Heutige Großdemo in Plauen (Foto:ScreenshotYoutube)
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Großdemo in Plauen: Die Ostdeutschen sind die wachsameren Bürger – und die besseren Demokraten!

Dass die Bürger in den neuen Bundesländern die demokratischeren, weil kritischeren und sensibleren Einwohner dieses Landes sind, ist schon seit dem Ende der DDR bekannt. Aus der DDR-Erfahrung erwuchs ihnen ein feines Sensorium für Fehlentwicklungen, staatliche Bevormundung und politische Lügen, das gerade in Zeiten der wählerbetrügerischen und rückgratlosesten und volksverachtendsten Bundesregierung unverzichtbar wird. Wer Jahrzehnte Propaganda, Mangelwirtschaft und Repression erlebt hat, erkennt gefährliche Diktaturfrühanzeichen und Muster früher – und schweigt dazu seltener.

Das zeigt sich auch klar in den Umfragewerten: Die AfD liegt im Osten weit vorn. In Sachsen-Anhalt und Thüringen erreicht sie aktuell um die 40–41 Prozent, in Sachsen ähnlich hohe Werte; gesamtdeutsch liegt sie bei rund 28 Prozent und ist in Ostdeutschland oft stärkste Kraft. Viele Ostdeutsche sehen in ihr den Ausdruck eines längst überfälligen Korrektivs gegen eine Politik, die sie als abgehoben empfinden.Noch deutlicher wird die Haltung auf der Straße. Am heutigen 8. August 2026 versammelten sich laut Polizei über 10.000 Menschen in Plauen zu einer Großdemonstration der Initiative “Einigkeit für Deutschland / Projekt M1llion“. Sie forderten den Rücktritt der Bundesregierung, Neuwahlen, niedrigere Energieabgaben, eine Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und die Ausweisung straffälliger und illegaler Migranten.

Ostdeutsche demonstrieren nicht aus Nostalgie, sondern aus echtem zivilem Engagement!

Die Organisatoren knüpften ganz bewusst an 1989 an: Genau hier fand am 7. Oktober 1989 die erste große friedliche Demonstration statt, die die SED-Macht nicht mehr auflösen konnte – ein entscheidender Funke der Friedlichen Revolution. Derartige echte, weil nicht inszenierte oder staatlich orchestrierte Basisbewegungen und Protestdemos der letzten Zeit untermauern dieses hoffnungsfrohe Bild. Schon in den vergangenen Jahren gingen in Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern regelmäßig Tausende gegen Energiepolitik, Inflation und Regierungshandeln auf die Straße – oft mit deutlich höherer Beteiligung als im Westen.

Das „Projekt M1llion“ hatte zuvor bereits in Berlin mobilisiert. Klar ist: Ostdeutsche demonstrieren nicht aus Nostalgie, sondern weil sie Fehlentwicklungen früher spüren und die Bereitschaft mitbringen, für einen Politikwechsel aktiv zu werden.Diese Sensibilität ist kein Defizit, sondern demokratische Stärke. Wer Lügen und Bevormundung historisch kennt, verteidigt die Freiheit energischer. Die hohen AfD-Werte und die Plauener Demonstration vom heutigen Tag sind Ausdruck genau dieser Haltung: kritischer, wachsamer und handlungsbereiter als manch westdeutscher “Konsens”. (TPL)

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