Es gehört zu den Strategien der Linken, das Leben der Anderen bis wortwörtlich in die Haarspitzen (siehe dm und Rossmann) zu politisieren. Denn nur so können Leute schneller, direkter und nachhaltiger aus der Gesellschaft, die sie „unsereDemokratie“ nennen, ausgeschlossen werden, wenn sie nicht passend geformt werden können. Der Versuch, den Freien Medien, die längst die Arbeit der linksverdrehten Mainstream-Medien und des ÖRR übernommen haben, mit Denunziationen die finanzielle Grundlage zu entziehen, ist als jüngstes Beispiel zu nennen.
Das stalinistische Prinzip (wer nicht für uns ist, wird vernichtet) haben die Stalinisten von heute verinnerlicht, nur, dass sie sich mit der Zeit angepasst haben und mit perfideren Methoden vorgehen, als ihre braunen und roten Vorbilder.
Ihre Waffe ist die moralische Erpressung und diese ist wirkungsvoll, weil die meisten Menschen feige sind, sich Sorgen darum machen, wie andere über sie denken und lieber als tote Fische mit dem Strom schwimmen wollen, weil sie sich anders gar nicht mehr bewegen können, anstatt sich gegen gesellschaftlichen Foltermethoden zur Wehr zu setzen.
Das Bösartige liegt diesen Linken im Blut, sie sehen in den Menschen lediglich eine leicht manipulierbare Masse, die sich für Ihre Interessen (also Geld kassieren, das andere erarbeitet haben) abkassieren können. Und wehe, es sträubt sich doch mal jemand gegen diese Ausbeutung, dann werden sie fuchsteufelswild und prügeln mit der Nazikeule auf alles und jeden ein, der nicht rechtzeitig die Hand zur Faust ballen kann.
Um so agieren zu können, um so den politischen Gegner nachhaltig vernichten zu können, bildete ihr Marsch durch die Institutionen die Grundlage dazu, dass sie Deutschland in ein Umerziehungslager umbauen konnten, dass mittlerweile allerdings eher einem Irrenhaus gleicht.
Ihre Ideologie steckt nun in allen großen und kleinen Dingen. In der Kultur, in den Medien, in den Parteien, NGO, der Wirtschaft und in den Behörden.
Und nun vermehrt auch in Supermärkten, Drogerien und Bäckereien. Auch diese Einrichtungen des alltäglichen Lebens werden moralisch erpresst, um so dem politischen Gegner das Leben, den Alltag so schwer wie möglich zu machen, eben gesellschaftlich auszugrenzen – als hätten diese die Pest. Aushungern hätte Stalin damals gesagt.
Libertas hat zu diesem Thema ebenfalls etwas zu sagen:
Es ist eine Entwicklung, die jedem mündigen Bürger Sorgen machen muss: Unternehmen, die eigentlich Shampoo, Zahnpasta und Windeln verkaufen sollen, lassen sich in politische Boykottkampagnen gegen missliebige Medien hineinziehen. dm steht nun auf der Liste jener Firmen, die ihre Werbung auf bestimmten YouTube-Kanälen zurückgezogen haben sollen – darunter auch bei NIUS. Die Reaktionen vieler Kunden vor den Filialen sind eindeutig: Unverständnis, Ärger, Fassungslosigkeit.
Und das völlig zu Recht.
Denn worum geht es hier eigentlich? Nicht um die Qualität einer Creme, nicht um faire Preise, nicht um Arbeitsplätze oder Verbraucherschutz. Es geht um politischen Druck auf Medien. Eine Kampagnenorganisation ruft Unternehmen dazu auf, Werbung von ausgewählten Kanälen abzuziehen. Unternehmen folgen diesem Ruf. Die finanzielle Grundlage kritischer oder unbequemer Berichterstattung soll damit beschädigt werden. Das ist keine Werbung für gesellschaftliche Verantwortung. Das ist der Versuch, die öffentliche Debatte über den Geldhahn zu steuern.
Wer nicht mehr überzeugen kann, versucht offenbar zunehmend, auszutrocknen.
Dabei ist es geradezu grotesk, wie selbstverständlich solche Aktionen inzwischen verkauft werden. Als müsse ein Drogeriemarkt Haltung nicht etwa durch gute Produkte und anständigen Umgang mit Kunden zeigen, sondern durch die politische Sortierung von Medien. Der Bürger soll gefälligst seine Rasierklingen kaufen und dabei schweigen, wenn Konzerne entscheiden, welche Stimmen wirtschaftlich unterstützt werden dürfen und welche nicht.
Nein. Genau das muss man nicht hinnehmen.
Ein Unternehmen darf selbstverständlich entscheiden, wo es Werbung schaltet. Das ist seine Freiheit. Aber Kunden haben dieselbe Freiheit. Sie dürfen fragen, weshalb sie ihr Geld bei einer Kette lassen sollen, die sich in einen politischen Feldzug gegen ein Medium hineinziehen lässt. Sie dürfen ihre Kaufentscheidung daran ausrichten. Das nennt man Marktwirtschaft. Und plötzlich wird es sehr unerquicklich für jene, die Boykott immer nur dann großartig finden, wenn er gegen die vermeintlich Richtigen gerichtet ist.
Die Doppelmoral ist kaum zu übersehen. Ständig wird von Vielfalt, Offenheit und demokratischem Diskurs gesprochen. Doch sobald ein Medium Themen aufgreift, die im Berliner Meinungsmilieu als unerwünscht gelten, lautet die Antwort nicht mehr: Argumente. Sie lautet: Boykott. Druck. Entzug von Werbegeldern.
So sieht keine lebendige Debattenkultur aus. So sieht eine zunehmend nervöse politische Blase aus, die den Widerspruch nicht aushält.
Gerade deshalb ist der Ärger der Kunden wichtig. Er zeigt: Die Leute merken sehr wohl, wenn Firmen ihre eigentliche Aufgabe vergessen. Sie wollen einkaufen, nicht ideologisch belehrt werden. Sie erwarten gute Waren, faire Preise und Service – keine Teilnahme an politischen Kampagnen, die sich gegen Medien richten, nur weil deren Berichterstattung manchen Aktivisten nicht passt.
Unternehmen sollten sich eines klarmachen: Vertrauen ist kein Automatismus. Wer sich in politische Grabenkämpfe hineinziehen lässt, muss damit rechnen, dass Kunden Konsequenzen ziehen. Nicht aus Radikalität, sondern aus einem einfachen demokratischen Instinkt heraus: Pressefreiheit verteidigt man nicht nur mit Sonntagsreden. Man verteidigt sie auch dann, wenn einem ein Medium nicht gefällt.
Und ein Drogeriemarkt sollte sich vielleicht wieder auf das konzentrieren, wofür er da ist: Waren verkaufen – statt bei der politischen Auslese von Medien mitzuwirken.“
Die Linken haben wahrlich ein morbides System erschaffen, in dem sie diejenigen angreifen können, die sie finanzieren.
Und sie sind anscheinend noch nicht zu Ende mit ihrem Latein. Es ist gut vorstellbar, dass es bald heißt: „Verkauft nicht an die“, klingt immerhin besser als. „Kauft nicht bei denen“.























