In Indonesien, dem bevölkerungsreichsten islamischen Land der Welt, war kürzlich wieder einmal der praktische Vollzug des Scharia-Rechts zu besichtigen. In der Provinz Aceh wurden elf Menschen öffentlich ausgepeitscht, vier davon wegen außerehelicher Sexualität. Zwei Frauen und zwei Männer erhielten dafür jeweils 100 Hiebe mit einem Stock. Vier Menschen wurden mit jeweils 22 Stockhieben wegen geringerer Vergehen im Zusammenhang mit „körperlicher Intimität“ gezüchtigt. Dafür reichen bereits Küsse oder Umarmungen.
Weil sie zu nahe gekommen sein sollen, gab es sieben Hiebe für zwei weitere Personen und ein Mann erhielt 20 Peitschenhiebe wegen Alkoholkonsums. Dutzende Schaulustige sahen sich das grausige Spektakel an und animierten die Folterknechte auch noch dazu „härter“ zuzuschlagen. In der Provinz sind solche öffentlichen Auspeitschungen gang und gäbe. Homosexuelle müssen mit besonders brutalen Züchtigungen rechnen. Das alles gehört zum regulären Strafenkatalog des islamischen Steinzeitrechts.
Bislang keine Abschaffung der Körperstrafen
Während Stockschläge im Rest des Landes keine reguläre Strafe sind, sicherte Aceh sich in seinem Autonomiestatus das Recht, diese Praxis weiterhin anzuwenden. Seit 2002 gilt dort eine besondere drakonische Form der Scharia, die 2015 sogar noch verschärft wurde. Indonesien wurde mehrfach aufgefordert, die in Aceh praktizierten Körperstrafen abzuschaffen – natürlich erfolglos.
Für Deutschland und den Rest Westeuropas ist dies ein lehrreiches Beispiel – oder könnte es zumindest sein, wenn man noch gewillt wäre, die Realität zur Kenntnis zu nehmen. Denn diese Barbarei hält auch bereits in den Ländern Einzug, die sich einer millionenfachen muslimischen Massenmigration geöffnet haben. Die demographische Entwicklung wird eher früher als später dafür sorgen, dass es auch in Europa zu einer verstärkten Anerkennung dieser atavistischen Praxis kommt, und irgendwann wird sie zum offiziellen Recht vieler europäischer Länder werden. Dann werden sich gerade diejenigen, die diese Zuwanderung mit allen Mitteln forciert haben, selbst an Kränen aufgehängt oder mit Peitschen und Stöcken traktiert wiederfinden. (TPL)























