Neulich im Freibad (Foto: KI)
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Plansch-Rassisten am Werk?

Das Entsetzen war groß, als die „Welt“ folgendes verkündete:

„Seit dem 7. August steht vor der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin ein temporäres Schwimmbad. Dieses „Volksbad“ wurde als „offen für alle, die sich im heißer werdenden Berliner Sommer nach Abkühlung sehnen, ihre Kraultechnik verbessern möchten oder mit der Nachbarschaft zusammenkommen und nichts tun wollen“ angekündigt. Jeder könne kommen, „gratis und ohne Ausweispflicht“. So steht es auf der Seite des Theaters.

Doch am kommenden Freitag soll das für mehrere Stunden nicht gelten. In einem Eintrag für den 14. August hieß es auf der Seite der Volksbühne für die Zeit von 12 bis 18 Uhr zunächst: „In diesem Zeitraum ist das Volksbad exklusiv für schwarze Communitys geöffnet.“ Das direkt vor dem Theater installierte Becken ist für gewöhnlich von 12 bis 20 Uhr geöffnet. Das Becken wäre demnach nur zwei Stunden für alle zugänglich. In der Ankündigung für die Aktion hieß es weiter: „Wir bitten diese kollektive Selbstbezeichnung und die damit verbundenen Räume zu respektieren“. Die Anmeldung erfolge über den Verein „Each One Teach One“ (EOTO e.V.).“

Das wurde später dann „korrigiert“ und die Zeit für „Vereinsmitglieder“ reserviert. Klingt dann auch nicht mehr so rassistisch. Vielleicht aber war diese „Kunstaktion“ auch nur dafür gedacht, Leute zu schützen (in dem man ihnen den Eintritt verwehrt?) Die Reaktionen sind dennoch harsch.

Birgit Kelle schreibt:

Wurde schon bekannt gegeben, wann die reinweißen Badezeiten stattfinden?

Alice Weidel schreibt:

Apartheid als Modell für Deutschland? Im steuerfinanzierten Kunstprojekt „VOLKSBAD“ erhalten weiße Menschen temporär Zugangsverbot. Was soll das? Steuermittel für solche Veranstaltungen gehören sofort gestrichen!

Australischer Austauschstudent schreibt:

Zahlreiche linke Bots haben unter meinem Post über das Schwimmbad geschrieben, dass Weiße doch nur einen Nachmittag lang keinen Zutritt hätten und ich mich nicht aufregen soll. Als Nächstes ist es doch nur eine arabischsprachige Schule. Dann doch nur eine kleine Änderung der Essgewohnheit. Dann doch nur ein Halbmond auf alten Kirchen. Dann doch nur fünf Muezzin-Rufe am Tag. Dann doch nur ein Kopftuch aus Solidarität. Dann doch nur eine befristete Ausgangssperre für Frauen. Dann doch nur eine Steinigung. Linke wollen, dass wir uns kollektiv zu Tode tolerieren.

Julian Adrat schreibt:

Absoluter Wahnsinn: Sie hassen uns, und sie zeigen es offen: Ein steuerfinanzierter Pool vor der Volksbühne erlaubt Weißen keinen Zutritt. Man stelle sich das einmal umgekehrt vor. Die Republik stünde Kopf, Dauerthema in Talkshows, auf jeder Titelseite würde Sturm gelaufen. Der Rassismus gegen Weiße ist real, und er ist staatsfinanziert. Nur die AfD wird diese unseligen Zustände beenden. Nochmal: Sie hassen uns. Aufwachen!
Livia Clauss schreibt:
Ab wann gehört ein Mensch zur schwarzen Community? Ich betreue oft Familien, in denen die Paare unterschiedliche Hautfarben haben. Darf Mama rein und Papa nicht? Was ist mit dem Kind? Ob Ihr noch ganz dicht seid, frage ich.
Blossom schreibt:
Eine institutionelle Sortierung nach Hautfarbe. Das hätte sich mal ein normales Schwimmbad erlauben sollen. Die schwarze Community wird zudem reduziert auf die Hautfarbe und die Message, dass man insgesamt schutzbedürftig ist. Peinlich!
Harte Worte von Don Alphonso:
Berlin will seine langjährige Weltmarktführerschaft im Bereich der staatlich finanzierten Rassenkunde nicht so einfach aufgeben. Diesmal an der Volksbühne mit woken Vorzeichen.
Beauregard findet derweil sogar Gefallen an dieser Idee:
Ich sag es immer wieder: Freibäder mit Vereinsstatus. Zutritt nur für Mitglieder und mitgebrachte Gäste. Bei schlechtem Verhalten direkt Vereinsausschluss und damit Zutrittsverbot. Es wäre ein Paradies.
Nun gibt es aber auch Leute, die behaupten, es gäbe keinen Rassismus gegenüber den Weißen, weil diese ja keine Sklaven gewesen wären. Für diesen Irrglauben hat Ali Utlu mal etwas zusammengestellt:
Die Behauptung der Critical-Race-Theory (CRT) & Identitätspolitik, es gebe keinen „Rassismus gegen Weiße“, weil Weiße historisch keine Sklavengeschichte hätten, ist geisteswissenschaftlich unhaltbar und geschichtsvergessen. Sklaverei war ein weltweites, ethnienübergreifendes Übel und Weiße waren über Jahrhunderte hinweg Opfer massenhafter Versklavung. Ein Blick auf die historischen Fakten:
Etymologie: Schon das Wort „Sklave“ leitet sich direkt vom lateinischen Sclavus ab, der Bezeichnung für die slawischen Völker. Im Frühmittelalter wurden Hunderttausende weiße Slawen von Wikingern, Byzantinern und fränkischen Händlern in den Orient verkauft.
Barbaresken-Sklaverei: Zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert überfielen nordafrikanische Piraten systematisch europäische Küstenorte (von Italien bis Irland). Schätzungsweise 1 bis 1,25 Millionen weiße Europäer wurden nach Nordafrika verschleppt und zur Zwangsarbeit verdammt.
Osmanischer Menschenhandel: Über das Krim-Khanat wurden zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert ca. 2 bis 3 Millionen Ost- und Südosteuropäer (Ukrainer, Russen, Polen) in das Osmanische Reich versklavt. Dazu kam die Devşirme (Knabenlese), bei der christlichen Familien auf dem Balkan systematisch Kinder für den Militärdienst geraubt wurden.
Wer beendete die Sklaverei? Es waren westliche, weiße Nationen, die die Sklaverei als erste ideologisch hinterfragten und weltweites Recht durchsetzten. Großbritannien verbot 1807 den Sklavenhandel und erzwang das Ende mit der Royal Navy auf den Weltmeeren.
Gegenwart: Während der Westen die Sklaverei geächtet hat, existiert sie (laut Global Slavery Index) heute vor allem in nicht-westlichen Staaten weiter. Mauretanien z. B. stellte Sklaverei erst 2007 unter Strafe – wo bis heute erblicher Knechtschaft nachgegangen wird.
Fazit: Die Grundannahme der Identitätspolitik, ein Schwarz-Weiß-Muster von „weißen Tätern“ und „nicht-weißen Opfern“ aufzubauen, hält keiner wissenschaftlichen Geschichtsbetrachtung stand. Rassismus kennt keine Hautfarbe. Wer ihn über konstruierte Machtstrukturen umdefiniert, blendet gezielt historische Realitäten aus. Echte Gleichberechtigung bewertet das Individuum, nicht die Hautfarbe.
Vielleicht sollte man das auch positiv betrachten, denn dann wären die Freibäder nicht mehr immer so überfüllt:
Badetag für schwarze Männer
Badetag für schwarze Frauen
Badetag für schwarze Kinder- und Jugendliche
Dasselbe dann noch mal in Weiß.
Dann:
Badetag für Schwangere
Badetag für Behinderte
Badetag für Angestellte von Freibädern.
Badetag für Christen
Badetag für Muslime
Da kriegt man jede Menge schöner Badetage zusammen.
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