Migrantifa-Hassrapper Dahabflex (Foto:ScreenshotYoutube)
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Judenhass als hippe Subkultur: Neuköllner Linkspartei lässt antisemitischen Rapper “Dahabflex” auftreten

Die Linken heulen bei jeder Gelegenheit über die angebliche nächste Bücherverbrennung durch die Nazis. Dabei sind sie selbst es, die nicht nur jegliche Kultur zerstören, sondern auch ungeniert damit ihren Hass auf andere zum Ausdruck bringen. Mit dem Auftritt des Rappers Dahabflex hat sich die Berliner Linkspartei aus dem Problembezirk Neukölln buchstäblich ein klassisches Eigentor geschossen. Nur kurz vor den Wahlen skandierte die selbsternannte Kulturbereicherung bei einer Kundgebung der Linken Textzeilen wie „Yalla Yalla, Intifada – Westbank, Palästina, Gaza“ oder „Death to the IDF“, was so viel wie „Tod der israelischen Armee“ bedeutet. Während des Songs wurden Palästina-Flaggen geschwenkt, Vermummte tanzten, andere sangen die Phrasen sogar mit. „Wütend auf den Kapitalismus“ war der Titel der Veranstaltung, mit der die Faulen und Drittklassigen ihren Neid auf alles Schöne und Erfolgreiche auf dem Berliner Herrfurthplatz zum Ausdruck brachten. Rund 1.000 Besucher waren gekommen.

Der Vorsitzenden der Linkspartei/Neukölln, Hermann Nehls, machte Fotos vom Auftritt. Theaterregisseur Volker Lösch organisierte die Kundgebung, Rapperin Antifuchs trat zudem auf. Wer jedoch genau hinhörte konnte eindeutige Aufrufe zur Gewalt in den Texten von Dahabflex erkennen. „Intifada“ bedeutet so viel wie „abschütteln“ steht historisch aber vor allem für die beiden palästinensischen Aufstände von 1987 bis 1993 und von 2000 bis 2005, in deren Verlauf durch Anschläge mehr als 1000 Israelis getötet wurden. „Yalla“ bedeutet „auf geht’s!“ oder „aktiv werden!“, was ebenfalls als direkter Aufruf zur Gewalt interpretiert wurde. Eine positive Positionierung zur palästinensischen Terrororganisation PFLP wurde zudem hergestellt. Dass die Linkspartei bei den Umfragen in Bezug auf die bevorstehende Berlin-Wahl vorne liegt, wirft abermals Fragen, welche Wählerschicht man denn um Himmelswillen in der Hauptstadt erreicht??

Peinliche Lügenposse

Dabei ist gerade die Linkspartei alles andere als unbefleckt, wenn es um fragwürdige Aussagen geht. Schon alleine der Antisemitismus sei längst in Teil des politischen Systems der Linkspartei geworden. In den eigenen Parteikreisen ruderte man aus wohl taktischen Gründen von Vorkommnissen nun zurück. Dabei relativierte auch Dahabflex seinen Auftritt, sah sich missverstanden, die Berichterstattung wäre verzerrt, der Song sei kein Teil des Programms gewesen und wurde spontan vorgetragen. Dahabflex wäre eigentlich ein Friedensbotschafter, aber gegen Nazis, den Genozid, gegen den Antisemitismus usw. usf. etc. pp. – Jetzt noch das „Satire“-Schildchen schwenken und die peinliche Lügenposse ist perfekt.

Interessanterweise lebt ausgerechnet in Berlin-Neukölln die größte palästinensische Diaspora Europas. Die Linkspartei wählt um dieses Klientel gezielt. Selbst innerhalb der Berliner Linken gilt der Neuköllner Bezirksverband wegen seiner Haltung zum Nahostkrieg zugleich seit längerem als umstritten. Die Wahlen in Berlin zur neuen Landesregierung finden am 20. September 2026 statt. Noch hat Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp die Chance, die nächste regierende Bürgermeisterin der ohnehin schon maroden Hauptstadt zu werden.

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