Terrorsolidarität in luftiger Berghöhe (Foto:ScreenshotFacebook)
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Palästina-Flagge mitten in den Alpen: Israel-Hass in 2012 Metern Höhe

Gab es im Zeichen der fortschreitenden Islamisierung schon ein heftige Diskussionen über die Abschaffung des Gipfelkreuzes in den Alpen, so darf hingegen bereits seit zwei Jahren eine bekannte Berghütte in Trentino/Südtirol den Hass auf Israel deutlich zum Ausdruck bringen: Dort hängt klar erkennbar eine Palästina-Flagge am Außenzaun , um dabei längst den Ärger des hiesigen Alpvereins auf sich zu ziehen. Denn wer hier arglos zwischen Gämsen, Edelweiß und urigen Felsbrocken wandern geht, der wird bald mit einer Judenfeindlichkeit konfrontiert, die so gar nicht in das idyllische Bild hineinpassen will.

Rifugio Stivo ist der Name der Berghütte, deren Betreiber heißt Alberto Bighelli, der mit den Fotos der Flagge sogar auf Facebook zu finden ist. Wenig begeistert davon ist allerdings der Alpinverein Società degli Alpinisti Tridentini (SAT), der sich nun per Einschreiben an Bighelli gewandt hatte, mit der Aufforderung, die Flagge endgültig zu entfernen. Weil der Alpverein zudem der Besitzer der Hütte ist, könnte das unliebsame Objekt endgültig bald verschwinden. Zwar räumte SAT-Präsident Cristian Ferrari das Recht auf eine freie Meinungsäußerung ein, doch dürfe eine solche Bekundung nicht zum Auftakt für noch ganz andere fragwürdige politische Äußerungen und Symboliken werden.

Keine Aufregung, anders als bei Döp-Döp-Döp-Songs…

Bighelli war hingegen nach der ersten Aufforderung nicht bereit, die Flagge abzunehmen. Für ihn sei dies ein Zeichen der Menschlichkeit, des Friedens und der Solidarität. „Wir sprechen hier von Menschen und Kindern, die ständig bombardiert werden, und leider scheint man sich fast daran gewöhnt zu haben“, so dessen mitleidiger Kommentar dazu, um dabei völlig außer Acht zu lassen, was die Hamas den Israelis angetan hat. Für viele ist die Flagge eine offene Provokation. Während man sich über einp aar Döp-Döp-Döp-Songs herrlich aufregen kann, gibt es keinerlei Aufschrei, solange die Feindseligkeiten weiter von linker und muslimischer Seite aus herstammen. Dennoch soll die Flagge auch weiterhin in einer Höhe von 2012 Metern wehen. Die Hütte selbst wurde 1906 eingeweiht, 27 Schlafplätze gibt es dort, Bighelli ist dort seit fast zehn Jahren der Pächter. Das Gebäude befindet sich auf dem Monte Stivo nahe des Gardasees.

Zudem gab es auf dem Tiroler Hörtenberg vor gut anderthalb Jahren einen ähnlichen Fall, als die Tiroler Fahne der Schützenkompanie Bozen von Unbekannten gegen eine weitere Palästina-Flagge ausgetauscht wurde. Aus einem Wahrzeichen der heimatlichen Identität ward quasi über Nacht ein Symbol der Gewalt und des Schreckens geworden. Von den Einheimischen wurde dieser Akt als absurde Missachtung der Tiroler Werte und Traditionen angesehen. Politische Propaganda trifft auf die Verherrlichung des islamischen Terrors sowie den fehlende Respekte unserer Zuwanderer, welche die Toleranzgrenzen immer mehr ins Negative zu ihren eigenen Gunsten verschieben.
MARK FORSHEIMER

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