Ein Kanzler und sein Lebenswerk: Da geht noch was an Zerstörung! (Foto: GROK/Satire)
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“Sie werden bezahlen“: Zahnloser Merz redet Deutschland immer tiefer in den Großkonflikt mit Russland

Zum Auftakt der Kabinettsklausur auf Schloss Neuhardenberg in Brandenburg hat Bundeskanzler Friedrich Merz wieder einmal das große Wort geführt und den Urhebern des dubiosen Drohnenangriffs von Leipzig vor drei Wochen gedroht: „Die Bundesregierung erlegt Urhebern hybrider Angriffe einen Preis auf – sie werden dafür bezahlen“. Deutschland sei stärker ins Fadenkreuz hybrider Angreifer gerückt, so Merz. Den Angreifern warf er vor, skrupellos schwere Sachschäden, sogar Verletzte und Tote in Kauf zu nehmen. Der Fall in Leipzig zeige, dass Deutschland „zugleich ganz handfest bedroht“ sei. Wen er nun konkret hinter dem Vorfall wähnt, sagte er jedoch nicht. Es gehört jedoch wenig Phantasie dazu, dass auch hier wieder der Russe herhalten muss. Innenminister Alexander Dobrindt erklärte, Russland mache es einem „sehr, sehr leicht, aktuell einen Verdacht zu haben“, es aber auch „sehr, sehr schwer, den Beweis zu führen“. Diese Beweisführung müsse aber schlüssig sein, sagte er immerhin.

Am Abend des 4. August war am Flughafen Leipzig, der Drehscheibe für die endlosen deutschen Waffenlieferungen an die Ukraine, eine mit Sprengstoff beladene Drohne entdeckt und entschärft worden – in direkter Nähe mehrerer ukrainische Frachtflugzeuge. Es wurden noch weitere Drohnen gefunden. Eine Antwort auf die Frage, was diese Maschinen dort zu suchen hatten und was noch alles an diesem Flughafen vorgeht, wäre mindestens so interessant wie die Frage nach den Verantwortlichen für den Drohnenvorfall. Angesichts der Lawine aus Lügen, die deutsche Regierungen mindestens seit Corona auf das Volk niedergehen lässt, muss man sämtlichen offiziellen Verlautbarungen mit größer Skepsis begegnen.

Zum Glück von niemandem mehr ernstgenommen

„Deutschland bleibt ein sicheres Land“, wagte Merz tatsächlich zu sagen. Dass man sich in diesem „sicheren Land“ nur noch auf eigene Gefahr vor die Tür traut, weil man jederzeit und überall befürchten muss, von Migranten erstochen, vergewaltigt, überfahren, zusammengeschlagen, beraubt oder in die Luft gesprengt zu werden, blendet Merz offenbar aus. Dass ein zentrales Thema der Regierungsklausur die Folgen der Erderwärmung sein wird und Merz auf „große Schäden“ durch Hitze, Dürre und weitere angebliche Klimafolgen verwies, spricht ebenfalls für sich. „Wir müssen den Klimawandel weiter eindämmen und zugleich unser Land besser an die Folgen des Klimawandels anpassen“, sagte er. Vor allem geht es ihm darum, sich mit diesem Klimageschwafel bei den Grünen anzubiedern, da ihm sein Brandmauer-Koalitionspartner SPD quasi unter den Händen stirbt und die AfD für ihn tabu bleibt.

Der von niemandem im In- und Ausland (zum Glück – und hoffentlich auch nicht von Russland)  noch ernstgenommene, auf dem Zahnfleisch gehende Kanzler eines völlig ruinierten, technisch rückständigen und wehrlosen Landes ohne ernstzunehmendes Militär und mit Geheimdiensten, die vor allem dazu missbraucht werden, das eigene Volk zu bespitzeln und ruhigzustellen, schwingt große Reden über Vergeltungsangriffe. Es ist nur noch lächerlich, wie dieser verlogene Maulheld haltlose Drohungen ausstößt. Man kann nur hoffen, dass er Deutschland, als Krönung seiner katastrophalen Amtszeit, nicht noch in den Dritten Weltkrieg schwadroniert.

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