Am Dienstag stellte die österreichische Integrationsministerin Claudia Bauer an einer Schule in Wien ein 74-seitiges Handbuch des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) vor, das Empfehlungen für den pädagogischen Umgang mit Mädchen mit Migrationshintergrund gibt. Zum ab kommendem Schuljahr verbotenen Kopftuch heißt es darin: „Lehrkräfte sollten die Schülerin nicht vor der Klasse ansprechen oder bloßstellen. Sie bewerten keine Religion, Familie oder Herkunftsgruppe, sondern bleiben ruhig, vertraulich und klar … Bei Hinweisen auf Druck, Beschämung, Kontrolle oder Angst sind Schulsozialarbeit, Schulpsychologie oder Kinderschutzorganisationen einzubeziehen“.
Bauer erklärte dazu, Mädchen würden eine Umgebung brauchen, in der sie ohne Zwang und selbstbestimmt sie selbst sein könnten. Dieser geschützte Ort sei für viele Mädchen die Schule. Jedes der rund 800.000 Mädchen in Österreich habe „das Recht, frei und selbstbestimmt aufzuwachsen“, so Bauer weiter. Jedes Mädchen solle selbst bestimmen, was es einmal werden und ob und wen es heiraten wolle. Außerdem müsse es das Recht haben, „ohne Gewalt und Zwang aufwachsen zu können“. Von dieser Vorstellung sei man in manchen Kreisen, in manchen Communitys weit entfernt. Mädchen hätten mit körperlicher und psychischer Gewalt zu rechnen, „wenn sie nicht folgen“, und würden teils sogar mit dem Tod bedroht – „oder sogar im schlimmsten Fall im Namen der Ehre umgebracht“.
Anzeichen des inneren Kontrollverlustes
Nur mit Stärkung der Mädchen und Empowerment-Projekten könne es gelingen, diese aus diesen Strukturen herauszuholen. Mit dem Praxishandbuch biete man konkrete Übungen, Gesprächshilfen und Workshop-Ideen. Das als Download verfügbare Lehrbuch soll an Schulen sowie an Psychotherapiepraxen verteilt werden. Dessen Inhalt und Bauers Ausführungen dazu, sind inhaltlich zwar völlig korrekt, dass man solche einstigen Selbstverständlichkeiten aber überhaupt betonen muss, zeigt, wie weit es in Österreich gekommen ist – und natürlich auch in Deutschland und den anderen europäischen Ländern, die eine millionenfache muslimische Massenmigration zugelassen haben.
Die Warnung vor Gewalt bis hin zu Ehrenmorden und ein gesetzliches Verbot, das schon Mädchen an Schulen unter das Kopftuch zu zwingen, sind Anzeichen des inneren Kontrollverlustes. An vielen Schulen sind muslimische Schüler bereits in der übergroßen Mehrheit. Solche gut gemeinten Ratschläge und Hinweise werden also an der Realität zerschellen. Mit Sozialarbeitern und Empowerment-Phrasen wird man der Vormacht junger, aggressiver Muslime in Familien, an den Schulen -und bald auch im Rest der Gesellschaft- nicht mehr beikommen. Nur ein Stopp dieser Massenmigration und rigorose Abschiebungen können dieser Barbarei ein Ende machen. Dann braucht es solche Handbücher auch nicht mehr. (TPL)























