Klimawahn und Energiewende - eine Riesennullnummer (Symbolbild:Jouwatch)
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Deutschlands Schussfahrt in den Abgrund: 15 Jahre Energiewende – ein einziger monströser Irrweg

Die deutsche Wirtschaft rast ungebremst in den Untergang, und die Politik trägt die Hauptschuld daran. Vor allem die wahnwitzige „Energiewende“ von Angela Merkel war der Startschuss für diesen selbstmörderischen Irrsinn. In ihrem typischen Größenwahn wollte die deutsche Politik der Welt wieder einmal die Richtung vorgeben und als leuchtendes Vorbild allein ins klimaneutrale Utopia voranmarschieren. Heute gilt Deutschland nur noch als abschreckendes Beispiel für den Rest der Welt. Es ist ein Negativ-Vorbild dafür, wie man sich durch ideologischen Irrsinn selbst zerstört. „Nius“-Autor Gunnar Schupelius hat die Stationen und Folgen dieses monströsen Irrweges nachgezeichnet. Er begann im April 2011, als Merkel sich entschied, den Ausstieg Deutschlands aus der Atomenergie einzuläuten – und das, weil im Monat zuvor ein Erdbeben in Japan einen Tsunami ausgelöst hatte, bei dem ein Atomkraftwerk beschädigt wurde. Die Grünen-Propaganda in Deutschland verdrehte die Tatsachen so, als sei die Atomenergie der Grund für das Unglück. Wie immer aus machtpolitischem Opportunismus, sprang Merkel auf die Hysterie an, weil eine Landtagswahl in Baden-Württemberg bevorstand. Nun beschwor sie die angeblich unkalkulierbaren Gefahren der Atomenergie, obwohl ihre Regierung erst kurz zuvor die Laufzeit der deutschen Kernkraftwerke verlängert und -völlig zu Recht- von einer „Zukunftstechnologie“ gesprochen hatte.

„Was aber, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht?“, fragte Schupelius die Kanzlerin damals. Wie werde die Stromlücke gefüllt, die die Erneuerbaren bei Dunkelflaute reißen? „Dann bauen wir Gaskraftwerke“, habe Merkel entgegnet. Und auf die Zusatzfrage, wer diese Gaskraftwerke bauen werde, sagte sie: „Das werden wir sehen“. Außerdem stünde ja Gas aus Russland für einen guten Preis zur Verfügung, dessen Lieferung wegen der fertigen ersten und der geplanten zweiten Leitung durch die Ostsee sicher sei – also der Nord-Stream-Pipelines, die, -höchstwahrscheinlich auf Befehl der ukrainischen Regierung- im September 2022 in die Luft gesprengt wurden, die Deutschland mit Abermilliarden Euro Steuergeld mästet.

Gasmangellage zeichnet sich ab

15 Jahre später ist kein einziges der damals versprochenen Gaskraftwerke gebaut worden, weil sich keine privaten Betreiber fanden. 2018 wurde dann auch noch der Kohleausstieg bis 2038 beschlossen, wieder unter der Führung Merkels. Dadurch wuchs der Bedarf nach Gaskraftwerken noch weiter. Der grüne Wirtschaftsminister Robert Habck zog 2023 dann den letzten drei deutschen Atomkraftwerken den Stecker. Seither explodieren die Strompreise, Deutschland muss für teures Geld ausländischen Strom importieren, weil es sich selbst um die eigene Energieerzeugung gebracht hat, Unternehmen können die Kosten nicht mehr stemmen und gehen massenhaft pleite oder treten die Flucht ins Ausland an. Aus einem Bericht der Bundesnetzagentur von September 2025 geht hervor, dass bis 2025 insgesamt 71 Gaskraftwerke mit einer Leistung von je 500 Megawatt benötigt werden, um die Stromlücke zu füllen, die durch den Wegfall von Atomkraft und Kohle gerissen wird. Jedes dieser Gaskraftwerke würde 600 bis 800 Millionen Euro kosten. Nach monatelanger Untätigkeit beschloss die Regierung vor drei Monaten den Bau von Gaskraftwerken mit einer Gesamtleistung von zwölf statt der benötigten 35,5 Gigawatt. Die Betreiber sollen für den Bau und das Bereithalten der Kraftwerke Subventionen aus Steuergeld erhalten.

Allerdings zeichnet sich nun für Herbst und Winter 2026/27 eine „Gasmangellage“ ab. Die deutschen Gasspeicher sind nur noch zu 49 Prozent gefüllt, ein beispielloser Tiefstand seit Beginn der bundeseinheitlichen Registrierung 2011. Die geplanten Gaskraftwerke könnten also gar nicht betrieben werden. Nun behauptet die Regierung aber, dies würde mit Wasserstoff geschehen, der per Elektrolyse mit dem Strom aus Wind und Sonne erzeugt werde. Doch diesen grünen Wunderstoff gibt es gar nicht, da seine Herstellung unbezahlbar ist. Das ist die Bilanz dieses neuen deutschen Sonderweges, der wieder einmal in den selbstverschuldeten Untergang führt. 26 Atommeiler wurden mutwillig beseitigt, teilweise sogar komplett gesprengt, damit sie nie wieder in Betrieb genommen werden können. Die Wirtschaft kollabiert, weil Deutschland sich selbst von seiner Energieversorgung abgeschnitten hat – und Blindgänger wie Grünen-Chef Felix Banaszak faseln auch noch: „Die Energiewende sichert uns den Wohlstand in der Zukunft“! In Wahrheit sichert sie uns die Armut in Gegenwart und Zukunft – und auch diese Brandmauer-Regierung unternimmt nichts, um dies aufzuhalten. (TPL)

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