Whatever it takes (Foto:Satire-Collage)
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Nach CDU-Debakel und AfD-Triumph in Sachsen–Anhalt: Eskaliert uns Merz jetzt in den Dritten Weltkrieg?

Besorgniserregend still war es gestern Abend, nach der beispiellosen Wahlklatsche für seine Partei in Sachsens, um Friedrich Merz. Der schlimmste Wählerbetrüger und charakterloseste Lügenmolch der deutschen Geschichte, Friedrich Merz, verzichtete auf eine mediale Stellungnahme und entschwand kommentarlos, während der Rest seiner Entourage die Katastrophe schönreden durfte. Was daran gibt Anlass zur Sorge? Vor allem Merz‘ zunehmender Realitätsverlust gepaart mit einer offenkundigen mentalen und/oder emotionalen Anspannung, zu der sich neuerdings auch noch Anzeichen kognitiver Störungen oder gar Demenzsymptome gesellen. All rechtfertigt die Befürchtung, dass es um Pinocchio-Merzens Zurechnungsfähigkeit nicht zum Besten bestellt sein könnte. Normalerweise würde dies keinen jucken – doch nun ist diese Gestalt eben Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, und niemand weiß, wozu dieser allein auf persönlichen Machterhalt fixierte Verblendete und Blender noch alles fähig ist, um seine desaströseste und schizophrenste Bundesregierung aller Zeiten am Ruder zu halten.

Nach dem, was sich Merz in der vergangenen Woche an Anschuldigungen und brandgefährlichen Vorhaltungen gegenüber Russland geleistet hat (womit er die deutsch-russischen Beziehungen auf den absoluten Tiefpunkt seit 1945 brachte), ist mit dem Schlimmsten zu rechnen. Dass er bereit war, von innenpolitischen Problemen abzulenken, indem er eine durch seine verantwortungslose und Anti-Diplomatie erst ausgelöste Kriegsgefahr beschwört und eine Eskalationsstufe nach er anderen gegenüber Russland zündet, müsste auch dem letzten Zweifler die Augen geöffnet haben: Wenn nötig, provoziert Merz selbst den Spannungsfall, der ihm dann die Handhabe zur “Lösung“ innerer Probleme geben soll – möglicherweise mit dem Ziel, dann das zu tun, wovon Roderich Kiesewetter schon lange nachts träumt: Rüsten, einberufen, am besten mobil machen – und autoritäres Durchregieren erstmals seit Corona wieder zum neuen Normal zu machen.

Unterschätzte Skrupellosigkeit

Als Nebeneffekt, möglicherweise aber sogar als der insgeheim eigentliche Zweck dieser so durchschaubaren wie verstörenden Entwicklung könnte dann auch ganz bequem eine (oder demnächst schon mehrere?) AfD-geführte Landesregierung per Bundeszwang entmachtet werden. Generell könnte im Namen der militärischen Geheimhaltung oder “Sicherheit” durch Aushebelung weiterer Grundrechte die Opposition auch ohne Parteiverbot kaltgestellt, freie Medien noch repressiver zum Schweigen gebracht und die linke Agenda unter den verschlossenen Augen einer erneut panikverhetzten Öffentlichkeit exekutiert werden. Wer das für Paranoia hält, unterschätzt die Skrupellosigkeit  dieser Bundesregierung.

Dass die Bundesregierung als Vorwand für die neuerlichen, grundlos vom Zaun gebrochenen Anfeindungen und Attacken gegen Russland ernsthaft den “Drohnenvorfall” am Leipziger Flughafen von Anfang August heranzog, um den es angesichts der Abwegigkeit und Bizarrheit der Unterstellungen schnell wieder still geworden war, ist der stärkste Hinweis darauf, dass hier ein neuer “Sender Gleiwitz” inszeniert werden soll, um das durch nichts und niemanden real beweisbare Narrativ vom Aggressor Russland zu stützen. Im Kontext der geplanten Ausweitung von Befugnissen für die Geheimdienste ergeben solche False-Flag-Aktionen nicht nur Sinn, sondern drängend sich geradezu als mögliche Testläufe für weitere Kriseninszenierungen auf. Bundeskanzler Friedrich Merz zog es dabei, nicht selbst voranzupreschen, sondern überließ es Innenminister Alexander Dobrindt und Außenminister Johann Wadephul, die neuen Maßnahmen gegen Russland zu verkünden.

An allem sind und waren die Russen schuld

Diese wurden dann prompt und in aller Eile umgesetzt, offenkundig in der Erwartung, aus den erhofften russischen Reaktionen Kapital in den letzten Tagen des Wahlkampfs in Sachsen-Anhalt schlagen zu können: Die Schließung des russischen Generalkonsulat in Bonn ab dem 18. September, die Kündigung des Vertrags über das Russische Haus in Berlin; die willkürliche Verschärfung von Einreisekontrollen für russische Staatsangehörige, die Erhöhung des Drucks auf die russische Schattenflotte und eine gemeinsame europäische Abwehr gegen “hybride Angriffe“ wurde vollmundig angekündigt. Hierzu will die Bundesregierung der EU neue Personenlisten russischer Verdächtiger vorschlagen, sich weiter für Geschlossenheit in der NATO und der EU einsetzen, die Partner über weitere Erkenntnisse unterrichten und ihre eigene Verteidigungsfähigkeit stärken.

Zu Flankierung der phantastischen Unterstellungen wurden außer der Verantwortung für Leipzig auch gleich noch eine ganze Reihe weiterer Krisen verdachtsweise vorsorglich mal den Russen angedichtet; das Muster ist Immer dasselbe: Was immer sich jetzt irgendwie zum Teil des angeblichen russischen “hybriden Krieges“ umframen lässt, wird herangezogen, auch wenn es sich um linksextremistische Sabotage oder von der Ukraine oder womöglich sogar den nunmehr mit uferlosen Vollmachten ausgestatteten Geheimdiensten durchgeführte Anschläge oder Anschlagsinszenierungen handelt. Sowohl der Anschlag auf ein Amprion-Umspannwerk in Bergheim bei Köln als auch auf kritische Strominfrastruktur in Brandenburg wurden von Staatsmedien bar jeder Beweise ebenfalls in die Nähe russischer Provokateure gerückt. Vielleicht werden demnächst ja auch der Stromanschlag der “Vulkan-Gruppe” vom Januar in Berlin oder die islamistischen Anschläge der letzten Zeit zu russischen hybride Angriffe geframt?

Mit brennender Lunte durchs Munitionslager

Schlimm an diesen so durchschaubaren wie irren Zuschreibungen ist weniger, dass sie im Wahlkampf an der Basis zusammengeraunt werden, um einen Zusammenhang zwischen der angeblich so “russophilen” AfD und dem alten neuen Feindstatt Putins zu konstruieren – sondern dass es die deutsche Bundesregierung selbst ist, die hier zündelt mit der brennenden Lunte durch ein Munitionslager torkelt. Mit der unerhörten Einbestellung des russischen Botschafters, den nebulösen Vorwürfen, der Leipziger Drohnenvorfall füge sich ein „in eine lange Reihe von Versuchen der Destabilisierung, der Desinformation, der Drohungen“ und der maßlosen Aussage, die russische Regierung trete Deutschland „mit offener Feindseligkeit“ gegenüber, zertrümmerte Wadephul weiteres diplomatisches Porzellan – und wählte mit Rückendeckung des Kanzlers eine Sprache, die durchaus geeignet wäre, eine militärische Antwort hervorzurufen. Und genau darum geht es. Dass es die Bundesregierung mit ihrer blindwütigen Ukraine-Unterstützung und seiner eskalierenden Rhetorik selbst war, die sämtliche Gesprächskanäle nach Russland zerstört hat, wird hier geflissentlich ausgeblendet. Auch dass die Bundesregierung keinerlei konkrete Beweise für die angebliche Schuld Russlands vorlegte, spricht für sich. Es ist seit Jahren dasselbe Spiel: Für alle Schuldzuweisungen an Russland fehlten jegliche Beweise, und diese wurden entweder nie erbracht oder es erwies sich der angeblich so honorige Verbündete Ukraine als wahrer Urheber. So war es mit Nordstream, und so ist es auch im Fall der seit Jahren vermeldeten Drohnenzwischenfällen in EU-Staaten.

All dies lässt Übles erahnen – dass nämlich die deutsche Bundesregierung eher bereit ist, die eigene Bevölkerung in einen Krieg zu stürzen, als dass sie einen politischen Wechsel hinnimmt, wie erdrückend eindeutig das Wählervotum auch ausfällt. Tatsächlich bewahrt Deutschland – noch – vor allem die Besonnenheit und Zurückhaltung Russlands vor ernsthaften Konsequenzen des eigenen Hasardspiels und der eigenen Diplomatieverweigerung. Wer sich die Aussagen des russischen Botschafters Sergej J. Netschajew im Interview mit “Ben Ungeskripted“ anhört (dieses wurde nach nur einem Tag von 2,6 Millionen Menschen gesehen), wird hier absolut nachvollziehbare und besonnene Positionen hören, die mit “Propaganda“ weit weniger zu tun haben als jede Pressekonferenz von Merz oder seinen Ministern.

Außenpolitische Amokfahrt

Dass besagtes Interview natürlich nicht im öffentlich-rechtlichen Regierungsfunk stattfand, sondern bei einem Youtuber, verdeutlicht abermals die absurde Schlagseite und Voreingenommenheit der zwangsgebührenfinanzierten Medien, die inzwischen zu servilen Herolden des transatlantisch-globalistischen Mindsets der Kriegstreiber und Rüstungslobbyisten verkommen sind. Bei ihnen finden nur die Stimmen der Scharfmacher Gehör, neben Merz, Kiesewetter & Co. auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, NATO-Generalsekretär Mark Rutte oder der französische Präsident Emmanuel Macron, der erklärte: „Angesichts dieser Eskalation müssen wir vereint, entschlossen sein und unsere Unterstützung für die Ukraine verstärken. Frankreich wird weiterhin seinen vollen Beitrag dazu leisten“. Aus demselben Grund hört man hier auch nichts von den laufenden diplomatischen Bemühungen zwischen Russland und den USA unter deren Sondergesandtem Witkoff, dafür nur die unmaßgeblichen Absagen  an jede diplomatische Lösung von Selenskyj, der sich ebenso an seine Macht klammert wie Merz hierzulande – und ähnlich niedrige Zustimmungswerte aufweist.

Die außenpolitische Amokfahrt der deutschen und europäischen Politkaste geht also unvermindert weiter – und mit dem gestrigen Rekordwahlsieg Ulrich Siegmunds in Sachsen-Anhalt ist die Gefahr nicht geringer geworden, dass das strauchelnde Altparteienkartell mit der von allen guten Geistern verlassenen Union an der Spitze vollends den Verstand verliert. Am Ende lösen sie lieber einen – dann zwangsläufig nuklearen – Krieg mit Russland aus, als die Rückabwicklung aller politischen Verbrechen der letzten 15 Jahre von “Energiewende“ bis Migrationsterror durch die von ihr dämonisierte AfD hinzunehmen. (OG)

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