Verhaftung Fahnenflüchtiger in der Ukraine (Foto:Imago)
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Terrorstaat Ukraine: Wer nicht Teil der korrupten Eliten ist, wird vom Fleck weg gekidnappt und an der Front verheizt

Während der militärisch sinn- und ergebnislose Abnutzungskrieg in der Ukraine weitergeht und Präsident Wolodymyr Selenskyj immer tiefer im Korruptionssumpf versinkt, haben diejenigen, die als Kanonenfutter vorgesehen sind, offensichtlich immer weniger Lust, sich in dieser grausigen Blutmühle für ihre korrupten Eliten abschlachten zu lassen. Wer irgend kann, drückt sich um die Wehrpflicht. Allein in Sachsen-Anhalt, wo sich einer von rund 60 Standorten befindet, an denen die Bundeswehr ukrainische Soldaten ausbildet, ergriffen ca. 80 von ihnen bei erster Gelegenheit die Flucht. Bundesweit geht man von mehreren Hundert aus, die geflohen sind, genaue Zahlen liegen aber nicht vor.

In der Ukraine werden regelrechte Menschenjagden veranstaltet, um Männer in die Armee zu pressen. Sie werden auf der Straße abgepasst und in Autos gezerrt oder auf andere Weise gefangen. Deserteuren drohen mehrere Jahre Gefängnis. Wenn ihnen in Deutschland die Flucht gelingt, haben sie zwar keine Chance, als reguläre Kriegsflüchtlinge anerkannt zu werden, sie können sich aber die irre Asylgesetzgebung zunutze machen. Auch hier ist es zwar so gut wie ausgeschlossen, dass ihr Asylantrag anerkannt wird, die Verfahren ziehen sich aber oft über Jahre hin. Dadurch gewinnen sie Zeit, und wenn sie Glück haben, ist der Kriegswahnsinn in der Heimat vorbei, bis ihr Antrag endgültig abgelehnt ist und alle rechtlichen Möglichkeiten ausgeschöpft sind.

Keine Freiwilligen mehr in Selenskyjs Reich

Die „Zeit“ sprach mit zehn ukrainischen Deserteuren. Deren Gründe für die Fahnenflucht sind etwa schlechte Behandlung, Konflikte mit Vorgesetzten, Todesangst und Frust über die willkürliche Rekrutierungspraxis. Denn rund 1,3 Millionen Männer sind in der Ukraine vom Kriegsdienst befreit, weil sie in systemrelevanten Branchen wie Banken, in der Politik, Verwaltung, bei großen Medienhäusern oder in der IT tätig sind. Auch Väter von drei und mehr Kindern, Studenten, Doktoranden und Männer unter 25 Jahre müssen nicht zur Armee. Bekannte Sportler, Künstler oder Schauspieler können sich leicht freistellen lassen. Auch dies ist ein Abbild der allgegenwärtigen Korruption in diesem Land, das angeblich für “europäische Werte” kämpft. Wer elitären Netzwerken angehört, muss nicht an die Front, anderen wird dagegen aufgelauert und sie werden oft faktisch gekidnappt. Freiwillige gibt es kaum noch. Laut ukrainischem Verteidigungsministerium verstecken sich etwa zwei Millionen Männer vor der Rekrutierung. Wo sie wohnen oder arbeiten, sei den Wehrämtern unbekannt. Seit Kriegsbeginn sind mindestens 60.000 Soldaten desertiert, gegen mehr als 250.000 Armeeangehörige laufen Verfahren, weil sie sich für längere Zeit unerlaubt von ihren Einheiten entfernt haben sollen.

Von alledem hört man in den westlichen Medien für gewöhnlich nichts. Selenskyj und sein Regime werden, allen Skandalen zum Trotz, als heldenhafte Verteidiger westlicher Werte glorifiziert. Mit welchen Methoden die Truppen aufgefüllt werden und wer sich alles legal dem Fronteinsatz entziehen kann, wird kaum erwähnt. Der Eifer, sich an diesem Massaker zu beteiligen, das die EU am liebsten bis ultimo verlängern würde, um von ihrem eigenen, selbstverschuldeten Kollaps abzulenken, hält sich bei den Ukrainern jedenfalls in Grenzen. Das verlogene Heldenepos, an dem im Westen unablässig gestrickt wird, ist nur eine weitere Propagandalüge. (TPL)

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