Der neue ungarische Ministerpräsident Peter Magyar arbeitet weiter völlig nach Wunsch seiner Herren in Brüssel und kassiert dafür den vereinbarten Lohn. Nun schwenkt er auch noch auf ihren außenpolitischen Kurs ein und erklärt Russland zur „Bedrohung“, wie aus den Richtlinien für die ungarische Delegation bei der UN-Generalversammlung im September hervorgeht. Darin heißt es: „Ungarn verurteilt die russische militärische Aggression und unterstützt in vollem Umfang die Souveränität der Ukraine und ihre territoriale Integrität in den international anerkannten Grenzen“. Ungarn erkenne das Recht seines östlichen Nachbarlandes auf Selbstverteidigung an, das Verhalten Russlands bedeute „eine Bedrohung für Ungarn, Europa und die globale Ordnung“. Deshalb unterstützte man alle Bemühungen, die zu Verhandlungen über einen „nachhaltigen Frieden und langfristige Sicherheitsgarantien“ für die Ukraine führen würden.
Damit bricht Magyar auch hier mit der Politik seines von der EU-Nomenklatura und ihren Lakaien verhassten Vorgängers Viktor Orban, der sich stets geweigert hatte, auf den blindwütig-destruktiven EU-Kurs einer bedingungslosen Ukraine-Unterstützung einzugehen und die Beziehungen zu Russland komplett zu zerstören. Die ständigen Sanktionspakete der EU gegen Russland hatte Orban nach Kräften bekämpft, er selbst hatte sich immer bemüht, die Gesprächskanäle nach Moskau offenzuhalten.
Nur eigene Waffenlieferungen lehnt er – noch – ab…
Eigene Waffenlieferungen Ungarns an die Ukraine lehnt Magyar offiziell noch ab, aber das fällt angesichts der aberwitzigen Massen an Geld und Waffen, die Deutschland, Frankreich und Großbritannien immer und immer wieder in das hochkorrupte Land pumpen, nicht ins Gewicht. Vor zwei Monaten hat er bereits dem Irrsinn von EU-Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine zugestimmt, die Orban, wohlwissend um die katastrophalen Folgen eines EU-Beitritts dieses völlig bankrotten und kriegsgebeutelten Sumpfes, blockiert hatte.
Mit seinem Kadavergehorsam in diesem und anderen Bereichen hat Magyar sich die Freigabe der zehn Milliarden Euro EU-Wiederaufbauhilfen, die Brüssel ohne berechtigten Grund und nur um Orban innenpolitisch unter Druck zu setzen jahrelang zurückhielt, unredlich verdient. Er liefert sein Land dem Brüsseler Moloch aus und sichert sich damit dessen Geldsegen und eine mögliche lukrative Anschlussverwendung auf dem Brüsseler Parkett. Dafür verliert Ungarn die nationale Souveränität, die Orban ihm 16 Jahre lang unter schärfsten Anfeindungen zu erhalten wusste, nun endgültig und geht in der alles zersetzenden Suppe des EU-Bürokratismus unter.























