Starb mit 89: Multimilliardär Kühne (Foto:ScreenshotYoutube)
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Sozialneid, Erbschuld und Argwohn gegen Reiche: Vergifteter „Tagesschau“-Nachruf auf Milliardär Michael Kühne

In der Nacht zum Montag verstarb der aus Hamburg stammende Multimilliardär und Mäzen Klaus-Michael Kühne im Alter von 89 Jahren – und die Nachrufe der Mainstream-Journaille zeigen wieder einmal die latente oder offene Unternehmerfeindlichkeit der Linksmedien. Kühne hatte mit 21 Jahren das von seinem Großvater 1890 gegründete Familienunternehmen seines Vaters übernommen und aus einer kleinen Spedition einen globalen Logistikgiganten im Luft- und Seefrachtverkehr gemacht. Heute verfügt Kühne+Nagel noch über weltweit mehr als 1.300 Standorte mit etwa 88.000 Beschäftigten. Seit den 90er-Jahren war Kühne auch als Großinvestor aufgetreten. Zudem war er einer der größten Wohltäter seiner Heimatstadt.

Allein in den ständig kriselnden Fußballclub HSV pumpte er rund 140 Millionen Euro, über seine Stiftung machte er die Zusage, 340 Millionen Euro in den geplanten Neubau der Oper in Hamburg (HafenCity) zu investieren, zudem unterstützte er die Elbphilharmonie, hinzu kommen zahllose weitere Projekte, die er förderte. Das alles wurde im Nachruf der “Tagesschau” zwar nüchtern aufgezählt, man meinte aber, selbst in dem kurzen Nachruf unterbringen zu müssen, dass der Familienkonzern in der Nazi-Zeit den Hausrat deportierter Juden transportiert habe. Eine „umfassende Aufarbeitung habe es nie gegeben, wird moniert.

Ewig linke Vorurteile

Weiter hieß es, Kühne sei in Hamburg als Geldgeber „umstrittener Bauprojekte“ aufgetreten. Auch dass er den Firmensitz bereits 1969 „aus steuerlichen Gründen“ in die Schweiz verlegt habe, wird unterschwellig kritisch vermerkt. Der unsägliche „Spiegel“ überschrieb seinen Nachruf mit „Knausriger Wohltäter“, obwohl der Text die Unsummen würdigt, die Kühne in Hamburg und anderswo investierte.

Bei alledem schwingt immer das ewige linke Vorurteil mit, erfolgreiche Unternehmer seien kaltherzige, geizige, ausbeuterische und unmoralische Geldsäcke, die über Leichen gehen – außer natürlich, sie heißen Bill Gates und unterstützen den „Spiegel“ und links-ideologische Vorhaben mit Millionensummen. Dann gelten sie als Philanthropen, und die kritischen „Einordnungen“ bleiben aus. Nachrufe müssen keine Lobhudeleien sein, aber die Art, wie hier wieder auf vermeintliche Schattenseiten verwiesen wurde, anstatt die herausragende Lebensleistung eines der größten Unternehmer der Nachkriegsgeschichte in den Mittelpunkt zu stellen, der einen Weltkonzern mit zehntausenden Arbeitsplätzen schuf und ungeheure Summen in Wohltätigkeitsprojekte und in andere Unternehmen steckte, die er dadurch, wie etwa die Reederei Hapag Lloyd, vor der Zerschlagung bewahrte, zeigt doch wieder, dass in diesem Land wirtschaftliche Leistungen immer skeptisch betrachtet und Unternehmer mehr geduldet als geschätzt werden, während unfähige Politiker oder alberne Haltungskünstler als Helden verehrt werden. (TPL)

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