu kommen, weil sie ihre geschwächte Konstitution mehr oder weniger stark belastet – das ist alles.
Da erscheint es eher beruhigend, dass – wenngleich von den Mainstreammedien verschwiegen – die realistische, wahre Zahl der Hitzetoten in diesem Jahr bislang bei 28 liegt. Das ist der wahre, absolut nicht ungewöhnliche und normale statistische Befund. Alles andere ist nichts als herbeigerechnete Panikmache eines der Regierung unterstehenden Instituts, das auch diesmal wieder als politischer Lakai fungiert. Haltlose Zahlen dienen dazu, den Würgegriff des Staates um dieses Land noch enger zu ziehen – und dies ist der ganze Hintergrund dieser inszenierten Hitzehysterie. (TPL)























