Abschuss ukrainischer Drohnen: Wieviel soll hier eigentlich noch “schiefgehen“? (Foto:ScreenshotYoutube)
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Ukrainischer Drohnenterror in der EU: Während Bulgarien Kiews Botschafterin einbestellt, schwafelt Berlin weiter vom bösen Russland

Der allzu vorschnelle Russland-Vorwurf und die seit NordStream evidente und immer wieder bestätigte Realität kollidieren wieder und wieder: Einen Tag, nachdem die Schwindel-Drohne Marke Baumarkt-Eigenbastelei von Leipzig in der Nähe eines angeblich “mit Munition beladenen“ ukrainischen Antonow-Transportflugzeugs (das dann aber plötzlich doch keine Munition geladen hatte) samt defekten Zünder und Plastiksprengstoff in einer Konservendose von einem Busfahrer zu Boden getreten wurde und nun als Vorgeschmack auf den “russischen Angriffskrieg“ Putin in die Schuhe geschoben würde, war es gestern auch in Nordostbulgarien nahe der rumänischen Grenze und nur einen Kilometer von einer Kompressorstation der Transbalkan-Gaspipeline zu einem Drohnenzwischenfall gekommen; hier stürzte der Flugkörper ab und explodierte.

Bevor auch nur irgendwelche Lügenerzählungen vom bösen Russland verbreitet werden konnten (die dann, wie schon im Fall der offensichtlichen False-Flag-Mogelpackung von Leipzig, von Kriegstreibern und antirussischen Neurotikern à la Agnes Strack-Zimmermann oder Roderich Kiesewetter sogleich zum Anlass für erneute Eskalationsforderungen bis hin zur Ausrufung des Spannungsfalls hätten begierig aufgegriffen werden können!), identifizierte das bulgarische Verteidigungsministerium dummerweise das Gerät nach Analyse der Trümmer als Maya-Lockdrohne der ukrainischen Streitkräfte. Schäden und Verletzte gab es keine; von Absicht geht Sofia – in diplomatischer Mäßigung – nicht aus. Trotzdem bestellte das bulgarische Außenministerium die ukrainische Botschafterin für morgen ein. Blöd gelaufen: Statt diesen “Zwischenfall“, wie auch im Fall der Leipziger Drohne offenbar von Selenskyj & Co. geplant, zur Untermauerung neuer Geldströme und Hilfslieferungen fürs Kiewer Kleptokratenstadl zu nutzen (der 90-Milliarden-“Kredit“ der EU vom Frühjahr, natürlich mit Löwenanteil Deutschlands, ist vermutlich schon wieder aufgebracht, sprich: in den üblichen Kanälen versickert!?), blieb der ukrainischen Regierung erneut nur das Dementi und das Angebot der “gemeinsamen Aufklärung”. Diese Alibi-Schadensbegrenzung kennt man noch allzu gut von der NordStream-Sabotage, hinter der ebenfalls die Ukraine steckte, und den Angriffen auf die Druschba-Pipeline.

Im schlimmsten Fall kaltblütiger Vorsatz

Dabei ist der große Drohnen-Hoax längst entlarvt: Seit Beginn des Ukraine-Kriegs geraten immer wieder Drohnen in den Luftraum von NATO- und EU-Staaten, und stets wiederholt sich dabei dasselbe Muster: In den ersten Stunden und Tagen wird fast automatisch Russland verantwortlich gemacht – als Angreifer, Provokateur oder hybrid agierende Macht –, und später, lange nachdem die nächsten Milliardenhilfen ausgezahlt sind, kommt heraus, dass der wahre Verantwortlich für die Souveränitätsverletzung die Ukraine selbst war, die sich einen Dreck um die Unversehrtheit, vitalen Eigeninteressen und Sicherheitsbedürfnisse ihrer Verbündeten schert und diese am liebsten mit schamlosen Inszenierungen in den Dritten Weltkrieg mit Russland verwickeln würde. Im harmlosesten Fall handelt es sich “nur“ um Unachtsamkeit der ukrainischen Drohnensteuerung, im schlimmsten Fall um kaltblütigen Vorsatz; die Schuld gibt die ertappte Ukraine nach Auffliegen ihrer Verantwortung dennoch Russland, dessen angebliche elektronische Kriegsführung durch GPS-Jamming und Spoofing die Flugbahn der Drohnen manipuliert habe.

So war es etwa auch im Mai dieses Jahres, als ein NATO-Jet – in diesem Fall eine rumänische F-16 – eine Drohne später als ukrainisch identifizierte Drohne über estnischem Territorium abschoss; Selenskyj “entschuldigte” sich  und erklärte, russische Störsysteme hätten das Gerät “absichtlich oder unabsichtlich” umgeleitet. Zuvor war im März in Finnland ebenfalls eine ukrainische AN-196-Drohne mit Sprengkopf abgestürzt; auch hier hatte sich Kiew mit Verweis auf “russische elektronische Interferenz” herausgeredet. Ebenfalls im März war eine ukrainische Militärdrohne in einem See in Litauen gelandet, die laut der litauischen Regierung “Teil eines Angriffs auf das russische Ölterminal Primorsk” gewesen sein sollte, der fehlgeleitet wurde. Dass damit erstmals eingeräumt wurde, dass offenbar  Drohnen nicht von der Ukraine, sondern von NATO-Territorium aus in russisches Gebiet eindringen und damit der Westen längst zur konkreten Kriegspartei geworden ist, scheint erstaunlicherweise niemanden weiter bekümmert zu haben. Ebenfalls in Rumänien war Anfang Juni 2026 eine ukrainische Magura-Marine-Drohne im Hafen von Constanța explodiert, wofür Selenksyj ebenfalls “russischen Jamming“ verantwortlich machte – obwohl es dafür keine bestätigten Anhaltspunkte gab.

Geistererscheinungen der Drohenüberflüge

All diese Fälle zeigen, dass die einzige und größte Gefahr für den europäischen Luftraum just von dem Land ausgeht, das seine moralische Dauererpressung des Westens zur Gewährung historisch nie gesehener Waffen-, Material- und Finanzhilfen für ein hochkorruptes und undurchsichtiges Regime auf die Spitze treibt. Die massive Drohnen-Offensive Kiews gegen russische Ziele produziert jedenfalls – ob als eigentliches Ziel oder als ungewollte Folge russischer Abwehrmaßnahmen – systematisch Kollateralschäden in Nachbarstaaten. Bislang gab es praktisch ausnahmslos Zwischenfälle mit ukrainischen Drohnen – und so gut wie nie mit russischen, welche auch nur ansatzweise dokumentiert wären (auch der Fall des grenznahen Absturzes einer russischen Geran-2-Drohne im rumänischen Galati im Mai ist kein Beweis des Gegenteils, zumal dieser Drohnentyp ebenfalls der Ukraine stammen kann)

Auch die vor zwei Jahren (und aktuell gerade wieder)  speziell der deutschen Öffentlichkeit zugemuteten Berichte von den Geistererscheinungen der Drohnenüberflüge und -sichtungen über Flughäfen, Industrieanlagen oder kritischer Infrastruktur erbrachten in keinem Fall den konkreten Nachweis einer russischen Drohne, sondern ergaben stattdessen nur Hinweise auf privates Hobbyfluggerät oder es blieb bei ungeklärten Phänomenen – für die mit hoher Wahrscheinlichkeit, na wer wohl, ebenfalls die Ukraine verantwortlich war, weil sie das einzige reale Interesse an einer Aufrechterhaltung der Spannungen hat. Wer die politmediale Zumutung „Russland steckt dahinter“ wirklich noch für bare Münze nimmt, de glaubt auch an das Sandmännchen. (JS)

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