Verwahrlosung und Anarchie: Wilde Camps und Lager überall in der einstigen Kulturmetropole Europas (Foto:ScreenshotYoutube)
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Dank Massenmigration wird Paris immer mehr zum Drittwelt-Slum

Paris wird zunehmend von Obdachlosencamps übersät, die sich entlang von Straßen, unter Brücken oder vor Behörden ausbreiten. Die Notunterkünfte reichen nicht aus, immer mehr Kinder, Schwangere, Familien, und Kranke sind betroffen, darunter auch viele Migranten. Hunderte Menschen harren vor Behördengebäuden aus, Kleidung wird in öffentlichen Parks getrocknet, Verwahrlosung, Kriminalität und Gewalt greifen immer weiter um sich, Hilfsorganisationen sind überfordert. Frauen nutzen die öffentlichen Toiletten in Parks nur in Gruppen, weil sie fürchten, überfallen oder vergewaltigt zu werden, wenn sie sie einzeln aufsuchen. Diesen Monat wurde eines der Lager evakuiert und die Bewohner in andere Landesteile gebracht, doch auch dort landen viele wieder auf der Straße. Die Stadt Straßburg hat den französischen Staat wegen seines Umgangs mit den Obdachlosen verklagt, Paris erwägt, dies ebenfalls zu tun.
Diese Vorfälle sind ein Lehrbuchbeispiel für die 1982 von den beiden US-Sozialwissenschaftlern James Q. Wilson und George L. Kelling aufgestellte „Broken- Windows-Theorie“, die besagt, dass schon die ersten geringen Anzeichen von Unordnung – wie etwa zerbrochene Fenster, Graffiti oder herumliegender Müll – als Signal für fehlende soziale Kontrolle aufgefasst werden und dadurch weitere Normverletzungen bis hin zu schwerer Kriminalität nach sich ziehen. Es entsteht der Eindruck, dass in dem betreffenden Gebiet niemand die Regeln durchsetzt, und als Folge davon werden sie auch nicht mehr beachtet und nach und nach gerät alles aus den Fugen. Sichtbare Unordnung, auch im kleinen Rahmen, kann die Unsicherheit der Bewohner erhöhen, den Rückzug aus dem öffentlichen Raum begünstigen und informelle soziale Kontrolle beschädigen. Am Ende fühlt sich niemand mehr verantwortlich und Kriminalität und anderes asoziales Verhalten können ungehindert um sich greifen.

Wenn der Staat die Ordnung aufgibt

Was in Paris geschieht, bestätigt diese Theorie. Ein sich, auch und gerade mit Massenmigration überfordernder Staat kann seine Sozial- und Sicherheitsversprechen nicht mehr einhalten. Diejenigen, die davon betroffen sind -in diesem Fall Obdachlose verschiedenster Herkunft-, reißen Teile der Stadt an sich und dehnen das Gebiet, das sie für sich in Anspruch nehmen, immer weiter aus. Der Staat greift sporadisch und erfolglos ein, um den Anschein von Handlungsfähigkeit zu erwecken, es gelingt ihm aber nicht, das Problem zu beseitigen, und er verliert an Rückhalt. Andere Gruppen dringen dann in dieses Machtvakuum ein. In Deutschland sieht es natürlich nicht anders aus. Auch hier hat die Massenmigration dazu geführt, dass weite Teile des öffentlichen Raums sich in einen Dschungel verwandelt haben, beispielsweise das Frankfurter Bahnhofsviertel, aber auch viele andere Gegenden. Aus falscher Toleranz hat der Staat hier de facto seine territoriale Oberhoheit weitgehend eingebüßt.

Zuerst werden kleinere Delikte nicht geahndet, dadurch entsteht der Eindruck, dass man auch bei größeren Vergehen straflos davonkommt. Diese steigen dann an, der Staat wird den selbst verschuldeten Missständen nicht mehr Herr und kapituliert irgendwann. Es entstehen Parallelstrukturen, Stadtteile oder ganze Städte werden über kurz oder lang zu Slums. In Europa vollzieht sich diese Entwicklung mit atemberaubender Geschwindigkeit. Ein an den falschen Stellen nachgiebiger Staat, der die Augen vor der Verwahrlosung und Verslumung verschließt und sich stattdessen wegen Nichtigkeiten oder erfundener Verbrechen an den eigenen, gesetzestreuen Bürgern schadlos hält, wie es in Deutschland der Fall ist, zerstört sich selbst. Über kurz oder lang sieht es dann hierzulande, aber auch in anderen europäischen Ländern so aus, wie in den Herkunftsländern der Migranten, die millionenfach aufgenommen wurden, ohne ihnen eine ernsthafte Integration abzuverlangen. (TPL)

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