Sozialismus voraus: Linken-Führungsfrauen Schwerdtner, Reichinnek(Foto:Imago)
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Linken-Chefin Schwerdtner: Enteignen, solange es noch Eigentum gibt

37 Jahre nach dem Mauerfall hat der politische Wahnsinn in diesem Land ein solches Ausmaß erreicht, dass die SED-Nachfolgepartei die Linke in Berlin wieder an die Macht kommt. Laut einer INSA-Umfrage liegt sie bei 18 Prozent, die Grünen bei 16 und die SPD bei 13. Die AfD kommt auf 19, die CDU auf 18 Prozent. Es ist also schon jetzt so gut wie sicher, dass Berlin nach der Abgeordnetenhauswahl am 20. September in die Fänge einer links-linken Regierung gerät und damit seinen endgültigen Untergang besiegelt. Was dem Shithole an der Spree, das schon jetzt nicht mehr die zivilisatorischen Maßstäbe einer mitteleuropäischen Großstadt erfüllt, bevorsteht, machte die Linken-Co-Vorsitzende Ines Schwerdtner nun unmissverständlich deutlich.

In direkter Kontinuität zu ihren Amtsvorgängern Walter Ullbricht und Erich Honecker, verkündete sie: „Das ist für uns ganz klar: Es wird mit der Berliner Linken in der Regierung vergesellschaftet (sprich: enteignet) werden. Das ist für uns gar keine Frage. Das kann ich Ihnen sehr sicher sagen“, so Schwerdtner. Ein Teil der Wohnungen müsse „wieder der Marktlogik“ entzogen, um den Mietpreis wirklich langfristig zu senken oder zumindest stabil zu halten“. Auch ganz viele Sozialdemokraten würden das so sehen. Es sei „ein ursozialdemokratisches Vorhaben“. Die großspurige Aussage des SPD-Spitzenkandidaten Steffen Krach: „Wenn das die rote Linie ist für die Linkspartei, dann müssen sie gucken, mit welcher Koalition sie das umsetzen wollen – mit der SPD jedenfalls nicht“, bügelte Schwerdtner mit den Worten ab: „Wenn ich an der Stelle der SPD wäre, wäre ich einen Ticken demütiger“.

Gescheiterte sozialistische Spinnereien

Tatsächlich wird die SPD, die selbst in ihrer jahrzehntelangen Hochburg Berlin nur noch ein Schattendasein führt, alles mittragen, wenn sie dafür noch paar Pöstchen erhält. Schwerdtner weiß, was die Stunde geschlagen hat. Ihre immer radikaler werdende Partei wird die neue Regierung dominieren. Die Wohnungskonzerne sind eines der größten Hassobjekte der Linken. Dass der Wohnungsmangel zum Großteil auf die Massenmigration zurückzuführen ist, erwähnt die Linke nicht. Lieber benutzt sie ihn als neuerlichen Vorwand für ihre immer und immer wieder gescheiterten sozialistischen Spinnereien, die unvermeidlich im Chaos enden werden.

Lügenkanzler Friedrich Merz hatte letzten Monat ein Gesetz angekündigt, „das Enteignungen von Wohnungsbaugesellschaften verbietet“. Allerdings ist noch nicht einmal klar, wer für die Erarbeitung des Entwurfs zuständig ist. Zudem dürfte es juristisch kaum möglich sein, einer Landesregierung Enteignungen grundsätzlich zu verbieten, da Artikel 15 des Grundgesetzes diese bisher noch nie genutzte- Möglichkeit einräumt, wenn außergewöhnliche Umstände geltend gemacht werden. Berlin wird im Herbst also auch offiziell erneut in den Sozialismus taumeln – es ist ein weiterer Tiefpunkt in diesem an allen Ecken und Enden kollabierenden Land. (TPL)

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