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BSW – das doppelte Zünglein an der Waage?

Am 6. September könnte ein Ruck durch Deutschland gehen, könnten die Ossis mal wieder dafür sorgen, dass es in diesem Land endlich wieder aufwärts geht und aus dem ewig dauernden politischen Winterschlaf, der immer mehr einem Koma gleicht, wachgerüttelt wird – wenn die AfD in Sachsen-Anhalt bei der Landtagswahl die absolute Mehrheit erhält. Die letzte Umfrage, nach der die AfD satte 43 Prozent erhält, macht Mut.

Dieses Drama hat dabei noch eine lustig Seite:

Aktuell rollt in Sachsen-Anhalt ja eine von linken NGOs initiierte Kampagne, die empfiehlt,  taktisch zu wählen, um die Grünen in den Magdeburger Landtag zu hieven. Könnte klappen, wenn am Ende die Grünen drin sind und die SPD dafür rausfliegt. Noch lustiger wäre es, wenn beide scheitern. Und da Linke alles was sie gerade anfassen, sich zu einem veritablen Eigentor entwickelt, ist das sogar fast sicher.

Klar ist auf jeden Fall schon jetzt: Die CDU ist politisch tot. Mit „Didi“ Schulze in SA sowieso und anschließend wird dann die Merz-Gang von der politischen Bühne gefegt. Eingemauert im „antifaschistischen Schutzwall“ (heute sagt man Brandmauer dazu), von der SPD und den Linken erst erpresst und dann platt gepresst, wird die ehemalige Volkspartei demnächst unter 20 Prozent ihr elendes Dasein fristen müssen. Die SPD hat sich eh zur Kleinstparei verzwergt, eine Revolte gegen die unerträgliche Parteiführung (Bas, Klingbeil) steht kurz bevor. Die FDP wird durch das leidenschaftliche Engagement von Strack-Zimmermann die 5-Prozent-Hürde nicht schaffen, von den Grünen redet bald keiner mehr.

Gibt es nur noch das BSW, das vielleicht noch eine Rolle spielen könnte – wenn endlich die Ungereimtheiten bei der letzten Bundestagswahl ausgeräumt werden und wenn es die 5-Prozent-Hürde bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt überspringt.

Das Bündnis könnte, wenn es knapp wird, Ulrich Siegmund von der AfD zum Ministerpräsidenten machen. Könnte es, könnte es auch nicht. Man muss da ja nur an Thüringen und Brandenburg denken, wo das BSW den für Land und Leute so überlebenswichtigen Politikwechsel verhindert hat.

Nun gibt es aber noch eine Sahra Wagenknecht. Und die schreibt:

Trotz aller Kampagnen gegen uns: Das BSW kommt! Die Mehrheit der Bürger in Sachsen-Anhalt wünscht sich Veränderung. Die Zahlen zeigen auch: Nur mit dem BSW im Landtag wird es eine Mehrheit zur Ablösung des CDU-Amtsinhabers geben. Die AfD allein schafft das höchstens um den Preis, dass sie sich mit Teilen der CDU verbündet – dann gäbe es zwar einen anderen Regierungschef, aber garantiert keinen Neubeginn. Nur mit dem BSW kann es Mehrheiten für eine andere Politik im Parlament geben. Ziehen wir in den Landtag ein, ist die Brandmauer Geschichte! Unser Wahlziel ist die Abwahl des CDU-Amtsinhabers und seine Ersetzung durch einen überparteilichen Ministerpräsidenten, der die Brandmauer-Idiotie beendet und mit wechselnden Mehrheiten regiert. Wir wollen die drängendsten Probleme gemeinsam mit allen angehen, die bereit sind, sachbezogen zusammenzuarbeiten, um das Leben der Menschen spürbar zu verbessern. CDU-Kandidat Sven Schulze wird definitiv keine Stimme von uns bekommen. Seine Abwahl wäre die nächste verdiente Klatsche für Friedrich Merz und wahrscheinlich das Ende seiner desaströsen Kanzlerschaft. Wer BSW wählt, kann Merz stürzen!

Matthias Meinung‘ glaubt ihr:

Leute, die Sahra ist nicht doof. Ganz im Gegenteil. Und rhetorisch kennt sie alle möglichen Kniffe. Wenn sie schreibt „[…] und seine Ersetzung durch einen überparteilichen Ministerpräsidenten […]“, dann sagt sie hier durch die Blume, dass das BSW Ulrich Siegmund NICHT zum Ministerpräsidenten wählen wird!

Stefan Homburg rechnet nach:

Rein mathematisch gedacht: Bei diesem Ergebnis würde  @UlrichSiegmund im 3. Wahlgang MP, sofern BSW Wort hält und Schulze nicht wählt. Danach könnte er mit wechselnden Mehrheiten regieren und hätte jeweils 4 Partner zur Auswahl, recht komfortabel.

Mistgabler ist da eher skeptisch:

Exakt diese Ankündigungen haben wir auch damals in Thüringen gehört, aber was ist am Ende passiert? Das BSW hat trotz aller Versprechen die Brandmauer aufrecht erhalten und gemeinsame Sache mit den Altparteien gemacht. Glaubt diesen Wahlbetrügern kein Wort!

Der Martin_Schlagerstar eher zynisch:

Das BSW hatte angekündigt, einen CDU-Ministerpräsidenten verhindern zu wollen. Die Linke zeigte sich bereits offen für eine Zusammenarbeit mit der CDU. Die CDU würde hingegen keinen Linken zum Ministerpräsidenten wählen. Die einzig verbliebene Option, um unsere Demokratie zu schützen, wäre also, den Kandidaten der SPD mit Stimmen der Linken, des BSW und der CDU zum Ministerpräsidenten zu machen. Ein sauberer Kompromiss aus der Mitte der Gesellschaft heraus. Damit könnten vermutlich alle leben. Niemand müsste daherkommen und die Wahl rückgängig machen.

Das Beste wäre es, wenn das BSW zur Wahl der AfD aufrufen und selbst verzichten würde. Dann wäre seine Glaubwürdigkeit wieder hergestellt und Ulrich Siegmund könnte mit knapp 50 Prozent durchziehen.

Und eine politische Lawine lostreten, die die Brandmauer niederwalzen würde und alles, was sich dahinter verschanzt hat unter den eigenen Mauersteinen politisch vergraben.

Allerdings gibt es auch Warner. Dr. Markus Krall schreibt:

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Macht Euch eines klar, Leute: Wenn die AfD in Sachsen-Anhalt gewinnt, werden die Kartellparteien ALLES tun, um die Entscheidung des Volkes zu sabotieren, Verfassungskrise inklusive. Ein Putsch von oben durch Spannungsfall oder gar Kriegsfall ist nicht ausgeschlossen.
Und die ersten Anzeichen darf man nicht links liegen lassen Morlock Nr. 2 postet folgendes:
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RA Ralf Höcker mit einem harten, aber klaren Statement dazu:
„Nicht mehr lange. In ein paar Wochen geht der Mauermörder-Flüsterer Sven Hüber in den Ruhestand. Deshalb reißt er jetzt auch wieder die Klappe auf. Er fürchtet wohl keine dienstrechtlichen Konsequenzen mehr. Jeder Polizist muss wissen: Dieser Typ ist stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei und treibt dort seit Jahrzehnten sein Unwesen. Er vergeudet Mitgliedsbeiträge für seine politische Agenda und sogar für seine persönlichen Rechtsstreitigkeiten. Man kann als Polizist nicht Mitglied einer Gewerkschaft sein, die solch üble Figuren an ihre Spitze setzt.“
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