Medien und Politik verbreiten Angst und Schrecken mit neuen Horrornachrichten von der Klimafront. Tausende sollen angeblich an Hitze gestorben sein. Nur wurden diese Toten gar nicht gezählt. Sie wurden am Computer lediglich errechnet.
Es muss dringend eine neue Katastrophe her: Der Hitzetod! Und siehe da: Das weisungsgebundene Robert Koch-Institut liefert die politisch höchst brauchbaren Zahlen dazu. In München gibt es im langjährigen Schnitt zwar nur rund 8 bis 10 heiße Tage über 30 Grad, in Rostock nur etwa die Hälfte. Das zeigen Auswertungen des Deutschen Wetterdienstes. Trotzdem sind es 2026 angeblich jetzt schon über 12.500 “Hitzetote”. Das RKI hatte bis zum 19. Juli 2026 rund 9.800 Todesfälle statistisch der Hitze zugerechnet.
Rechenmodell weitergefüttert
Am 13. August legte Karl Lauterbach bereits nach: „12.500 Hitzetote allein in Deutschland!“ Hoppla. Also noch einmal 2.700 mehr.
Nur wurden keine 2.700 neuen Totenscheine gefunden, auf denen ein Arzt „Hitze“ angekreuzt hätte. Das Rechenmodell wurde weitergefüttert und spuckte neue Zahlen aus. Fast dreizehntausend Tote klingen natürlich gewaltig. Da legt der Zuschauer freiwillig den Eisbeutel auf die Stirn.
Eine theoretische Welt
Die Zahl entsteht im Computer. Temperaturen und Sterbefälle werden miteinander verrechnet. Das Modell bastelt sich eine theoretische Welt und behauptet dann, so und so viele Menschen wären ohne die Hitze nicht gerade in dieser Woche gestorben. Beim einzelnen Verstorbenen weiß dieses Modell natürlich nicht, ob er ohne die Hitze morgen, in drei Wochen oder erst Jahre später an seiner Krankheit gestorben wäre.
Aus Rechenmodell wird eine Zahl, aus einer Zahl wird eine Schlagzeile. Aus Schlagzeilen wird Angst. Und genau so wird uns das als Wahrheit verkauft.
Aber nur die Ertrunkenen zählt man wirklich
Im Juni 2026 meldete die DLRG 99 Ertrunkene. Das sind wirkliche Fälle. Ein Mensch, ein Gewässer, ein Unfall, ein Toter. Bei den Hitzeopfern wird geschätzt, nicht gezählt.
Die 99 Ertrunkenen wurden real gezählt. Die Tausenden anderen wurden vom Computer ausgespuckt und anschließend als echte Opfer präsentiert. Dieser kleine Unterschied verschwindet auf dem Weg in manche Nachrichtensendung. Aus „Modellrechnung am Computer“ wird plötzlich „an der Hitze gestorben“. Mit Zahlen lässt sich prächtig lügen.
Das RKI ist weisungsgebunden
Zack. Fertig ist die Leichenhalle für die Klimafront. Das erinnert verdächtig an Corona. Damals bekam der Bürger morgens Inzidenzen, mittags Fallzahlen und abends die Deutschlandkarte serviert. Jetzt fehlen eigentlich nur noch tägliche Hitze-Inzidenzen.
Das RKI sitzt dabei nicht als neutrale Priesterschaft auf dem Olymp. Es ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesgesundheitsministeriums und unterliegt dessen Rechts- und Fachaufsicht. Nach der Corona-Aufarbeitung konnte zudem jeder lesen, dass vom RKI intern diskutierte Einschätzungen und das, was politisch nach außen getragen wurde, keineswegs immer eineiige Zwillinge waren.
Zuverlässige Schreckwirkung
Nun kommen wieder große Todeszahlen aus Berlin. Über die Tagesschau erreichen sie das Wohnzimmer und entfalten dort zuverlässig ihre Schreckwirkung.
Eigentlich fehlt nur noch die rot eingefärbte Deutschlandkarte. Dann könnten wir täglich erfahren, ob Gottes Hitzestrafe ausgerechnet in den politisch blau gefärbten Landkreisen besonders erbarmungslos wütet. Das wäre politisch nützlich. Alles billige Platzpatronen für den Klimaschwindel.
Was macht eigentlich Dubai?
In Dubai sind 40 Grad und mehr wochenlang Alltag. Nach deutscher Schlagzeilenlogik müsste dort der Leichenwagen im Stau stehen. Stattdessen wird gekühlt und angepasst. Hitze allein erklärt eben noch keine Opferzahl.
Lauterbach fordert nun plötzlich Klimaanlagen für ältere Menschen, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen. Schön, dass ihm das auffällt. Der Autor kennt die deutsche Wirklichkeit aus eigener Erfahrung. Als Patient im 18. Stock des Charité-Krankenhauses ließen sich die Fenster nicht richtig kippen.
Deutsche Energiepreise töten
Dünne Vorhänge sollten die Sonne abhalten und verloren diesen Kampf schon am Vormittag. Die Schweißperlen auf der Stirn kamen nicht vom Fieber. Ich fühlte mich wie auf dem Grill.
Aber Klimaanlagen brauchen Strom. Und Strom ist in Deutschland inzwischen so billig wie Champagner am Flughafen. So schließt sich der Kreis. Erst wird Energie verteuert. Dann wird Kühlung teuer und als verzichtbar erklärt. Deutsche Energiepreise töten: Für diese sinnvollen Maßnahmen ist dann (angeblich) kein Geld da. Teure Energie kann so manches teure Leben frühzeitig und völlig unnötig beenden.
Neunmal mehr Kältetote stören die Hitzegeschichte
Auch Kälte erhöht die Sterblichkeit. Internationale Studien rechnen weltweit rund neunmal mehr temperaturbedingte Todesfälle der Kälte als der Hitze zu. Nur lässt sich mit einem kalten Januar schlecht das August-Sommerloch füllen. Ob aber die Heizung im kommenden Winter noch bezahlbar bleibt?
Derweil galoppiert die Hitzesau weiter durchs Dorf. Die Medien treiben sie voran, Lauterbach und Konsorten laufen mit dem Megafon hinterher. Genau das ist der Trick.
Statistische Berechnungen
Die 12.500 sind keine 12.500 ärztlich festgestellten Hitzetoten. Sie sind das Ergebnis statistischer Berechnungen, die dem Publikum anschließend wie eine gezählte Opferzahl präsentiert werden.
Wer daraus eine amtliche Leichenliste bastelt, führt seine Zuschauer an der Nase herum. Aber das sind wir ja schon gewöhnt.






















