Es gibt doch noch gute Nachrichten von der deutschen Fußball-Nationalmannschaft: Nach zwölf Jahren und 86 Länderspielen verkündete ihr größter Skandal-Spieler Antonio Rüdiger gestern mit 33 Jahren seinen Rücktritt. „Nach einiger Zeit des Nachdenkens ist für mich der Zeitpunkt gekommen, meine Karriere in der Nationalmannschaft zu beenden und den Weg für die junge Generation frei zu machen“, teilte dieser wohl bizarrste Fall von völligem Integrationsversagen seit Mesut Özil mit. „Auch wenn der große Titel bei den letzten Turnieren ausblieb und wir manche schmerzhafte Niederlage hinnehmen mussten, war diese Zeit für mich ein extrem besonderes Kapitel, das mich für immer prägen wird“, schrieb er weiter. Damit endet zumindest hier die Karriere eines Spielers, über den der DFB, trotz schwerster Verfehlungen, immer sämtliche Hände hielt und ihn mit allen Kräften schützte
Einem Spieler ohne Migrations- und muslimischem Glaubenshintergrund wäre ein solches Verhalten auf und neben dem Platz nie und nimmer vergeben worden. Nach dem Champions-League-Spiel seines Vereins Real Madrid beim Stadtrivalen Atlético Madrid hatte Rüdiger im März letzten Jahres eine Halsabschneider-Geste in Richtung der Atlético-Fans gemacht, von denen er zuvor angepöbelt worden war. Dass ihm in einer solchen Situation nichts anderes einfiel, als eine solche Mordgeste, zu der er auch noch den passenden Gesichtsausdruck beisteuerte, war ein weiterer Beleg seines archaischen Weltbildes. Ebenfalls im letzten Jahr hatte er beim spanischen Pokalfinale den Schiedsrichter von der Bank aus mit einem Gegenstand beworfen.
Narrenfreiheit beim DFB
Und dann war natürlich der sogenannte Tauhid-Finger, den der praktizierende Muslim mehrmals öffentlich präsentiert hatte, obwohl dieser weltweit als Erkennungszeichen islamistischer Terroristen und Fanatiker gilt. Rüdiger behauptete, es habe sich dabei um ein rein religiöses Zeichen gehandelt. „Nius“-Chefredakteur Julian Reichelt, der den Skandal 2024 als erster thematisiert hatte, wurde von Rüdiger und dem DFB sogar wegen Verleumdung angezeigt, wenn auch glücklicherweise erfolglos. Natürlich genoss Rüdiger auch den vollen mainstream-medialen Rückhalt. Während aus ein paar gläubigen und völlig harmlosen Christen in der Nationalmannschaft groteskerweise die Gefahr religiösen Fanatismus herbeigelogen wird, durfte Rüdiger sich stets aufführen, wie er wollte – genau wie damals Mesut Özil. Einen Rauswurf bei der Nationalmannschaft hatten beide zu keinem Zeitpunkt zu befürchten.
Den verbliebenen und wahrlich leidgeprüften Fans, die sich die desaströsen Auftritte dieser blamablen Truppe, die, wie das Land, das sie repräsentiert, längst zum Gespött der ganzen Welt geworden ist, überhaupt noch antun, bleiben künftig zumindest die Eskapaden Rüdigers erspart, der nun selbst den Schlussstrich gezogen hat, den der DFB schon vor Jahren hätte ziehen müssen, wenn es in diesem politisch dominierten Funktionärsverband noch etwas Rückgrat gäbe. (JS)






















