Hierzulande brüllen sie „Mörderstaat Israel!“ und spielen bei jeder Gelegenheit die Opferrolle, doch was macht der Palästinenser in seinem stillen Kämmerlein: Er gründet eine Online-Plattform mit dem Titel „Gaza Now“, um dort Spendengelder für islamische Terrororganisationen zu sammeln und um Gewalt und Geiselnahmen zu verherrlichen. Derzeit macht die Linzer Staatsanwaltschaft einem 33-Jährigen Palästinenser den Prozess, der in den sozialen Medien sein Unwesen trieb. Hier leitete er nicht nur das besagte Online-Netzwerk, er hatte auch bei Facebook über acht Millionen Menschen damit erreicht und letztendlich eine Million Euro an Spendengeldern erwirtschaftet. Und auch auf Telegram war der Mann aktiv. Der offiziell Staatenlose muss sich nun wegen seiner Kontakte zu terroristischen Vereinigungen und kriminellen Organisationen, wegen Geldwäsche und Terrorfinanzierung vor Gericht verantworten. Ihm drohen bis zu zehn Jahre Haft.
So lebte Mustafa A. (33) mehrere Jahre im österreichischen Linz, wo er auf seinen Accounts Werbung für die Hisbollah und die Hamas gemacht hatte. Die Spendengelder wurden dann an die jeweiligen Empfänger überwiesen. Der 33-Jährige war 2016 nach Österreich gekommen. 2025 wurde er allerdings am Flughafen in Amsterdam aufgegriffen, weil es sich auf der Flucht befand, um dann wieder nach Österreich ausgeliefert wurde. Die USA und Großbritannien hatten ihn bereits im März 2024 auf die Sanktionsliste gesetzt.
Terrorfinanzierung made in Austria and Germany
Doch auch aus Deutschland haben der IS und der die Hamas schon Spendengelder erhalten, die über die Werbung im Social Media eingetrieben wurden. „Gib Dein Geld dem Dschihad“ lautete da schon ein Aufruf, um damit den Kauf von Waffen zu finanzieren: Eine AK47 kostet 1.000 Euro, das Magazin dazu 50 Euro. Auch Frauen werden fürs Spendensammeln gerne rekrutiert, ein deutsches Gericht konnte Unterstützer verurteilen, die so schon mindestens 40.000 Euro auf diese Weise gesammelt hatten.
Und auch das ereignete sich neulich bei unseren österreichischen Nachbarn: In Bludenz wurde ein 44-jähriger Somalier festgenommen, weil er einen 20-jährigen Syrer mit dem Messer niedergestochen hatte. Der Übergriff passierte in der Nacht auf Donnerstag in einer Asylunterkunft, wo der Somalier aus bislang noch unbekannten Gründen auf den Syrer losging. Der Afrikaner sperrte sich daraufhin in seinem Zimmer ein, konnte jedoch von der Polizei festgenommen werden. Der Syrer musste notärztlich behandelt werden.























