Kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt kommt die SPD in Umfragen gerade noch auf jämmerliche 8,5 Prozent und liegt abgeschlagen auf Platz vier. In ihrem ebenso erbärmlichen Wahlkampf fällt ihr nichts Besseres ein, als längst abgemeldete und halb vergessene Fossilen hervorzuholen, die, im Gegensatz zu ihrem Personal vor Ort, zumindest noch über eine gewisse Bekanntheit verfügen. Deshalb bot sie nun ihren Ex-Vorsitzenden Sigmar Gabriel auf, der dann auch das erwünschte dämliche Gefasel absonderte: „Das, finde ich, ist das Schlimmste an dieser Partei, dass sie Hass predigt, dass sie uns gegeneinander aufbringen will“, sagte er bei einer Wahlkampfveranstaltung in Wernigerode. AfD-Politiker würden mit einem Hass über andere reden wie sonst niemand. Parteien seien zwar politische Wettbewerber, Konkurrenten, „aber wir waren Gott sei Dank nie Feinde“, so Gabriel.
„Wenn du denen zuhörst, musst du Sorge davor haben, was die mit denen machen, die anders denken, wenn sie an die Regierung kommen“, behauptete er und fügte noch die infantile Phrase hinzu: „Wenn man Hass predigt, überall auf der Welt, endet Hass immer in Gewalt“. Außerdem sei in Europa Zusammenhalt nötig. „Wer da raus will wie die AfD, der wirft uns der Welt zum Fraß vor“. Auch der brandenburgische Ministerpräsident Dietmar Woidke verkündete, es sei wichtig, Hetzern und Demagogen ein klares Stoppsignal entgegenzusetzen.
Statt “Hass der AfD” nur Hass auf die AfD
„Diese Partei darf niemals etwas zu sagen haben. Es wird im Chaos enden und in einem wirtschaftlichen Desaster“, mahnte er – als ob die Altparteien nicht längst Chaos und wirtschaftliches Desaster verursacht hätten und die AfD deshalb immer mehr Zuspruch findet. Das sind die Weisheiten, die die noch SPD anzubieten hat. Keiner Partei ist seit ihrer Gründung mehr Hass entgegengeschlagen als der AfD; wer den Mut hat, sich für sie zu engagieren, riskiert jeden Tag körperliche Attacken durch die Antifa, zudem soziale Ausgrenzung und permanente Diffamierungen. Es ist an Dummdreistigkeit nicht zu überbieten, wie Gabriel diese Realität einfach ins Gegenteil verkehrt.
Von Anfang an hat das Altparteienkartell jede Kooperation mit der AfD verweigert und lehnt es bis heute ab, sie auch nur als legitimen Mitbewerber anzuerkennen. Sie sind es, die mit einem Hass über AfD-Politiker reden wie sonst niemand, nicht umgekehrt. Solche Auftritte sind ein weiterer Beleg dafür, dass diese Parteien am Ende sind. Ihr völlig abgehalftertes Personal, das niemand mehr sehen will, sondert haarsträubenden, ganz und gar kontrafaktischen Unsinn ab, den es wahrscheinlich selbst nicht glaubt, hält die Wähler aber noch immer für dumm genug, darauf hereinzufallen. Am Sonntag und bei den folgenden Wahlen werden sie eines Besseren belehrt werden. (TPL)






















