Foto: KI generiert/GROK/Satire
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Läuft das BSW in die „Höcke-Falle“?

Ein Mann mit Anstand und Ehre wäre schon längst zurückgetreten. Mario Voigt tut das nicht, obwohl er jetzt noch einmal eine Vollklatsche vor Gericht wegen der Plagiats-Affäre einstecken müsste.

Er macht das alles, weil er noch einige Zeit im Amt bleiben muss, um lebenslang vom Steuerzahler alimentiert werden zu können. Doch dieses undemokratische Verhalten hat einen Nebeneffekt, der nicht zu übersehen hat.

Die AfD-Thüringen schreibt noch mal, worum es geht:

Mario Voigt spielt (wieder einmal) auf Zeit.

Die TU Chemnitz hat seinen Widerspruch zurückgewiesen, der Doktortitel ist endgültig aberkannt und jetzt zieht er vors Verwaltungsgericht – obwohl dort vor allem Verfahrensfragen geprüft werden und nicht die Frage, ob aus einem offensichtlichen Plagiat urplötzlich doch noch saubere Wissenschaft wird.

Und während Thüringen und die sogenannten „Leitmedien“ zuschauen, vergeht Woche um Woche. Mario Voigt wurde am 12. Dezember 2024 zum Ministerpräsidenten gewählt. Mitte Dezember 2026 hätte er zwei Jahre Landesregierung voll. Nach § 11 ThürMinG hat er damit ab Dezember Anspruch auf ein Ruhegehalt. Damit bekommt sein beharrliches Hinauszögern plötzlich einen ganz eigenen Beigeschmack.

Die Vorwürfe gegen Voigt sind massiv: Das neue Gutachten, das die AfD-Fraktion im Mai vorgestellt hat, dokumentiert mindestens 265 Plagiatsfragmente.

@SprachPhilo Stefan Weber legte damals zudem erhebliche Zweifel an zentralen Teilen der Arbeit dar – also ausgerechnet an jenem angeblichen „wissenschaftlichen Kern“, auf den sich Voigt zu seiner Verteidigung berufen hat. Dazu kommen 61 identische Zitierfehler sowie 42 Fälle, in denen Inhalte angeblich aus Experteninterviews stammen, tatsächlich aber aus an dieser Stelle nicht zitierter Literatur übernommen wurden.

Mario Voigt hat übrigens einen berühmten Namensvetter. Der Hauptmann von Köpenick hieß Wilhelm Voigt. Ihm genügte seinerzeit eine Hauptmannsuniform, um sich eine Autorität zu verschaffen, die er gar nicht besaß. Mario Voigt verschaffte sich einen Doktortitel, den er nun nicht mehr führen darf. Von Voigt zu Voigt hat sich offenbar nur die Requisite geändert, die Perfidie ist gleich geblieben.

RA Markus Haintz mit einer klaren Botschaft:

Wenn das BSW die Brandmauer einreißen und einen CDU-Amtsinhaber ablösen möchte, dann macht das in Thüringen. Der Dr.-Betrüger Voigt regiert dort mit 44 zu 44 Sitzen. AfD + BSW haben 47 Sitze und können ihn jederzeit abwählen und einen MP mit wechselnden Mehrheiten wählen. Los!

Björn Höcke schreibt:

Mario Voigt ist ein notorischer Falschspieler: Er plagierte – jetzt nochmal durch die TU Chemnitz durch die Ablehnung des Widerspruches bestätigt – bei der Erstellung seiner Doktorarbeit. Dasselbe tat er bei anderen Veröffentlichungen. Er belog das Parlament in der MDR-Rundfunkratsaffäre. Und er ließ sich sogar seine Rede zum Holocaustgedenktag von der KI erstellen.

So wenig Ehrlichkeit und Authentizität fand man in letzter Zeit selten bei einem Politiker. Er ist kein Vorbild, was er als Landesvater sein müßte. Er ist ein abschreckendes Beispiel für einen Parteiapparatschik, der den Freistaat Thüringen der Lächerlichkeit preisgibt.

Sollte er jetzt tatsächlich immer noch nicht zurücktreten, werden wir als AfD-Fraktion ein weiteres Mißtrauensvotum gegen diese personifizierte Zumutung in den Landtag einbringen. Vor allem das BSW, das sich in Sachsen-Anhalt als Alternative zu den Kartellparteien aufspielt, wird sich dann ehrlich machen dürfen.

Neverforgetniki erkennt die Falle:

Bombe: Björn Höcke kündigt Mega-Schachzug an! Die AfD wird in Thüringen ein neues Misstrauensvotum gegen den Plagiator Mario Voigt einbringen! So soll das BSW kurz vor den Wahlen im September gezwungen werden, nochmal sein wahres Gesicht zu zeigen!
Daumen hoch dafür!

Theresa Finn analysiert das wie folgt:

Björn Höcke und sein Team stellen ihre strategische Klasse erneut unter Beweis.

Nach dem nun auch die Linke Voigts Rücktritt fordert, kündigt die @AfD_ThL
ein neues Misstrauensvotum an.

Der Thüringer Landtag verteilt sich auf 88 Sitze.
Es sind 45 Stimmen notwendig ,um Voigt aus dem Amt zu befördern.

Die AfD kommt auf 32
Die Linke kommt auf 12

44 – reicht nicht!

Aber jetzt wird es interessant.
Auch Anke Wirsing vom BSW fordert den Rücktritt von Voigt.

Mit Ihrer Stimme wäre die notwendige Mehrheit erreicht. Danach muss ein Nachfolger mit der gleichen Stimmenzahl gewählt werden. Gibt es keine Einigung, bleibt Voigt im Amt. Allerdings wäre dieser Umstand weder für die CDU noch das BSW in der Öffentlichkeit haltbar. Der äußere Druck dürfte der Sache ein Ende bereiten.

Scheitert das Votum, dann scheitert es an der Linken, welche sich dadurch in puncto Vertrauenswürdigkeit gerade bei ihrer Altwählerschicht auf eine Stufe mit dem BSW begibt.
Da Berlin aber für die Linke die wichtigere Wahl ist, kann sie sich ein solches Fiasko nicht leisten.

So oder so, wird die @AfD_Thueringen
als Sieger aus der Sache hervorgehen.

Sollte das Votum vor der Wahl in Sachsen-Anhalt kommen und scheitern, kann @UlrichSiegmund
schon mal den Sekt kaltstellen und an seiner Antrittsrede feilen. Das BSW ist dann draußen.

In Thüringen selbst führt kein Weg an einer AfD Regierung mit einem Ministerpräsidenten @BjoernHoecke
vorbei.

Entweder sie kommt zeitnah oder spätestens 2029. Aber dann mit einer deutlichen, absoluten Mehrheit.

Die Diskussion ist eröffnet.

Oser1954 schreibt:

Das ist richtig. Sarah Wagenknecht tönt in Sachsen-Anhalt, daß das BSW den MP der CDU u die CDU-Regierung u damit Merz, stürzen wolle.
In Thüringen, sollte das Mißtrauensvotum gegen CDU/Vogt zustande kommen, kann das BSE u Sarah Wagenknecht zeigen wie ernst das gemeint ist, oder?

Familie5 schreibt:

Ich vertraue der BSW keinen Millimeter! Wirklich gut von Herrn Björn Höcke, aber ich könnte wetten, dass diese BSW in Thüringen das Spiel mitspielt, und dann, wenn Neuwahlen anstehen, wird wieder mit den linken Altparteien gekuschelt. So wie dann auch in Sachsen-Anhalt! Die einzige Chance, die wir haben, für uns und unsere Kinder in Frieden und Wohlstand zu leben, ist die AfD.
Also Leute, fallt nicht auf ihre Lügen rein.

Windschrat schreibt:

Man wird argumentieren, das ist das BSW Thüringen, aber das BSW Sachsen-Anhalt macht das nicht.

caleno schreibt:

Spitzenidee, da muss sich das BSW nackig machen, Schützenhilfe für Sachsenanhalt

Mag ja alles sein. Doch die Frage bleibt, wie groß der Einfluss von Sahra Wagenknecht im BSW überhaupt noch ist, oder ob sie nur vor einer Wahl in den Ring geschickt wird, um Stimmen abzugreifen, damit ihre Genossen genügend Posten ergattern können.

Nach Friede, Freude, Eierkuchen sieht das in Sachsen-Anhalt auf jeden Fall nicht aus.

Ulrich Siegmund sagt:

Das BSW ist kein Teil der Lösung, sondern Teil des Problems. Meine Antwort auf die Frage zu einer Minderheitsregierung. Wir bleiben uns treu: Es gibt nur eine Möglichkeit, wie wir hier in Sachsen-Anhalt regieren werden. Als Alleinregierung!
Fabio de Masi (BSW) daraufhin:
Ich würde eher sagen, da hat jemand die Hosen voll und sucht nach einem Ausweg nicht zu regieren! Denn dann muss man liefern.
Und wir schauen uns derweil den Film „Der Feind in meinem Bett“ an.
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