Das Massaker von Stade, bei dem der ausreisepflichtige Türke Khan Gazioglu Ende Juni in einer Mutter-Kind-Einrichtung Ende Juni sechs Menschen erschoss, hat nun auch politische Konsequenzen. Deniz Kurku, der niedersächsische SPD-Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, will sein Amt nun niederlegen, weil er es „unter den gegebenen Bedingungen nicht mehr in dem erforderlichen Maße ausüben kann“, wie er verlauten ließ. Kurku ist der Schwiegersohn von Sylvia S., die den Fluchtwagen von Gazioglu fuhr, mit dem dieser vom Tatort entkommen wollte. Die Polizei konnte ihn jedoch stoppen und festnehmen. Im Gefängnis beging er am 21. Juli Selbstmord. Trotz ihrer Verstrickung in diesen Massenmord befindet S. sich bis heute auf freiem Fuß.
Diese Woche zeigten Enthüllungen von „Nius“, dass S. sich offenbar freiwillig als Fluchthelferin zur Verfügung stellte. In seinem Abschiedsbrief hatte Gazioglu behauptet, er habe sie als Geisel genommen und „nonstop mit der Schusswaffe am Kopf bedroht“. Aus den „Nius“ vorliegenden Ermittlungsakten geht hervor, dass er S. bereits in einem Chat vom 5. Mai vorgeschlagen hatte, einen „Dennis“ oder „Deniz“ aus Hannover zu Enise Ö., der Mutter des Kindes, ins Krankenhaus zu schicken, wo er seine Visitenkarte hinterlegen sollte. Unter dem Chat findet sich der Polizeivermerk: „Hier dürfte es sich um den Schwiegersohn von Sylvia handeln: Deniz Kurku“. Am 8. Mai schrieb Gazioglu an S., er habe „krasse Pläne gemacht“. In einer Sprachnachricht kündigte er drei Tage später an, alle zu treffen, „die hiermit zu tun haben“. Unter anderem sagte er: „Leben gegen mehrere Leben. Leben gegen Leben? Nein. So nicht, verstehst du?“ Und weiter: „Ihr nehmt mein Kind in Obhut und macht Frankenstein daraus. Dann nehme ich euch in meine Obhut“.
Von langer Hand vorbereitet
Mehr noch: In einer Whatsapp-Nachricht an einen Bekannten schrieb er: „Einige politisch sehr gute Bekannte sind auch schon involviert, aber können nur undercover agieren, sonst würde die Öffentlichkeit (Presse etc.) die fertig machen, wenn es darauf ankommt“. Wen er damit meinte, sagte er nicht. Es deutet jedoch immer mehr darauf hin, dass das Massaker von Stade von langer Hand vorbereitet wurde, und S. davon wusste. Außerdem stellt sich natürlich die Frage, ob Kurku zu den „politisch sehr guten Bekannten“ gehörte, die involviert waren. Er bestreitet dies vehement. Jedenfalls hat der Fall nun endgültig den niedersächsischen SPD-Filz erreicht. Kurku trat auch nicht von seinem Landtagsmandat zurück, das die Einnahmequelle des mustergültigen SPD-Apparatschiks bildet, sondern lediglich von seinem überflüssigen und unbezahlten Operettenamt als Migrationsbeauftragter – und natürlich nicht ohne das bei solchen Anlässen obligatorische linke Gejammer. „Die herabwürdigenden Kommentare, die Verbreitung von Verschwörungsspekulationen, die Anfeindungen bis hin zu Morddrohungen gegen Deniz Kurku sind völlig inakzeptabel und werden von mir in aller Schärfe verurteilt“, verkündete Ministerpräsident Olaf Lies im Rahmen seiner Lobeshymne auf Kurku.
Der unsägliche „Spiegel“ klagt, Kurku sei von “rechten Medienportalen” unterstellt worden, persönlich in den Fall Stade verwickelt zu sein. Es sind also wieder einmal die „rechten“ Hetzportale schuld. Der Skandal, dass die Schwiegermutter eines gut vernetzten SPD-Politikers trotz erdrückender Hinweise auf Mitwisserschaft und Beteiligung an einem Sechsfachmord nach über zwei Monaten noch nicht einmal in Untersuchungshaft genommen wurde, ist dagegen kein Thema. Es ist also alles wie gehabt in der Mainstream-Journaille. Dass nun endlich Bewegung in den Fall kommt, ist wieder einmal der Arbeit von freien Medien wie „Nius“ zu verdanken, die dafür von den getroffenen Hunden das übliche Gebelle ernten. (TPL)






















