Ausgepfiffen, ausgebuht, verachtet: Der 13-Prozent-Zustimmung-Kanzler ist die peinlichste Figur Deutschlands
Die CDU im Osten hat längst begriffen, dass ihr Kanzler beim Volk auf der Straße nicht mehr vorzeigbar ist und setzt ihn, wenn überhaupt, in den Wahlkämpfen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern nur für Miniauftritte ein, bei denen er sich kurz zeigt und dann möglichst schnell wieder verschwindet. Aber auch darauf dürfte man nach den gestrigen Vorfällen im Ostsee-Touristenort Kühlungsborn in Mecklenburg-Vorpommern nun verzichten: Was dort als Unterstützung für den Spitzenkandidaten Daniel Peters gedacht war, geriet zum Debakel.
Bei heftigen Regenschauern erschien Friedrich Merz verspätet und würgte in einem Restaurant ein Fischbrötchen hinunter, das er als „exzellent gut“ lobte. Zuvor hatte die hirntote CDU das Fischbrötchen ernsthaft zum Wahlkampfmotiv gemacht – mit dem idiotischen Slogan: „Die Mitte ist das Beste“. Nach dem Imbiss zeigte Merz sich dann der breiten Öffentlichkeit. Dort schallten ihm lautstarke Rufe wie „Pinocchio“, „Kriegstreiber“ und Rücktrittsforderungen entgegen.
“Selbst das Wetter hat keinen Bock auf Dich“
Ein junger Mann stellte fest: „Selbst das Wetter hat keinen Bock auf Dich“. Angesichts der feindseligen Stimmung beschränkte Merz sich auf ein kurzes Geplauder mit ein paar Bürgern hinter einem Absperrgitter und brach den Termin ab. Das angekündigte Pressestatement gab es nicht. Laut einer Forsa-Umfrage sind in Mecklenburg-Vorpommern nur ganze fünf Prozent (!) der Menschen mit der Arbeit des Kanzlers zufrieden. Selbst unter CDU-Anhängern beträgt sein Zustimmungswert nur 37 Prozent. Das Ergebnis eines öffentlichen Auftritts in diesem Bundesland war also absehbar.
Das Problem ist, dass es für Merz auch in den 15 anderen Bundesländern nicht viel besser aussieht. Bereits als er vor wenigen Tagen aus dem Sommerurlaub zurückkam und im von Bränden geplagten Hürtgenwald auftauchte, schlugen Merz Pfiffe und Buhrufe entgegen. Außerhalb von irgendwelchen Hallen mit handverlesenen Funktionären kann er sich in der Öffentlichkeit nicht mehr blicken lassen, ohne dass ihm die von ihm zigfach nach Strich und Faden belogenen Bürger ihre Wut und Verachtung entgegenschreien. Er erntet das, was er sich mit seiner ungeheuerlichen Lügenorgie und seiner desaströsen Politik selbst eingebrockt hat. (TPL)