Während Europa noch fassungslos auf die Migranteninvasion in Ceuta und deren katastrophale Folgen starrt, setzt sich die Flutung mit Migranten auch an anderer Stelle statt. In Litauen wurde nun zum wiederholten Mal ein Tunnel entdeckt, durch den Migranten über Belarus unterirdisch eingeschleust werden sollten. Der noch nicht fertiggestellte Geheimgang ohne Ausgang, mit getarntem Eingang erstreckte sich etwa vier Meter von belarussischem Gebiet in die litauische Seite hinein. Er sei unter dem Grenzzaun in einer Tiefe von etwa 1,5 Metern gegraben und mit Baumstämmen und Brettern verstärkt gewesen, teilte der Grenzschutz mit. Aufgespürt wurde er mithilfe elektronischer Geräte.
Litauen beschuldigt Belarus seit langem, Migranten aus Krisenregionen gezielt an die EU-Außengrenze zu bringen. Im Gegensatz zum seit 2015 sperrangelweit offenstehenden Deutschland, hat man in Litauen mit einem rigorosen Grenzschutz, einschließlich des Grenzzauns, reagiert. In den vergangenen Wochen waren bereits zwei andere Tunnel unter der Grenze zwischen den beiden Ländern entdeckt worden. Einmal sollen litauische Grenzschützer von einer Gruppe von Migranten, die sich ihrer Festnahme widersetzten, derart heftig attackiert, dass sie sich zurückziehen mussten, während die Migranten zurück nach Belarus flohen. Beim Kampf gegen die illegale Migration profitieren die litauischen Behörden von den Erfahrungen, die man in Polen damit gemacht hat.
Bis zu 25 Meter lang
„Auch die polnischen Grenzbeamten haben ihre Erfahrungen mit uns geteilt, sodass wir trotz dieses neuen Trends auf solche Aktionen bereits einigermaßen vorbereitet waren. Unsere Überwachungssysteme ermöglichen es uns zudem, diese Arbeiten im Untergrund aufzuzeichnen. Meistens werden diese Arbeiten aufgezeichnet, und man wartet, bis die Migranten litauisches Territorium erreichen. Dann werden die Grenzbeamten so positioniert, dass die Migranten bei dem Versuch, illegal nach Litauen einzureisen, festgenommen oder abgeschreckt werden können“, sagte der Kommandant des Staatlichen Grenzschutzdienstes.
Der längste bisher entdeckte Tunnel sei etwa 25 Meter (!) lang gewesen. Dies unterstreicht, in welchem Ausmaß die Massenmigration als Waffen gegen Europa eingesetzt wird, sei es durch Belarus, Marokko oder andere Staaten, die genau wissen, dass diese Flut kulturfremder Zuwanderer Europa zerstören wird. (TPL)






















