Queere Frühsexualisierung an staatlichen Schulen: Überall auf dem Vormarsch in Deutschland (Symbolfoto: Jacob Lund/Shutterstock)
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Frühsexualisierung an Sachsens Schulen – unter CDU-Ägide

Die AfD kritisiert zu Recht wie einmal Fortsetzung von Sexualprojekten mit Gerede e.V. an sächsischen Schulen. Ihre Abgeordneten Tobias Heller und Roman Golombek befragten Sachsens Kultusminister Conrad Clemens (CDU) zu Projekten des Dresdner Vereins “Gerede e.V.” an Schulen. Der Verein für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt führt seit Jahrzehnten Aufklärungsangebote wie „LiebesLeben“ durch. Diese behandeln Themen wie sexuelle Orientierungen, Geschlechtsidentität, Trans- und Intergeschlechtlichkeit sowie Nichtbinarität – vorwiegend ab Klassenstufe 8, anlassbezogen auch jünger – und nutzen Peer-Education mit persönlichen Erfahrungen der Referenten. Im konkreten Fall der Oberschule „Am Kupferberg“ in Großenhain (Drs. 8/7582) ging es um ein Sexualprojekt in der 7. Klasse. Clemens räumte laut AfD einen Verstoß gegen das Schulgesetz ein: Die Inhalte wurden den Eltern vorab nicht mitgeteilt. Am Gymnasium in Löbau (Drs. 8/7518) soll die umstrittene Sexualerziehung trotz Kritik von Eltern und Schülern im November 2026 fortgesetzt werden.

Heller erklärte: „Dass linke Vereine ohne Anwesenheit von Lehrern im Unterricht Werbung für Transsexualität machen, ist inzwischen längst bekannt. Die CDU hatte lange genug Zeit, diese Projekte einzustellen. Weil das nicht geschehen ist, müssen wir davon ausgehen, dass die CDU inhaltlich voll und ganz hinter diesen Angeboten steht.“ Golombek ergänzte, weder Werbung für Geschlechtsumwandlungen noch parteipolitische Einseitigkeit dürften an Schulen geduldet werden.

Bereits Porno-Eklat an Schule in Schleife war ein Weckruf

Stattdessen solle der Fokus auf Deutsch und Mathematik liegen. Die AfD fordert eine Konzentration auf Kerninhalte und sieht einen Verstoß gegen das Neutralitätsgebot, da sich der Verein auch parteipolitisch positioniere. Gerede e.V. versteht seine Workshops laut eigener Darstellung primär als Antidiskriminierungsarbeit mit vereinzelten sexualpädagogischen Elementen und stellt Eltern-Informationsschreiben bereit. Der Verein wird unter anderem vom Jugendamt Dresden und dem Landespräventionsrat gefördert und war bereits in früheren Fällen (etwa an einer Görlitzer Oberschule 2024) Gegenstand kritischer Berichte über Inhalte zu Geschlechtsumwandlungen vor Zwölf- und Dreizehnjährigen.

Ähnliche Kontroversen um externe Anbieter, fehlende Lehrkraft-Präsenz und Elternbeteiligung hatte es bereits beim „Porno-Eklat“ an einer Schule in Schleife gegeben; Clemens sprach damals von einem schweren Fehler und kündigte Handlungsempfehlungen an. Die parlamentarischen Anfragen und Antworten liegen im EDAS-System des Sächsischen Landtags vor. Ob die CDU die Projekte grundsätzlich stützt oder Einzelfallprüfungen vornimmt, bleibt Gegenstand der politischen Auseinandersetzung. (TPL)

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