Der “ernste Sicherheitsvorfall” einer offensichtlichen False-Flag-Aktion am Leipziger Flughafen, wo eine zufällig mit defektem Zünder versehene Plastiksprengstoff-Basteldrohne zufällig in der Nähe ukrainischer Antonow entdeckt und von einem Flughafenmitarbeiter per Roundkick aus der Luft geholt wurde, stinkt zwar so dermaßen zum Himmel, dass man nicht weiß, über was man sich mehr wundern soll – die offenbar nichtexistenten Sicherheitsvorkehrungen an deutsche Flughäfen oder den Mangel an jeglicher Originalität, mit der (pro-)ukrainische Akteure die Bedrohungslage künstlich aufrechterhalten wollen, um die deutsche Bevölkerung weiter in Kriegspanik zu halten und die Milliardengeldflüsse für Kiew aufrechtzuerhalten. Auf jeden Fall aber führte er mit der Zuverlässigkeit Pawlowscher Reflexe bei den üblichen Verdächtigen zu den immer gleichen Reaktionen. Obwohl Innenminister Alexander Dobrindt tunlichst vermieden hatte, Russland öffentlich als Urheber zu benennen, meldete sich natürlich der unvermeidliche CDU-Kriegstreiber Roderich Kiesewetter zu Wort und forderte, die Bundesregierung solle, die NATO-Bündnispartner nach Artikel 4 des Nordatlantikvertrags konsultieren. Denn die Zunahme hybrider Angriffe und das „Austesten aus Russland“ führe „immer mehr zu einer Gewöhnung und damit Unterminierung unserer Sicherheit“.
Artikel 4 des NATO-Vertrags erlaubt es jedem Mitgliedsland, Konsultationen mit den Bündnispartnern zu verlangen, wenn es seine territoriale Unversehrtheit bedroht sieht. Es gilt als Vorstufe zum Bündnisfall nach Artikel 5. Natürlich vermutet Kiesewetter Russland hinter der mit Sprengstoff versehenen Drohne am Leipziger Flughafen. Die Bedrohung für Deutschland durch von Russland gesteuerte hybride Angriffe halte er „für gravierend“ und gehe auch bei dem versuchten Drohnenangriff am Leipziger Flughafen „von einem gezielten hybriden Angriff, also einem versuchten Terrorakt, gesteuert von Russland aus“.
Knapp unterhalb der Weltkriegsschwelle
Kiesewetter agiert also wieder knapp unterhalb der Weltkriegsschwelle, die der NATO-Bündnisfall faktisch bedeuten würde. Er ist mit seinem hysterischen, immer gleichen Gefasel zum Karl Lauterbach der CDU geworden. Aber auch seine Schwester im Geiste, die unsägliche FDP-Matrone Marie-Agnes Strack-Zimmermann stieß sofort ins gleiche Horn. „Wir müssen uns im Klaren darüber sein, dass Deutschland und nicht erst seit heute im Fadenkreuz der russischen Aggression steht. Wir sind ein Unterstützer der Ukraine, und Russland hat riesiges Interesse daran, dass sich das ändert, indem Widerstand in der deutschen Öffentlichkeit erzeugt wird“, verkündete sie und raunte den üblichen Unsinn zusammen, Russland wolle die öffentliche Meinung vor den Wahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern nächsten Monat beeinflussen, indem man den Menschen Angst einjage.
Abgesehen davon, dass die Lage in Deutschland dermaßen katastrophal ist, dass es wahrlich keines russischen Zutuns bedarf, um die Menschen zu verängstigen und der AfD immer mehr Wähler zuzutreiben: Bislang weiß man nichts über die Hintergründe und Urheber des Drohnenunfalls, zumindest nicht die Öffentlichkeit. Gestalten wie Kiesewetter und Strack-Zimmermann sind es, die den Menschen vor Wahlen Angst einjagen wollen und die AfD mit der Lüge diffamieren, sie sei ein Agent Russlands, das nun auch noch deutsche Flughäfen angreife. Dass diese Zumutung von Agitation überhaupt gewagt wird, ist eine Folge der öffentlichen und juristische Nichtaufarbeitung der von der Ukraine zu verantwortenden kriegerischen Nordstream-Sabotage. Nachdem die Deutschen selbst diesen beispiellosen Anschlag auf ihre Sicherheit tatenlos hinnahmen, lassen sie sich schlichtweg alles einreden. Aber diese Masche wird bei den Wählern im Osten nicht mehr ziehen. Sie haben endgültig genug von den Altparteien, und lassen sich von deren Propaganda nicht mehr ins Bockshorn jagen. Russische Drohnenangriffe braucht es dafür nicht. (TPL=






















