„Wir stehen vor der Entscheidung; Bleiben wir auf dem Boden trockener, spröder, notfalls langweiliger bürgerlicher Vernunft und ihrer Tugenden, oder steigen wir in das prunkgeschmückte Narrenschiff Utopia ein, in dem dann ein Grüner und zwei Rote die Rolle der Faschingskommandanten übernehmen würden?“ (Franz-Josef Strauß, Oktober 1986
Die Union ist das beste Beispiel, wie pervertiert das Parteiensystem mittlerweile geworden ist. CDU und CSU geht es schon lange nicht mehr um Land und Leute, also dem Wohl des deutschen Volkes, diesen ehemaligen Volksparteien geht es nur um den Machterhalt, koste dieser was es wolle und wenn man mit dem „Teufel“ gemeinsame Sache machen muss.
Allen voran: Der wohl größte Opportunist der Parteiengeschichte Markus Söder.
Der CSU-Chef hat sich jetzt in einem Interview mit der Rheinischen Post vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt für einen pragmatischen Umgang mit der Linken ausgesprochen, konkret für eine mögliche indirekte Tolerierung einer CDU-geführten Regierung. Er argumentierte im Wesentlichen so:
- Auch ohne klassische Mehrheit könne CDU-Ministerpräsident Sven Schulze eine „gute und konstruktive Regierung“ bilden.
- Dafür könnten Tolerierungen durch Parteien nötig sein, „bei denen sich uns normalerweise alle Haare sträuben würden“ – damit war offenbar die Linke gemeint.
- Im Bund seien „stabile und klare Mehrheiten“ nötig. In den Ländern komme es dagegen vor allem darauf an, einen Haushalt durchs Parlament zu bringen. Das sei in Sachsen und Thüringen bereits gelungen und könne auch in Sachsen-Anhalt funktionieren.
- Jeder im Land wisse, „was die Stunde geschlagen hat“: Es gehe um die Frage, ob erstmals in der Nachkriegsgeschichte „radikale Kräfte die Oberhand gewinnen“. Viele Menschen haderten mit der Politik, spürten aber, was eine alleinige Verantwortung der AfD bedeuten würde.
Damit ist für ihn Die Linke dann wohl keine radikale Partei mehr, keine Partei mehr, die in Teilen antisemitisch, islamistenfreundlich ist, sondern ein Teil der politischen Mitte. Eher aber muss man wohl jetzt die CDU/CSU zur dieser israelfeindlichen, radikalen Linken zählen. So wird ein Schuh daraus.
Denn zur gleichen Zeit, in der Söder sich nun den Kommunisten unterwirft, verteilt die Jugendorganisation der Linkspartei Kalaschnikow-Sticker an Neuköllner Schüler.
Alexander Kissler ist entsetzt:
Söder bleibt ein Opportunist der Macht: Die umbenannte SED mit ihrem militanten und antisemitischen Vorfeld rechnet er demnach nicht zu den „radikalen Kräften“, die AfD mit ihren ehemaligen CDU-Wählern hingegen schon.
Julian Reichelt ebenfalls:
Die Linkspartei ruft zum islamistischen Terrorismus a la Bataclan auf. Die CDU will sich von diesen Leuten an die Macht wählen lassen.
Roland Tichy mit einer Einordnung:
Markus Söder sagt vor der Wahl in Sachsen-Anhalt offen, wohin die Reise der Union geht: lieber mit der SED-Linken als mit der AfD. Die Brandmauer wird damit endgültig zum Machtkartell gegen den ausdrücklichen Wählerwillen. CDU und CSU betreiben unbeirrt und mit Volldampf ihre politische Selbstzerstörung. Damit bindet sich die CDU endgültig an die Mauerschützenpartei.
Bernd Kaiser zieht ein Fazit:
Eine Stimme für die CDU ist eine Stimme für linke Zerstörungspolitik, für offene Grenzen, für endlose Milliarden in die Ukraine und für den totalen Ausverkauf deutscher Interessen. Wer jetzt noch glaubt, die Union sei eine konservative Alternative, der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten. Wacht auf und beendet diesen Wahnsinn an der Wahlurne!
…
Mit dieser Aussage von Söder ist also klar: Die Union hat sich endgültig dazu entschieden, das politische Lager zu wechseln, um dieses Land weiterhin ungestört in den Abgrund und in einen Krieg gegen Russland zu treiben. Dass dabei Kommunisten und Islamisten in Deutschland immer mehr an Einfluss gewinnen, scheint Söder dabei nicht zu interessieren.
CDU/CSU sind damit eine Gefahr für Freiheit, Frieden und Demokratie und das Projekt „UnsereDemokratie“ wird immer mehr zu einem linksextremen Projekt, in dem die CDU/CSU erstmal federführend ist, um dann später von Islamisten und Kommunisten gemeinsam übernommen zu werden.
Von wegen „Links ist vorbei“ (Friedrich Merz). „Links zieht vorbei“ ist wohl der richtige Slogan für die Union. Es ist ein Wettrennen: Entweder die Union geht noch rechtzeitig und verdientermaßen unter, oder Deutschland wird zu einem sozialistisch-islamischen Land.
Die SED-LINKE ist heute immer noch eine demokratiefeindliche und gefährliche Partei, denn sie hat sich erneut mit ihren islamistischen Kampfkameraden der 1970er Jahre (PLO-Hamas, RAF, MfS) zusammengetan und beherrscht die Klaviatur der „gutmeinenden“ NGOs! Wer das nicht sieht, ist offensichtlich mit Blindheit beschlagen? Naivität ist heute im politisch-ideologischen Raum tödlich … für die Bevölkerung und für ehrliche Demokraten! Die wirkliche Gefahr geht von Links-Extrem aus! (Bärbel Tilge)