Mittlerweile sind die Freibäder zu Orten geworden, an denen man seine Kinder nicht mehr alleine lassen sollte. Und wenn es selbst in einer ländlichen Gegend wie der Hohenlohe (Baden-Württemberg) an ein und dem selben Tag zu mehreren sexuellen Übergriffen kommt, dann muss die derzeitige Sicherheitslage einmal mehr in Frage gestellt werden. Die erste Tat ereignete sich am Samstagnachmittag im Freibad in der Rendelstraße in Öhringen: Dort wurde eine 14-Jährige zum Opfer einer sexuellen Nötigung gemacht. Der Täter schwamm mehrfach an der Jugendlichen vorbei, um sie unsittlich am Gesäß und am Bauch zu berühren. In diesem Fall wird der Mann als groß, schlank, schwarzhaarig, mit dunklen Augen und „gebräunter Haut“ beschrieben. Zudem soll er sich in einer Gruppe mit bis zu sechs weiteren Männern im Freibad aufgehalten haben.
Fast zeitgleich ereignete sich im Freibad von Untersteinbach der nächste Vorfall: Hier wurden zwei Mädchen im Alter von jeweils elf Jahren ebenfalls unsittlich zwischen den Beinen und am Oberschenkel berührt. Eine weitere Geschädigte ist derzeit nicht auszuschließen. Allerdings konnte der Bademeister den Täter festhalten, bis die Polizei eintraf: Bei dem Verdächtigen handelte es sich um einen 37 Jahre alten Mann mit „dunklem Teint“ und schwarzen lockigen Haaren.
Wer schützt unsere Kinder noch?
Nach den Gewaltexzessen der letzten Jahre erhärtet sich nun die Frage, wie geschützt unsere Kinder in den Bädern eigentlich noch sind? Selbst wenn es sich bei den Übergriffigen um Deutsche, Deutschstämmige oder Migrationsdeutsche handeln sollte, so sind unsere Kleinen kein Freiwild für sexuelle Triebtäter, doch leider werden die Freibäder dank der angeblich so liberalen Politik immer mehr zur Fummelzone gemacht. Alleine im berüchtigten Berliner Columbiabad wurden 2023 exakt 310 Straftaten registriert, das nur als Beispiel. Drei Mal musste der Betrieb sogar schließen. Erst im letzten Jahr sei die Situation besser geworden, nachdem die Polizei 1.600 Einsatzstunden und private Wachfirmen sogar 60.000 Arbeitsstunden absolviert hatten.
Ältere Leser erinnern sich bestimmt: Über Jahrzehnte hinweg war kein einziger Einsatz der Sicherheitskräfte deutschlandweit von Nöten, um die Ruhe und die Ordnung in den Bädern wieder herzustellen. Selbstverständliche Anstandsnormen, Intelligenz und ein gewisses Niveau ließen gar nicht erst zu, dass es zu Übergriffen und Eskalationen kommt. Heute bietet das Wasser und die Unübersichtlichkeit der Badeanstalten den idealen Spielraum für Grapscher und anderes übergriffiges Gesindel. Der Realität wird derweil nicht besser, in dem man weiter die Augen verschließt und die Tatsachen gegen ein Wunschdenken ersetzt.























