Der Spiegel; Foto: © jouwatch Collage
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“Der gefährlichste Mann Deutschlands“: Irre “Spiegel”-Hetze gegen Ulrich Siegmund

Beim „Spiegel“ sind anscheinend alle Sicherungen durchgebrannt. Mit schrumpfendem zeitlichen Abstand zu den ersten Wahlterminen, bei denen die AfD absolute- oder Regierungsmehrheiten einfahren könnte, mutiert das, was vom längst geschändeten Vermächtnis Rudolf Augsteins übriggebliebene ist, zunehmend zur journalistischen Kloake. Volkverhetzung und Dämonisierung politisch Andersdenkender feiern dort fröhliche Urständ. Seine aktuelle Ausgabe ziert ein Foto von Ulrich Siegmund, dem AfD-Spitzenkandidaten in Sachsen-Anhalt, der derzeit in Umfragen bei 42 Prozent liegt und nach der Landtagswahl am 6. September Ministerpräsident werden könnte. Das Bild erinnert an ein US-Mugshot oder Fahndungsplakat. Darunter steht, allen Ernstes: „Der gefährlichste Mann Deutschlands“. Und da eine Gefahr bekanntlich abgewendet und mit allen Mitteln beseitigt werden soll, erhofft der “Spiegel” anscheinend genau dies auf den letzten Metern vor den Wahlen, wie auch immer.

Die Perfidie, einen beliebten, lupenrein demokratischen und von der möglicherweise absoluten Mehrheit der Wähler laut Umfragen hochgeschätzten Politiker einfach mal zur Gefahr zu erklären, ohne dies in irgendeiner Weise zu begründen, außer mit selbstreferenziellen Schwachsinnseinstufungen des weisungsgebundenen Verfassungsschutzes, wäre in früheren Zeiten, als der “Spiegel“ noch ein Nachrichtenmagazin war, dort völlig undenkbar gewesen. Doch inzwischen arbeiten dort drittklassige Aktivisten und linke Kampfschreiberlinge, für die der Zusammenbruch ihres bunten Linksstaats eine Katastrophe wäre, weil damit ihre Daseinsberechtigung und Geschäftsgrundlage entfiele; deshalb ja auch “Gefahr“.  In der zugehörigen, zutiefst demagogischen Titelgeschichte ist zu lesen: „Der Rechtsextremist Ulrich Siegmund könnte bald Sachsen-Anhalt regieren. Wer ist der AfD-Mann – und wie erklärt sich sein Erfolg?“ Siegmund wolle sich in Sachsen-Anhalt „an die Macht lächeln“. Hinter ihm stehe „ein rechtsextremes Netzwerk und Personal, das selbst der eigenen Parteispitze Angst macht“.

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Ungeheuerliches Cover: Die neueste “Lügel”-Hetzausgabe (ScreenshotX)

Und wieder heißt es da, es sei „eine der Paradoxien der AfD in Sachsen-Anhalt, dass sie Massen mobilisiert und zur Teilnahme an demokratischen Prozessen bewegt – während sie zugleich für einen autoritären Umbau der Gesellschaft wirbt“. Die liberale Demokratie sei bedroht – und der „den immer freundlichen Schwiegersohn“ gebende Siegmund könnte ihr „einen entscheidenden Schlag versetzen“. Es ist das übliche, küchenpsychologische „Spiegel“-Gefasel in seiner schlimmsten Form, das hier Urständ feiert. Siegmund wird konsequent als „Rechtsextremist“ tituliert, ansonsten gibt es Geraune, Unterstellungen und Spekulationen. Der Informationsgehalt ist nicht einmal spärlich. Siegmund verspotte den Klimawandel – und das auch noch am heißesten Tag des Jahres, erfährt man. Das „alte, sichere Deutschland“, das Siegmund zurückzuholen verspreche, habe es „wahrscheinlich nie wirklich gegeben“, meint der „Spiegel“ – also ob es durch die millionenfache Massenmigration seit 2015 nicht einen regelrechten Absturz ins Chaos gegeben hätte.

„Die Ewiggestrigen – so werden die Anhänger der AfD oft genannt. Doch für die Menschen hier ist das Gestern kein Schimpfwort, sondern Verheißung“, heißt es weiter. Siegmund habe den Menschen ein Versprechen gegeben, das er nicht werde einhalten können. Eine alte Simson könne man restaurieren. Die Welt nicht, so das pseudo-bedeutungsschwere Fazit am Ende dieses Machwerks. „Spiegel“-Leser finden hier genau das, was sie suchen, zu mehr ist das ehemalige Nachrichtenmagazin weder willens noch fähig. Dass man diese ideologisch-einfältige Geschreibsel dann noch mit dem Foto eines schäbig wirkenden Siegmund garniert, mit dem man ihn quasi zum Abschuss freigibt und ihn allen Ernstes als „gefährlichsten Mann Deutschlands“ bezeichnet, macht den journalistischen und moralischen Bankrott dann perfekt. (TPL)

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