Hitzetote sind DAS neue Propagandanarrativ dieser Saison. RKI und anderen staatlich kontrollierte Instanzen plus Klima-NGOs beteiligen sich mit Wonne an der Aufbauschung des immer Dagewesene zur Katastrophe. Die Zahl der realen Hitzetoten ist natürlich viel niedriger als das, was das Robert Koch-Institut an hitzebedingten Todesfälle so zusammenschätzt (allein bis Anfang August 2026 sollen es fast 12.500 Fälle gewesen sein, obwohl fast alle Totenscheine andere Ursachen angeben). Die, die tatsächlich an Hitze leiden und im Extremfall auch sterben, sind vor allem gebrechliche und ältere Menschen. Auch unter den vom RKI benannten Opfern war mehr als ei Hälfte 85 Jahre oder älter.
Ob es nun real nur einige Dutzend oder tausende Hitzetote waren: Politisch passiert an Gegenmaßnahmen ausgerechnet in den Klimapanikparteien nichts – fast so, als ob diesen die Opfer für ihre Klimawahn-Hitzekampagne gerade gelegen kamen, so wie dies auch schon bei zu “Klimatoten“ umgedichteten Ahrtal-Flutopfern oder auf der Flucht nach Europa umgekommenen Migranten in Afrika der Fall war. Experten warnen seit langem vor fehlendem Hitzeschutz in Einrichtungen. In Niedersachsen hatte der fraktionslose Landtagsabgeordnete Jozef Rakicky die Landesregierung bereits mit seiner Kleinen Anfrage „Hitzeschutz, Raumklima und Hygienestandards in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Arztpraxen in Niedersachsen“ (Drucksache 19/11205) gezielt nach der Situation in Gesundheitseinrichtungen gefragt. Die “bedrückende Aktualität” der Antwort auf die Anfrage erbrachte, dass gerade die Orte, an denen alte, kranke und pflegebedürftige Menschen der Hitze nicht ausweichen können, wenig bis gar nicht geschützt sind. Ernüchternd stellte die rotgrüne Landesregierung in Hannover fest, sie könne weder sagen, wie viele Kliniken und Pflegeeinrichtungen über Hitzeschutzkonzepte verfügen, noch wie es dort um Raumtemperaturen und Kühltechnik bestellt ist.
Bundesweit prekäre Lage
Gleichzeitig warnt die Deutsche Krankenhausgesellschaft, dass nur ein Bruchteil der Patientenzimmer gekühlt werden kann, während die geschätzte hitzebedingte Sterblichkeit Rekordwerte erreicht. Rakicky außer sich: “Wer vor allem Handreichungen, Musterpläne und Verhaltensempfehlungen produziert, die tatsächlichen Verhältnisse vor Ort aber nicht kennt, verwechselt Verwaltung von Hitze mit Schutz vor Hitze! Hitzebedingte Todesfälle sind kein abstraktes Zahlenspiel, sondern ein ernstes Warnsignal für den Schutz besonders gefährdeter Menschen. Der Staat darf bei diesem Schutz nicht im Blindflug unterwegs sein. Jetzt muss auf den Tisch, wo Einrichtungen technisch unzureichend vorbereitet sind, was eine Nachrüstung kostet und wie sie finanziert werden soll.“
Die Lage ist bundesweit ähnlich prekär, wenn auch regional stark unterschiedlich. In absoluten Zahlen waren Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg besonders betroffen. In vielen Ländern fehlen verbindliche Vorgaben für Klimaanlagen oder Hitzeschutzkonzepte in Kliniken und Pflegeheimen – die Verantwortung liegt bei den Trägern, es gibt meist nur Empfehlungen. Nur ein Bruchteil der Patientenzimmer ist kühlbar; in Pflegeeinrichtungen berichten Beschäftigte von Temperaturen bis 45 Grad und gesundheitlichen Notfällen bei Bewohnern. Experten und Verbände fordern bundesweite Sofortprogramme und klare Finanzierungen für Nachrüstungen, um vulnerable Gruppen besser zu schützen. Die Zahlen und die unklare Datenlage in den Einrichtungen unterstreichen den Handlungsbedarf – nicht nur in Niedersachsen, sondern in ganz Deutschland. Diese Investition in die Infrastruktur eines angeblich so reichen Landes, weg von Drittwelt-Situationen in Kliniken und Pflegeeinrichtungen hin zu einer modernen Unterbringung unter zumindest menschenwürdig klimatisierten Bedingungen, wäre mehr als überfällig. Doch das Geld wird für NGOs, Entwicklungshilfe und “Klimaschutz”, von der Ukraine gar nicht zu reden, anscheinend dringender gebracht… (TPL)






















