Nach Teufelsrad geraten nun auch weitere Wiesn-Fahrgeschäfte ins Visier der woken Sittenwächter
Die von der Stadt München erzwungene woke Säuberungswelle auf dem Oktoberfest hat noch größere Ausmaße als bisher bekannt. War zunächst nur die Rede vom „Teufelsrad“, deren Betreiberin gezwungen wurde, die fast 80 Jahre alten Figuren für teures Geld zu übermalen und umzugestalten, weil sie angeblich koloniale Klischees abbilden, berichten nun auch die Betreiber anderer Geschäfte, das sie Änderungen an ihren Figuren vornehmen mussten. Das Fahrgeschäft „Happy Sailor“ habe der Meerjungfrau „einen Bikini anziehen“ müssen, der Kapitän habe zum Maskenbildner gemusst, weil er „zu charakteristisch ein Chinese“ gewesen sei. Ein Kollege habe seine „gesamte Front umgestalten“ müssen, weil diese als „zu rassistisch“ bewertet worden sei, woanders solle ein „Indianer von der Front“ entfernt werden.
Hinter diesem Irrsinn steckt die völlig überflüssige Gleichstellungsstelle der Stadt München. Mit inquisitorischem Eifer suchen diese woken Puritaner nach Vorwänden, um auf Kosten der Steuerzahler -und in diesem Fall der ohnehin gebeutelten Schausteller- ihre idiotische Ideologie durchzusetzen. Die Teufelsrad-Betreiberin Elisabeth Polaczy fürchtete um ihre Zulassung, wenn sie die Forderungen der Stadt nicht umsetzte. Als sie im vergangenen Herbst ihre Bewerbung für das diesjährige Oktoberfest einreichte, erhielt sie ein Schreiben der Gleichstellungsstelle, die mitteilte, sie wünsche ein „etwas vielfältigeres Teufelsrad“.
Überall Sexismus und Rassismus
Ausschnitte seien zu tief, Röcke zu kurz, zudem sollte eine der vier Frauenfiguren über dem Eingang in einen Mann verwandelt werden. Dies lehnte Polaczy zwar ab, die drei anderen Figuren ließ sie jedoch verändern. Vor allem die sogenannte Hawaiianerin“ erregte den Zorn der städtischen Woken. Dass sie eine Blumenkette am nackten Oberkörper trug und barfuß war, sei ein „rassistisches Stereotyp“ und diskriminierend. Nun trägt sie ein Oberteil und Schuhe.
„Am Anfang hatte ich Angst, dass ich nicht mehr auf die Wiesn darf, wenn ich nicht übermale“, sagte Polaczy. Nachdem eine Firma für die Übermalungsarbeiten 7.500 Euro verlangte, beauftragte sie über einen Bekannten einen Maler. Die Stadt entscheidet nach einem System mit 13 Bewertungskriterien, wer zum Oktoberfest zugelassen wird. Keine Chance haben Betriebe mit unter anderem „rassistischen, fremdenfeindlichen, LGBTIQ*-feindlichen, sexistischen“ oder extremistischen Darstellungen und Bemalungen. Mit derartigen Irrsinnigkeiten müssen sich Geschäftsleute herumschlagen, die ohnehin froh sein können, wenn Volksfeste angesichts der allgegenwärtigen Terrorgefahr überhaupt noch stattfinden können und die sich kaum, wenn überhaupt, von den Lockdowns der Corona-Diktatur erholt haben. Wenn Terror, Bürokratie und explodierende Energiekosten die Wirtschaft in diesem Land noch nicht ruiniert haben, stehen totalitäre linke Emanzen bereit, um ihr den Rest zu geben. (TPL)