Linke machen nun mal linke Sachen. Und so hätte man sich auch nicht wundern müssen, dass die Berliner Volksbühne ihr schönes neue Schwimmbad für ein paar Stunden exklusiv nur für Schwarze öffnen wollte.
Die Reaktionen aus der überwiegend weißen Community war vorhersehbar. Von Rassentrennung und Apartheid war die Rede. Der Shitstorm war so gewaltig, dass der Bademeister trotzig das Schwimmbad für die vorgesehene Zeit für alle sperren ließ und sich mit folgendem Debattenbeitrag in die Diskussion einmischte:
Fickt Euch!
(ziemlich missverständlich, oder? Könnte ja auch bedeuten: Liebe weiße Rassisten, vermehrt Euch!)
Linke machen eben linke Sachen und weil sie nie sachliche Argumente im Koffer haben, kommt eben nur Pöbelei dabei heraus, erinnert verdammt um die AfD-Debatten.
Auf X wird natürlich weiter gemeckert:
Ali Utlu schreibt:
Fickt euch doch selbst, ihr verdammten Rassisten! Und was ist eine schwarze Community? Ich kenne einige Schwarze, die sich gerade schämen, denn sie können 365 Tage in jedes Schwimmbad, nicht nur in eines zu einer bestimmten Zeit. Und warum wird dieser rassistische Verein mit 8 Mio. Euro gefördert?
Sabine Leopold erklärt noch einmal, worum es eigentlich geht:
Was in wenigen Tagen aus dieser Geschichte geworden ist, ist unglaublich. Was wirklich passiert ist: – Ein Theater-Intendant hat mit Fördergeldern einen Pool vor seinem Theater einrichten lassen. – Als politische Aktion (und Provokation) wurde ein Badetag ausschließlich für dunkelhäutige Menschen ausgerufen. – Zahlreiche Berlinerinnen und Berliner haben verärgert reagiert und Rassentrennung beklagt. – Die Aktion wurde gestoppt. Was jetzt daraus gemacht wird: – Weiße Menschen haben aus Hass gegen diese Aktion protestiert. – Die Verärgerung der Bürger (und Steuerzahler, die das ganze zu einem großen Teil finanziert haben), sei purer Rassismus. – Schwarzen Kindern und Jugendlichen werde nun das Baden in diesem Pool verwehrt. – Fazit: Rassistisch waren nicht die, die Menschen nach Hautfarbe sortieren wollten, sondern die, die ALLE Gäste in diesem Pool zulassen wollten – unabhängig von deren Hautfarbe und Herkunft.
Miró schreibt:
Was zur Hölle?! Erst lassen diese „Künstler“ ein Bad vor der Volksbühne mit 300.000 Euro Steuerkohle aufbauen. Also mit einem Teil der 20 Millionen Euro, mit denen das Theater gefördert wird – jedes Jahr. Dann will man es den ganzen Freitag Mittag bis Abend sechs Stunden lang nur für EOTO e. V. reservieren, die in diesem Zeitraum nur Schwarze rein lassen wollen. Ein Verein, der mit fast 9 Millionen Euro an Steuergeldern eine Eventlocation nur für Schwarze finanzieren lässt. Viele Menschen beschweren sich dann, weil sie Rassentrennung irgendwie gar nicht so cool finden und jetzt beleidigen die Theatermitarbeiter alle Kritiker. Dieser Sumpf gehört von öffentlichen Geldern komplett trocken gelegt. Und dann sollten jene, die jedes mal die Rassismuskarte spielen, aber maximal von Weißen profitieren und sie gleichzeitig ausschließen wollen, doch ihren Lebensmittelpunkt nach Afrika verlegen. Absoluter Wahnsinn.
Ahmad Mansour schreibt:
Der identitätspolitische Antirassismus war noch nie wirklich in der Lage, Rassismus präventiv zu bekämpfen oder mehr Gerechtigkeit herzustellen. Oft wirkt er vielmehr wie eine kindische Trotzreaktion, die akademisch verpackt wird. Man sortiert ein Schwimmbad nach Hautfarbe und nennt das Gerechtigkeit. Man erwidert Kritik mit „Fickt euch!“ und nennt es Haltung. Aber wo sind die Argumente? Und warum gilt die Empörung darüber plötzlich als „rechts“? Das zeigt vor allem eines: Es ging offenbar nie wirklich darum, die Gesellschaft besser zu machen und Vorurteile abzubauen. Es ging darum, bestehende Kategorien und Vorurteile durch neue zu ersetzen. Sorry, aber so baut man keinen gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Australischer Austauschstudent schreibt:
Interessant, dass jetzt nicht mehr die Rassisten sind, die ein steuerfinanziertes Apartheidsschwimmbad einrichten, sondern die, die die Einrichtung eines steuerfinanzierten Apartheidsschwimmbads kritisieren. Zeigt, dass die Rassismuskeule einfach ein Mittel ist, um Gegner des linken Gesellschaftsumbaus niederzuknüppeln.
Jana Hermann mit Hintergrundinfos:
Fast 2,7 Millionen Euro Bundesgeld in nur einem Jahr: 2024 erhielt der Berliner Verein Each One Teach One (EOTO) exakt 2.695.030,40 Euro zweckgebunden für das Black Communities Center, das CommUnity Zentrum (CUZ) in Berlin-Wedding. Das Geld kam aus dem Haushalt des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Und es gibt weitere Förderungen: Seit dem 1. Januar 2025 fördert das Bundesfamilienministerium das CUZ über das Bundesprogramm «Demokratie leben!». Träger dieser Förderung ist ADEFRA Schwarze deutsche Frauen/Schwarze Frauen in Deutschland e. V.; die Projektförderung läuft bis Ende 2026. Auch EOTO selbst wird seit Januar 2025 über Demokratie leben! gefördert. Zudem ist der Verein seit 2025 anerkannter Träger bei der Bundeszentrale für politische Bildung. Für 2026 erhielt EOTO dort erstmals ein Jahreskontingent von 10.000 Euro; daraus wurden bislang 2.443,67 Euro für eine Veranstaltung bewilligt. Hinzu kommen 68.884,46 Euro aus dem Bundesprogramm «Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung» für den Zeitraum März 2026 bis August 2027. AfD-Bundestagsabgeordnete Anna Rathert kritisiert die Förderpolitik: «Mit den Projekten Black Communities Center und BIWOC Rising fördert die Bundesregierung klassische Klientelprojekte». Die Zahlen stammen aus einer Antwort der Bundesregierung und sind öffentlich dokumentiert.
Einen interessanten Hinweis gibt es von Pepe der Kater:
Das Bad ist zur Zeit geschlossen, weil die Duschen seid mehren Tagen kaputt sind. Da kommt weder Schwarz noch Weiß rein. Was soll die Rassimus-Keule, oder soll die von der Berliner Infrastruktur-Katastrophe ablenken?!
Aber wie immer, reagieren die Berliner sofort und sehr kreativ:

Eine kurze Anmerkung der Redaktion: Vielleicht sollte die Berliner Volksbühne mal einen Badetag nur für Blinde anbieten. Da spielt die Hautfarbe dann wohl keine große Rolle mehr.























