Endlich gibt es wieder Direktflüge von Deutschland nach Damaskus. Dies ist ein weiteres Indiz dafür, dass es überfällig ist, endlich Massenabschiebungen nach Syrien durchzuführen, da seit dem Sturz des Assad-Regimes Ende 2024 für die allermeisten der rund eine Million in Deutschland lebenden Syrer kein Asylgrund mehr besteht. „Bild“ machte aus der Urlaubsreise einer Handvoll gut integrierter und berufstätiger Syrer in die alte Heimat von Düsseldorf aus nun ein Rührstück, das den Eindruck erweckt, diese seien repräsentativ für die große Mehrheit ihrer Landsleute in Deutschland. Da sie längst die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, können sie solche Ausflüge unternehmen, ohne befürchten zu müssen, dass ihr Flüchtlingsstatus, der faktisch ohnehin gegenstandslos ist, in Gefahr gerät.
„Fast alle haben mittlerweile einen deutschen Pass oder sind per Familienzusammenführung nach Deutschland gekommen. Sie können legal ein- und ausreisen“, heißt es. So bekundet etwa der 37-jährige Ahmed, der eine Physiotherapie-Praxis mit sechs Angestellten betreibe -vier davon ebenfalls Syrer-, dass diese Disziplin hätten und zuverlässig seien. „Ich habe nie ein Problem gehabt in Deutschland. Hoffentlich bleibt das auch so. Wie jeder merkt, wird der Druck auf Ausländer mehr und mehr“, klagte er. In Damaskus traf „Bild“ den Deutschlehrer Tarif, der schwärmte: „Alles ist besser geworden. Wir können reden, erzählen. Es gibt keine politischen Gefangenen mehr“. Allerdings sei wirtschaftliche Lage bisher schlecht, aber das sei nach 15 Jahren Krieg normal.
Mangelnde Gesetzestreue von Syrern in Deutschland kein Problem
Ein Beamter verdiene um die 170 Euro im Monat. Der Liter Benzin koste einen Euro, zwei Stücke Sushi mehr als acht Euro. Aus deutscher Sicht sind solche Spritpreise beneidenswert. Der 33-jährige Yasin hat Deutschland 2025 mit einem Flüchtlingspass verlassen, weil ihm angeblich die Bürokratie zuviel war. Mit dem abgelaufenen Aufenthaltstitel kann er nun nicht mehr zurück, konnte sich von seinen Ersparnissen aber ein Haus in einem Vorort von Damaskus kaufen. Den deutschen Regeln trauert er nun doch nach, weil sich in Syrien „fast niemand an Abmachungen und Verträge“ halte.
Die mangelnde Gesetzestreue von Syrern ist man in Deutschland wiederum hinreichend gewohnt, wie ein Blick in sämtliche Kriminalstatistiken zeigt. Die minimalen Verdienstmöglichkeiten sind dann auch der Grund, warum so wenige Syrer die Heimreise antreten. Die deutschen Sozialleistungen, die sie ohne Arbeit einstreichen können, übersteigen das, was sie zuhause mit Arbeit verdienen könnten, um ein Zigfaches. Und da die Bundesregierung nichts unternimmt, um dem ein Ende zu machen, werden die allermeisten Syrer in Deutschland in aller Ruhe ihre Einbürgerung abwarten, auf die sie nach fünf Jahren Anspruch erheben können und sich dann allenfalls als Urlauber in ihrem Heimatland einfinden, während sie Deutschland für immer erhalten bleiben. (TPL)






















