Whatever it takes: Selenskyj-Geldbeschaffer Merz ((Foto:Bundesregierung/Jesco Denzel)
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Hochverrat an Deutschland? Gasreserven auf bedrohlichem Tiefstand – doch Merz sorgt sich um die Energieversorgung der Ukraine im kommenden Winter

Gestern feierte die Ukraine ihren 35. Unabhängigkeitstag – und natürlich fand sich die EU-Kriegstreiber-Kamarilla zu diesem Anlass in Kiew ein, um ihre unverbrüchliche Treue zu dem hochkorrupten Land und seinem quasi-diktatorisch herrschenden Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zu bekunden – und das natürlich nicht nur mit Worten, sondern wie immer auch mit weiteren Milliardengeschenken. Die EU genehmigte neue Rüstungshilfen im Wert von 6,1 Milliarden Euro, die für Flugabwehrsysteme, Raketen, Munition und Radaranlagen vorgesehen seien, wie Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mitteilte. Die Genehmigung erfolge vor dem Hintergrund einer Verschärfung der russischen Angriffe mit ballistischen Raketen und Drohnen. Allein im Juli seien 376 Raketenangriffe registriert worden. „Während Russland seine Angriffe verstärkt, weiten wir unsere Unterstützung aus, damit die Ukraine ihre Bevölkerung schützen und ihren Luftraum verteidigen kann“, sagte sie und fügte das übliche Gefasel hinzu, am Unabhängigkeitstag der Ukraine zeige Europa, dass seine Unterstützung unerschütterlich und konkret sei.

Zehn europäische Regierungschefs machten Selenskyj persönlich ihre Aufwartung, Bundeskanzler Friedrich Merz gehörte zu denen, die per Videoschalte an dem Treffen teilnahmen. Zuvor hatte er via X eine Lobeshymne auf die Ukraine abgesondert. Mit beeindruckendem Mut verteidige das Volk seit Jahren seine Souveränität und setze sich gegen den brutalen russischen Angriffskrieg zur Wehr, lobhudelte Merz. Die Ukrainer zeigten der gesamten Welt, was es heiße, für Freiheit und für einen gerechten Frieden einzustehen. „Heute, an diesem wichtigen Tag, gilt ganz besonders: Wir stehen fest an der Seite der Ukraine“, bekräftigte er zum x-ten Mal. Damit zeigte Merz wieder einmal, welchem Land seine eigentliche Loyalität gilt. Während er das eigene Volk als faules, larmoyantes Pack beschimpft, das gar nicht weiß, wie gut es ihm geht und was an es an ihm hat, überschüttet er die Ukraine, deren Regierung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit für die Sprengung der Nord-Stram-Pipelines und damit für eine unermessliche Schädigung der deutschen Energieversorgung verantwortlich ist, mit Huldigungen – und natürlich ebenfalls mit Geld. Außerdem will er sich für mehr Hilfe im Energiebereich einsetzen, damit die Ukraine durch den nächsten Winter kommt!

Hochriskanter Transport von Munition über deutsche Zivilflughäfen

Von soviel Einsatz des eigenen Kanzlers können die Deutschen nur träumen. Sie müssen selbst sehen, wie sie durch den Winter kommen. Der Füllstand der Gasspeicher befindet sich auf einem historischen Tiefstand von lediglich 49 Prozent. Rein realistisch sei eine Befüllung auf 70 Prozent bis Anfang November kaum noch zu erreichen. „Das ist irgendwann physikalisch nicht mehr möglich“, erklärte die Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Stromlobbyverbands BDEW, Kerstin Andreae. Es ist mit Stromrationierungen zu rechnen – und den Kanzler treibt die Sorge um, dass die Ukraine gut über den Winter kommt!

Als Antwort auf eine schriftliche Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten Martin Sichert hat die Bundesregierung auch noch zugegeben, dass Munition über deutsche Zivilflughäfen transportiert wird. Aus Sicherheitsgründen will sie aber keine genauen Informationen dazu geben. Sichert erklärte dazu: „Mich schockierte schon die Kommunikation der Polizei bei dem Drohnenangriff auf den Leipziger Flughafen, die es als völlig normal behandelte, dass da möglicherweise Munitionstransporte über einen Zivilflughafen in der Hauptreisezeit stattfinden. Mit Munitionstransporten über zivile Flughäfen macht man Zivilflughäfen zu militärischen Anschlagszielen. Man muss sich nur mal vorstellen, was passiert, wenn eine Antonov voller Munition an einem deutschen Zivilflughafen explodiert: Dann gibt es Tausende, wahrscheinlich sogar Zehntausende tote Zivilisten“. Die Antwort auf seine Anfrage zeige, dass der Regierung bewusst sei, dass sie mit den Munitionstransporten die Sicherheit vieler Menschen gefährde. „Dass sie sie trotzdem zulassen, zeigt, wie verantwortungslos die Regierung die Leben der Menschen aufs Spiel setzt“, so Sichert.
Es ist nichts anderes als Hochverrat, was Merz betreibt. Er stellt die Interessen eines Landes, dem gegenüber keinerlei Bündnisverpflichtungen bestehen, über das Wohl des eigenen Landes und tritt seinen Amtseid damit ebenso mit Füßen, wie mit allem, was er tut. Er ist der „gefährlichste Mann Deutschlands“ – nicht Ulrich Siegmund von der AfD. (TPL)

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