Deutschland den Bekloppten: Darf man bald nicht mal mehr „Vater“ sagen?

Ikonoklasmus ist die gezielte Zerstörung von Kultur – sei es durch Neid, Identitätsvernichtung oder religiösen Differenzen. Im Falle Deutschlands wird die derzeit die Sprache gezielt zerstört, um nicht nur ein geistig minderbemitteltes Volk zu schaffen, sondern auch, um eine nicht mehr zu korrigierende charakterliche Deformierung zu verrichten. Dementsprechend erfolgt nun auch schon der nächste Streich: So haben Juristen in Frage gestellt, ob man das Wort „Vater“ überhaupt noch gebrauchen darf? In einem neuen Leitfaden spricht man sich für einen „sensibleren“ sprachlichen Umgang aus, wobei auch die „Mutter“ nicht mehr über jeden Verdacht erhaben ist. Viel eher soll künftig von einem „Elternteil“ die Rede sein, der Begriff so je nach Situation angewendet wird. In Zeiten von Homoehe, Transenlesungen und den unzähligen neuen Geschlechtsvarianten die nächste Volksverblödung?

Wie zu erwarten gibt es zahlreiche weitere Begriffe, die als diffamierend, stigmatisierend oder politisch nicht korrekt gelten. So soll ein Analphabet künftig als „gering literalisierter Mensch“ gelten. Als „Ausländer“ werden „Menschen mit nichtdeutscher Staatsangehörigkeit“ bezeichnet – oder, wie es der neue Pressekodex zu sein scheint, entweder zu Deutschen umformuliert, insofern man die Herkunft nicht ganz unter den Tisch fallen lässt. Aus „Behinderten“ werden „Menschen mit Behinderung“, um so die Person und nicht die Einschränkung in den Mittelpunkt zu stellen. Aus der „Ausländerbehörde“ wird passenderweise ein „Welcome Center“, aus dem „Täter“ die „Täterschaft“.

Zweckentfremdete linke Kampfwörter

Ein ganzes Glossar hat die „Initiative offene Rechtswissenschaft“ nun veröffentlicht, um die Deutschen im Zeichen der Toleranz weiter kirre zu machen. Problematische Begriffe werden gesammelt und umformuliert, eine ständige Erweiterung ist möglich. Einfache Formulierungen werden durch geschraubte Begriffe ersetzt. Darüber, dass die „Demokratie“, die „Toleranz“ und die „Vielfalt“ längst zu zweckentfremdeten linken Kampfwörtern gemacht wurden, regt sich mal wieder niemand auf. Was an den Begriffen des „Vaters“ und der „Mutter“ so verwerflich sein soll, wurde nirgendwo präzise definiert. Beides ist seit Jahrtausenden die gängige Bezeichnung für die biologisch-natürliche Rolle in der klassischen Familie von Mann und Frau. Was hingegen wie das Gendersternchen anti-diskrimierend sein soll, ist in Wahrheit der nächste Gehirnzellenkiller für eine ganze Nation.

Am meisten gegendert wird übrigens im linksgrünen Freiburg im Breisgau, gefolgt von Münster und Osnabrück. In den Bundesländern führt Berlin vor Bremen und Hamburg. Derweil sind Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Thüringen auf den letzten Plätzen beim Gendern zu finden. Besonders häufig wird in Krankenhäusern (70,3 Prozent) und in Laboren (60,6 Prozent) gegendert, am wenigsten in Industrieunternehmen und der Immobilienbranche. Doch auch in der Bildung und den sozialen Diensten ist die politisch korrekte Sprache weit verbreitet. Dabei gilt heute mehr denn je: „Wenn das Denken die Sprache korrumpiert, dann korrumpiert die Sprache auch das Denken!“ (George Orwell).