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Das 1989-Comeback? Wenn Politiker gegen die eigenen Bürger trommeln und ermitteln lassen

Es wird der Osten Deutschlands sein, der uns den Arsch rettet. (Miss Eve)

Der Albertplatz in Plauen ist überfüllt – überall -Fahnen und die Menge donnert „Wir sind das Volk. Merz muss weg“. Es fühlt sich an wie im Oktober 1989, als 15.000 Menschen hier zusammenkamen und den Einsturz der DDR-Diktatur einleiteten. (Deutscher Schäferhund)

Vieles erinnert heute an die letzten Tage der DDR. Überall werden Proteste laut, insbesondere die renitenten Ossis, die einen natürlichen Instinkt gegen Diktatur und Faschismus entwickelt haben und denen man nichts mehr vormachen kann, sind zur Zeit auf den notdürftig ausgebesserten Straßen dieser Republik unterwegs.

Gestern in Plauen haben Demonstranten auf jeden Fall gezeigt, wer hier eigentlich Herr im Hause Deutschland ist und haben für den Frieden getrommelt.  Klar, dass da jemand wie der CDU-Mann Michael Kretschmer nervös wird.

Stefan Homburg schreibt:

Dystopisch: @MPKretschmer lässt heute auf einer Demo Trommler kesseln. Sie könnten „militärisch“ wirken. Das befürchtet mit der @CDU ausgerechnet eine Partei, die den Kriegseintritt mit ihren Busfahrer-Drohnen anheizt. Die Versammlungsfreiheit ist tot.
Kieler Aktionär schreibt:
Klar, Trommeln sind ein Problem. Aber die Forderung nach einem Kalifat auf Demos in Berlin und rufe nach „Tod den Deutschen“ sind natürlich völlig legal. Fickt Euch!
Grokograph schreibt:
Während anderswo Steine fliegen, Autos brennen und Polizisten angegriffen werden, ist in Plauen plötzlich das Trommeln das Problem. Das ist gezielte Schikane gegen die eigenen Bürger.
Bernd Kaiser schreibt:
10.000 Demonstrierende, aber die größte Gefahr für den Staat? Offenbar synchrone Trommeln. Während in Plauen 10.000 Menschen gegen den Kurs der Regierung, absurd hohe Energiepreise, Zwangsgebühren und für sofortige Neuwahlen auf die Straße gehen – völlig friedlich, wohlbemerkt –, greift die deutsche Staatsmacht knallhart durch: Eine Gruppe Trommler wurde von der Polizei gestoppt und vom Demozug abgetrennt. Warum? Weil sie „geschlossen in Formation“ liefen und – Achtung, festhalten – „gemeinsam im Takt“ trommelten. Das verstoße laut Behörden gegen das „Uniformierungs- und Militanzverbot“.
Man kann sich diesen Realsatire-Staat wirklich nicht mehr ausdenken. Es ist schon erstaunlich: Ein Land, das bei echten Problemen, unkontrollierter Migration und wirtschaftlichem Abstieg oft nur noch hilflos zuschaut oder abnickt, findet seine absolute Härte und Entschlossenheit bei Leuten, die Rhythmusgefühl haben. Ein absoluter Schildbürgerstreich der Versammlungsbehörde! Was sagt uns das? Wenn der Unmut der Bürger aus allen Schichten so massiv wird, dass Tausende nach Plauen fahren und das Volk wie schon 1989 wieder ruft: „Wir sind das Volk!“, dann klammert sich die Politik eben an absurde Verbote. Hauptsache, der Protestmarsch marschiert nicht „im Gleichschritt“. Das Kartell wackelt, aber die Bürokratie steht.
Nicht das einzige Problem, was die Herrschaften da oben mit den renitenten Bürgern da unten haben:
Laut aktuellen Berichten ermittelt bzw. prüft der Staatsschutz in mehreren Bundesländern wegen der Protestaktion mit weißen T-Shirts (bzw. Unterhemden) mit Aufschriften wie „Das ist unser letztes Hemd“, „Das letzte Hemd“ oder „Unser letztes Hemd“.
Diese werden an Ortseingangsschildern aufgehängt. Die Aktion ist bundesweit aufgetreten (zuerst u. a. in Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen) und hat inzwischen auch Ostdeutschland erreicht, etwa Sachsen und Brandenburg. Medien wie die Berliner Zeitung (8. August 2026) berichten explizit: „Staatsschutz ermittelt wegen weißer T-Shirts“. In Brandenburg (z. B. Oberhavel/Hennigsdorf) prüft der Staatsschutz einen möglichen Straftatverdacht, und Kommunen entfernen die Shirts teilweise.
Hinter der Aktion stehen laut Berichten rechtspopulistische (natürlich!) bzw. protestbewegungsnahe Gruppen (u. a. Verbindungen zu „Schleswig-Holstein steht auf“ oder dem „Projekt M1llion“), die damit u. a. gegen Regierungs- und Steuerpolitik, Migration oder ähnliche Themen protestieren. (Quelle: GROK)
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Foto: Netzfund
Wieder Matsuhime, die schreibt:
Der Staatsschutz ermittelt?? Warum?? Weiße T-Shirts mit „Das ist unser letztes Hemd“ hängen an Ortsschildern. Nichts weiter. Nur Kleidung, die auf die aktuelle Lage aufmerksam machen soll. Hohe Kosten, Abgaben, Energiepreise und das Gefühl, ausgelaugt zu werden. Genau das drückt der Slogan aus. Keine Parole, kein Aufruf – nur ein sichtbares Zeichen. Trotzdem ermittelt der Staatsschutz. In anderen Regionen gilt dasselbe als freie Meinung. Die Reaktion wirkt überzogen. Sobald jemand wirtschaftliche Not thematisiert, wird sofort „rechtspopulistisch“ gerufen. Die T-Shirts selbst sagen nichts davon. Sie zeigen nur den Zustand, in dem viele Menschen und Betriebe stecken. Wer T-Shirts zum Staatsschutzfall macht und jeden Protest gegen Belastungen sofort politisch abstempel t, lenkt von der eigentlichen Lage ab.
Roland Tichy weiß:
Der Osten macht Druck: 10.000 Demonstranten in Plauen fordern Rücktritt der Bundesregierung und „Unser Geld für unser Volk“. Damit setzt sich der subversive Protest „Unser letztes Hemd“ fort.
Es weht Wahlich ein Hauch von 1989 durch das Land und es ist der Ostwind, die der Regierenden vor sich her treibt. Und genau deshalb reagieren sie so nervös.
Es wird ihnen nichts nützen (es sei denn, sie provozieren einen Bürgerkrieg) – siehe 1989.
Und hier noch ganz wichtig:

Befreiung der Trommler in Plauen mit Nationalhymne!

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