Foto: KI generiert/GROK/Satire
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„Fettnäpfchen“ Schulze in Höchstform

So allmählich könnte man glauben, dass sich irgendwelche „V-Leute“ in das Wahlkampfberater-Team von CDU-Mann Sven Schulze gemogelt hätten.

Auf jeden Fall springt der Noch-Ministerpräsent von Sachsen-Anhalt während des Wahlkampfes von einem Fettnäpfchen ins andere.

Apollo News hat herausgefunden, dass Schulze für „Jung & Naiv“ ins Studio nach Berlin gereist ist– und dass er damit offenbar erneut seine Ankündigung, Sachsen-Anhalt für Podcast-Aufnahmen nicht zu verlassen schon wieder widerlegt hat. Ein Duell mit Ulrich Siegmund bei „Ben ungeskriptet“ hatte er nämlich genau mit diesem Argument abgelehnt.

Julian Reichelt ist alles andere als begeistert über diese Nummer:

„Ich kann das alles nicht mehr fassen: Statt zu @benungeskriptet geht Sven Schulze zum linksradikalsten Israel-Hasser, den es in den Medien gibt und der keinen einzigen Zuschauer in Sachsen-Anhalt hat (außer Antifa) und insgesamt keinen einzigen Zuschauer, der jemals CDU wählen würde. Welcher komplett unfähige Totalversager macht diesen Wahlkampf und diese Medienstrategie?“

Aber man muss Herrn Schulze auch verstehen. Bei Herrn Jung fühlt er sich einfach sicherer, zu Hause. Bei Ben wäre das Gespräch nach vier Minuten beendet gewesen, einfach weil Schulze überhaupt nichts auf der Pfanne hat, was irgendeinen Wähler überzeugen könnte.

Miró mit einer vernichtenden Kritik:

Also Sven Schulzes geniale PR-Strategie ist, sich Didi Hallervorden einzuladen, der dann auf der Bühne Merz und die CDU mit dem NS in Verbindung bringt, danach ein Video zu posten, in dem er sich für den Auftritt rechtfertigt, sich nicht mit Privatjet zu „Ben ungeskriptet“ in den Podcast mit Ulrich Siegmund einfliegen zu lassen und das dann im Nachhinein damit zu begründen, keine Zeit für Podcasts in einem anderen Bundesland zu haben, obwohl er einen Monat vorher bei Markus Lanz in Hamburg war und dann zur Krönung zum linksverstrahlten Tilo Jung nach Berlin ins Studio zu gehen – welche Wähler er auch damit erreichen will.

Absolutes Genie, der Typ. Oder die Leute hinter ihm. Muss man ihm erstmal nachmachen.

Das V in CDU steht für Vertrauen.

Klar Name wird noch deutlicher:

Kann man sich unglaubwürdiger machen als Schulze?

Die CDU ist die Partei der Wählertäuscher, Lügner, Plagiatoren und Zerstörer eines einst sicheren und wirtschaftlich starken Landes. Was stimmt mit den Leuten nicht, die immer noch darauf hereinfallen?

Es werden immer weniger Leute darauf hereinfallen, das wird das Wahlergebnis zeigen. Auch weil „Wahlkampfhelfer“ wie Philipp Amthor vollmundig über die Konkurrenz lästert:

 „Die können vor Kraft kaum laufen. Die AfD glaubt, die Wahl ist schon in der Tasche.“

Was weiß der Ober-Klatscher, was wir nicht wissen? Ist da für die Wahl was geplant?

Die linken Medien haben da diesbezüglich einen interessanten Hinweis für uns. Der MDR schreibt:

„…Die Zahl potenzieller Überläufer aus der AfD scheint gar nicht so klein zu sein – hinter vorgehaltener Hand fallen fünf bis zehn Namen, die als potenzielle Abweichler gehandelt werden…“

Klingt eher nach billiger Retourkutsche, nachdem bekannt geworden ist, dass CDU-Politiker die AfD unterstützen.

Jessie schreibt deshalb auch:

„Natürlich. Selbstverständlich.

Wer würde schon bei einer Partei bleiben, die gerade an Zuspruch gewinnt, wenn er die einmalige Gelegenheit hat, sich einer Formation anzuschließen, die unter der kundigen Führung ihrer Spitzenkräfte mit bewundernswerter Präzision auf den Abgrund zusteuert?

Sven Schulze distanziert sich mit der gebotenen moralischen Empörung von einem eigenen Bürgermeister, der es tatsächlich wagt, die AfD zu unterstützen und ihr sogar Geld zu geben – während man gleichzeitig ernsthaft darüber spekuliert, dass AfD-Kandidaten scharenweise zur CDU überlaufen könnten.

Ein wahrhaft visionärer Tausch: den dynamischen Aufstieg gegen den gemächlichen, aber absolut sicheren Untergang einzutauschen.

Die Logik dahinter ist so raffiniert, dass sie dem normalen Verstand zunächst vollständig entgeht.

Es muss sich um eine besonders erlesene Form des politischen Masochismus handeln – oder um eine neue, höher entwickelte Stufe des Opportunismus, bei der man den sinkenden Kahn dem steigenden Boot vorzieht, weil er immerhin noch den Anschein der Seriosität und des etablierten Anstands wahrt.

In jedem Fall ein Akt von so erhabener intellektueller Konsequenz, dass man fast Mitleid mit jenen empfindet, die noch an so etwas Banales und Unfeines wie Wahlerfolge glauben.“

Und wo wir schon bei „investigativer“ Recherche sind:

Christian Miele schreibt:

Nachdem @SvenSchulze_CDU bei @benungeskriptet abgesagt hat („weil ich bin Ministerpräsident und reisen und Tagesgeschäft und so“) und jetzt aber bei

@TiloJung in den Podcast geht bin ich mir absolut sicher: Schulze ist ein AfD-Uboot und will die CDU Sachsen-Anhalt von innen zerstören. Anders ist das sonst nicht erklärbar. Ist das alles peinlich. Wahnsinnig schlecht gemacht.
Um diesen Fettnäpfchen-Wahlkampf von Schulze noch einmal deutlich zu machen, noch mal Philipp Amthor. Die „Welt“ schreibt:

Der CDU-Politiker kritisierte auch den AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund und bezeichnete dessen Aktivitäten im Netz als „Li-La-Laune-Videos da von dem Duftkerzenverkäufer“

Diese arroganten Sprüche eines Wessis kommen bei den Ossis bestimmt gut an. So treibt man dann die AfD über 50 Prozent.

 

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