Menschgemachte Zerstörung der Atmosphärenphysik durch Windrad-Wahnsinn (Symbolbild:KI)
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Hitze und Dürre: Welche Mitschuld daran haben die 50.000 Windräder Deutschlands?

Der renommierte Schweizer Physiker und Ex-Hochschulprofessor an der Universität Konstanz Dr. Gerd Ganteför zeigte in einem 31-minütigen sehenswerten Video jüngst überraschende Zusammenhänge auf: Was passiert mit Wind und Regen, wenn mächtige Windräder der Luft Energie entziehen? Seit dem großen Ausbau der Windkraft ab 2000 fällt in Deutschland sechs bis acht Prozent weniger Regen. Welche negativen Auswirkungen haben in diesem Zusammenhang die Windparks? Ist es nur ein Zufall oder die Ursache?

Die Zahl der Störche in einem Dorf kann zufällig mit der Zahl geborener Babys übereinstimmen. Mehr Störche, mehr Babys. Weniger Störche, weniger Babys. Aber Zusammenhänge können irritieren.

Zusammenhänge erkennen: Storchenanzahl und Babys

Ganteför legt deshalb offizielle Beobachtungen nebeneinander. Er verwendet Daten des Deutschen Wetterdienstes und von Agora Energiewende. Seit etwa dem Jahr 2000 gingen die Niederschläge in Deutschland um sechs bis acht Prozent zurück. Gleichzeitig wurde die Windenergie massiv ausgebaut.

Besonders auffällig: In Frankreich nahm der Niederschlag eher zu. Nach den Prognosen des Weltklimarats (IPCC) wäre bei steigenden Temperaturen auch für Deutschland eher mehr Regen zu erwarten. Ist aber nicht so.

Windräder als gewaltige Luftbremsen

Seit 2000 wurden in Deutschland fast 50.000 Windräder errichtet. Sie stehen längst „herdenweise“ in der Landschaft. Pustet der Wind die Windräder in der ersten Reihe kräftig an, drehen sich die Windräder in der zweiten und dritten Reihe schwächer. Die Luft ist sozusagen raus. Ganz logisch, einfache Physik.

Ganteför beschreibt Windräder als aktive Luftbremsen. Sie entziehen der Luftströmung Energie. Das kann noch Hunderte Kilometer weit hinter dem Windpark auf Satellitenbildern genau gesehen werden. Der Regen für Deutschland kommt mit feuchten Westwinden vom Atlantik. Wird diese Luftströmung immer wieder gebremst, liegt die Frage auf der Hand, ob sich das auf Niederschläge auswirken kann.

Die heilige Kuh hat Nebenwirkungen

Seit Corona wissen wir schließlich, was wir dürfen und was wir nicht dürfen. Keinesfalls dürfen wir an „der Wissenschaft“ zweifeln. Wir warten besser 200 Jahre, bis eine neue Wissenschaft das Gegenteil zum Dogma erklärt. Ganteför selbst spricht von der Windenergie als „heiliger Kuh der Energiewende“. Schon die Frage nach Nebenwirkungen bringe Ärger. Dabei ist seine Kernüberlegung kinderleicht: Wer dem Wind massenhaft Energie wegnimmt, verändert die Kraft der Windströmungen.

Für Ganteför steht fest, dass Windräder das lokale Klima beeinflussen. Es ist wie immer: Ist ein Professor erst mal in Pension, darf er laut sagen, was er an der Uni Konstanz nicht durfte.

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