Merz dreht durch: Lieber Spannungsfall und Dritter Weltkrieg als eine AfD-Regierung?
Langsam ist der Punkt erreicht, an dem Friedrich Merz nicht nur der verlogenste, sondern auch der gemeingefährlichste Bundeskanzler wird, den dieses Land je hatte. Gegen das Hasardspiel, das Merz betreibt und mit dem er Deutschland immer mehr in Richtung eines großen Krieges treibt, waren selbst Olaf Scholz‘ (Nicht-)Handlungen ein Kindergeburtstag. Merz verweigert nicht nur vorsätzlich Diplomatie, was man mit bloßer Unfähigkeit erklären könnte – sondern eskaliert vorsätzlich immer weiter. „Sie werden dafür bezahlen“ war der Satz, mit dem der Lügenkanzler bei der Kabinettsklausur diese Woche mit mehr als dreiwöchiger Verzögerung den angeblich vereitelten “Drohnenanschlag” vom 4. August am Flughafen Leipzig/Halle aufgriff und zur Staatsaffäre machte. Wer hier wie genau “bezahlen” soll , wollte die Bundesregierung öffentlich (noch) nicht sagen, doch klar ist, dass es hier um die nächste rhetorische Scharfmacherei gegen Russland handelt. Der Irrsinn, einer Atommacht zu drohen und alle Bande zu Russland, diesem für Europa sicherheitspolitisch und ökonomisch existenziell lebenswichtigen Staat, fahrlässig zu kappen, knüpft an die politische Hysterie an, die vor 80 Jahren schon einmal beinahe mit dem Untergang Deutschlands geendet wäre – wenn auch aus anderen Motiven und vor allem mit anderen Möglichkeiten.
Drei Wochen nach dem Fund einer “Sprengstoffdrohne” auf Baumarkt-Eigenbau-Bastelniveau, die von einem aufmerksamen Busfahrer per Kampftritt aus der Luft geholt worden sein soll, und das unmittelbar nahe ukrainischer Antonow-Maschinen, nach einer “möglichen” zweiten Drohne und einem gesichteten dritten Gerät mit mutmaßlichem Hexogen kündigt der Kanzler nun ausgerechnet eine Woche vor der absehbar vernichtendsten Niederlage seiner Partei bei einer Landtagswahl in Sachsen-Anhalt und der dort drohenden ersten AfD-Landesregierung plötzlich “Konsequenzen” an und versprach, die Urheber „in Kürze“ zu benennen; jeder weiß, was gemeint ist: Medien berichten inzwischen, Berlin wolle natürlich Moskau offiziell verantwortlich machen und damit ein härteres Maßnahmenpaket vorbereiten – bis hin zu einer intern so genannten „Zeitenwende 2.0“. Die Spatzen pfeifen von den Dächern, dass damit ein erster Spannungsfall provoziert werden kann – der natürlich dann vor allem für innenpolitische Restriktionen ausgenutzt werden kann. „Wenn es innenpolitisch nicht gut läuft, muss außenpolitisch etwas passieren, um von der eigenen Underperformance abzulenken. Diese Nummer hier ist so billig, dass man es nicht fassen kann”, kommentiert Bärbel Jilge auf X.
Sklavische “Solidarität“ mit einem korrupten Terrorstaat
Dass damit einhergehend dann bald ein direkter Kriegseintritt Deutschlands und der NATO die Folge sein könnte, nimmt dieser wahnsinnig gewordene Verliererkanzler anscheinend achtlos in Kauf. Nach zig Milliarden deutscher Steuergelder sollen nun demnächst dann auch noch Menschenleben geopfert werden für die sklavische “Solidarität“ mit einem korrupten Terrorstaat – und dass, obwohl im Fall Nord Stream inzwischen so gut wie feststeht, dass dieser und nicht Russland (was den Deutschen vor vier Jahren ebenfalls eingeredet wurde) für die gravierendste kriegerische Zerstörung deutscher Infrastruktur verantwortlich war und auch die meisten der angeblichen “russischen Provokationen“ in der EU tatsächlich eher auf Kiew als den Kreml als Urheber hindeuten. Max Stirner kommentiert auf X: “Die Vorstellung, deutsche Panzergrenadiere könnten in der Ukraine ihr Leben riskieren, während ukrainische Deserteure im deutschen Bürgergeld sich das in den deutschen Nachrichten ansehen, ist doch etwas gruselig.” Doch genau dazu sind die Kriegstreiber der deutschen Regierungskoalition inzwischen bereit und fähig. Und nicht nur sie: Auch die grüne Service-“Opposition“ der Bundesregierung macht mit und gießt kräftig Öl ins Feuer. Der grüne Bundestags-Vizepräsident (!) Omid Nouripour würde am liebsten wohl auch gleich den Spannungs- oder Verteidigungsfall wegen angeblicher “hybrider Angriffe“ ausrufen – auch wenn es mehr als absurd ist, angesichts derartig stümperhafter Inszenierungen ernsthaft Russland als Urheber verantwortlich zu machen; gegen diese Art von offenkundig inszenierten “staged” False-Flag-Aktionen nimmt sich das Nazi-Theater vom “Überfall” auf den Sender Gleiwitz geradezu hochprofessionell aus.
Was sich Merz hier leistet, ist bodenlos. Wenn den Behörden wirklich belastbare Beweise vorliegen für eine russische Urheberschaft der angeblichen gescheiterten Drohnenangriffe, dann gehören sie auf den Tisch. Ansonsten hat die Regierung zu schweigen und sich zurückzuhalten. Alles, was die Öffentlichkeit bisher weiß und sieht, sind Indizien, Geheimdienstzuträger und Analogien zum DHL-Brandanschlag von 2024 – und eben keine nachprüfbare Beweiskette. Russland hat den Vorfall bereits wiederholt als fingierte Provokation im Interesse Kiews zurückgewiesen. Doch selbst wenn es mehr gewesen wäre (was absolut unglaubwürdig und unlogisch wäre), gilt: Wer einem Atomstaat neue Sanktionen und weitere Drohungen androht, ohne die Grundlage offenzulegen, ist ein geisteskranker Vabanquespieler, der mehr als riskant, sondern geradezu suizidal handelt.
Wann erklärt Merz Putin den Krieg?
Noch lächerlicher ist der zweite Vorwurf, der die angeblich von Russland ausgehende Gefahr beweisen soll – das „Waffendepot“ an der Berliner Stadtgrenze. Gefunden wurde es schon im Herbst 2025, erst jetzt aber nochmal medial aufbereitet. Das “Depot“ bestand aus zwei halbvergammelten Handfeuerwaffen und ein bisschen Munition; jeder Clankriminelle in Berlin hat ein größeres Arsenal in seinem Handschuhfach. Die Waffen wurden unbrauchbar gemacht, das Versteck überwacht – doch niemand holte sie ab. Ein Verdächtiger sitzt in Rumänien ein. Aus diesem Schwachsinn einen russischen Anschlagsapparat zu konstruiert, ist selbst für nachrichtendienstliche Taktiken mehr als lächerlich und zur Legitimierung einer öffentlichen Kriegsrhetorik noch unverhältnismäßiger.
Dass Merz sein eigenes Volk mit falschen Wahlversprechen betrog und notorisch lügt, ist ein Ärgernis. Dass er Deutschland wirtschaftlich und kulturell ruiniert, ist ein Skandal. Aber dass er Deutschland jetzt noch in einen Krieg reitet, offenbar um eine äußere Krise zur innenpolitischen Machtsicherung zu nutzen, ist alarmierend. Wer fällt diesen wahnsinnig gewordenen Schlafwandlern in den Arm und erinnert daran, dass politische Besonnenheit gegenüber Russland keine Schwäche ist, sondern die Pflicht eines Bundeskanzlers wäre. Bei Merz muss man inzwischen jedoch damit rechnen, dass er Russland noch den Krieg erklärt… (TPL)