Linksfaschistische Systembüttel in Aktion: In der 3000-Einwohner-Stadt Egeln in Sachsen-Anhalt droht Verbandsgemeindebürgermeister Michael Stöhr von der Unabhängige Wählergemeinschaft – offenbar ein übereifriger lokaler Ableger des linken Einheitskartells “unserer Demokratie“ – mehreren Kameraden der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr mit Konsequenzen. Grund sind ein paar Fotos, die angeblich “für bundesweite Aufregung” sorgten (in Wahrheit also nur bei Blasenjournalisten und staatsgemästeten linken NGOs): AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund hatte nach dem erfolgreichen Einsatz gegen den Brand einer Strohpresse den Männern seine Anerkennung ausgesprochen und anschließend mit diesen in voller Einsatzkleidung und vor ihrem Löschfahrzeug posiert. Ein stinknormaler Vorgang, zudem für einen bürgernahen Politiker (und zudem noch der beliebteste in Sachsen-Anhalt) eine menschliche und nette Geste auch zur Anerkennung von Rettungsdiensten und Ehrenamt, die rundum positiv aufgenommen wurde. Das Ganze hatte sich am vergangenen Freitag auf dem Marktplatz von Egeln abgespielt, wo Siegmund gerade einen AfD-Wahlkampfstand besucht. Videos zeigen, wie der Politiker die Einsatzkräfte begrüßt, ihnen die Hand schüttelt und sich für ihren Dienst bedankt. Anschließend entstand das Gruppenfoto nebst weiteren Bildern.
Niemand hat mit dieser Bagatelle – die wenn, dann eher positiven Nachrichtenwert hat – ein Problem; außer natürlich antidemokratischen Brandmauer-Aktivisten, die die “Brandbekämpfer” aller Art in diesem Land gleichermaßen attackieren und ausgrenzen wollen. Auf Facebook stänkerte Bürgermeister Stöhr gegen die Fotos: Die Bilder hätten ihn „fassungslos gemacht“. Wichtigtuerisch spielte sich der Provinzbürgermeister auf und erklärte, als Dienstherr der Freiwilligen Feuerwehr könne er “ein solches Verhalten von Mitgliedern unserer Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz” nicht hinnehmen.
“Nichts mehr in der Feuerwehr zu suchen“
Einsatzkräfte, die durch Uniform oder Fahrzeuge als Feuerwehrleute erkennbar seien, müssten sich politisch neutral verhalten. Die Bevölkerung müsse darauf vertrauen können, dass Hilfe unabhängig von politischer Einstellung, Religion oder Herkunft geleistet werde. Stöhr kündigte eine interne Auswertung und „entsprechende Konsequenzen“ an. Wer die Neutralität auch nur ansatzweise in Zweifel ziehe, habe „nichts mehr in der Feuerwehr zu suchen“. Privat dürfe jeder die Partei seiner Wahl unterstützen.
Dies ist natürlich hochgradig lächerlich, weil es sich erstens um den Versuch handelt, den eigene Brandmauer-Wahn und die Distanzeritis zur AfD zu demonstrieren, und zweitens, weil überall in Deutschland bei gemeinsamen Auftritten von Amtsträgern und Politikern der Altparteien gerade mit Vereinen, Rettungskräften und auch Feuerwehreinheiten auf kommunaler Ebene teils sogar in offiziellen Amtsblättern “geworben“ wird, ohne dass daran irgendjemand Anstoß nimmt. Ortswehrleiter Michael Rommel stellte sich vor seine Kameraden. Gegenüber der „Volksstimme“ betonte er, es sei keine böse Absicht gewesen. Die Männer hätten nach dem Einsatz eigentlich nur ein Eis holen wollen; Siegmund sei auf sie zugekommen. „Die Freiwillige Feuerwehr Egeln ist nicht parteiisch. Wir helfen jedem Menschen.“ Rommel kündigte an, die Verantwortung zu übernehmen und mögliche Konsequenzen zu tragen, um seine Kameraden zu schützen. Dass es überhaupt zu solchen Solidaritätsakten kommen muss und Menschen, die einfach nur authentisch und ehrlich an der Seite eines beliebten Politikers posierten, nachdem sie einen nicht zu unterschätzenden Dienst an der Allgemeinheit verrichtet habe, von profilneurotischen politischen Repräsentanten gemobbt und bedroht werden, ist ein Skandal. (TPL)























