Insolvenz (Bild: shutterstock.com/Von photocrew1)
Insolvenz (Symbolbild: Shutterstock)
[html5_ad]

Deutschlands Wirtschaft zerbröselt: Zahl der Großinsolvenzen schießt durch die Decke

Während der Bundeskanzler unter Ausschluss der Öffentlichkeit Wahlkampftermine in Sachsen-Anhalt absolviert und faselt, es drohe eine wirtschaftliche Katastrophe, wenn die AfD irgendwo an die Macht käme, rast unter seiner Ägide eine nicht enden wollende Insolvenzwelle durch das Land. Im ersten Halbjahr 2026 wurden 33 Pleiten von Firmen mit einem Jahresumsatz von mindestens 50 Millionen Euro registriert, zehn Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. In der politisch ruinierten Autobranche gab es sieben Großinsolvenzen, gefolgt von fünf im Einzelhandel und je vier im Maschinenbau und im Dienstleistungssektor. 2025 gab es 94 Großinsolvenzen, den höchsten Wert seit Beginn der Auswertungen im Jahr 2015. Im Jahr davor waren es noch 87 Großpleiten, 2023 nur 64.

Unter dem „Wirtschaftskanzler“ Merz ist die Situation also noch wesentlich dramatischer als unter der unsäglichen Ampel-Regierung, wobei deren Unglückssaat allerdings auch jetzt erst richtig aufgeht, ohne dass die Brandmauer-Union etwas dagegen unternehmen würde. Milo Bogaerts, der Allianz-Trade-Chef in Deutschland, Österreich und der Schweiz, geht dann auch von einem anhaltend hohen Niveau der Großinsolvenzen in diesem Jahr aus. Großunternehmen stünden häufig im Zentrum komplexer Wertschöpfungsketten. „Fällt ein Marktteilnehmer dieser Größenordnung aus, geraten oftmals auch Zulieferer, Dienstleister und andere Geschäftspartner unter Druck“, so Bogaerts.

Nicht nur kleinere Unternehmen betroffen

Der kumulierte Jahresumsatz der insolventen Großunternehmen lag im ersten Halbjahr bei 4,5 Milliarden Euro. Dass der durchschnittliche Umsatz insolventer Großunternehmen auf der anderen Seite um knapp sieben Prozent auf rund 137 Millionen Euro sank, deute laut Allianz Trade darauf hin, dass zuletzt etwas kleinere Unternehmen betroffen waren. Eine nachhaltige Entspannung sie jedenfalls nicht zu erwarten. Besonders Branchen mit hohen Investitions- und Energiekosten sowie Unternehmen mit geringer Preissetzungsmacht blieben anfällig für finanzielle Schieflagen.

Nicht einmal Firmen mit relativ hohem Umsatz sind also noch in der Lage in diesem Land zu überleben. Der tödliche Mix aus durch politischen Wahnsinn nach oben getriebene Stromkosten und einer alles erstickenden nationalen und europäischen Bürokratie zermürbt irgendwann jeden. Am Ende werden nur noch ein paar Großkonzerne übrigbleiben, die Milliarden an staatlichen Subventionen dafür erhalten, dass sie den planwirtschaftlichen Klimairrsinn exekutieren. (TPL)

4cbd8e3767944093a0849ef1923d543a

Themen