Deutsche Schüler – immer abgehängter (Foto: Elena Medoks/Shutterstock)
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Ein Schock nach dem anderen: Pisa-Studie nur noch auf Katastrophen-Niveau!

Wird das Binden von Schnürsenkeln bald zur Abituraufgabe? Gelten Menschen mit einem IQ bald als „gefährliche Selberdenker“? In Zeiten von Bildungsexperimenten und multikulturellen Klassen ist es kein Wunder, dass Deutschland auch in der Pisa-Studie in den Keller rauscht. Ein durchaus abzuzeichnender Trend setzt sich erwartungsgemäß weiter fort, aus der Pisa-Studie wurde längst der Pisa-Schock. Nun liegen die Testergebnisse für 2025 vor, bei denen Deutschland einen nie dagewesenen Tiefststand erreicht, und das seit der Einführung der Studie vor einem Vierteljahrhundert. Fack yu Göhte im Land der Dichter und Denker: Zwischen April und Mai letzten Jahres wurden rund 6.700 Schüler an 250 Lehranstalten in solchen Fachkompetenz wie Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften getestet. Zusätzlich wurde ein modellbasiertes Problemlösen als Teil des „Lernens in der digitalen Welt“ überprüft. Dabei musste man mit Entsetzen festgestellt, dass in allen Bereichen nur noch verheerende Ergebnisse zustande kamen. Waren Intelligenz und Kompetenz nicht nur für die Sicherung, sondern auch für den Aufbau des Wohlstandes verantwortlich, so wurde nun eine Hirnlos-Generation herangezüchtet, die weltweit ihres Gleichen sucht.

Konkret erreichten die Jugendlichen in Naturwissenschaften als Mittelwert 486 Punkte, im Lesen 465 Punkte und in Mathematik 464 Punkte. Alle Werte sind niedriger als 2022, die damals schon als historisch schwach galten. Zum Vergleich: Japan erreichte einen Mittelwert von 538 Punkten in Naturwissenschaften, 503 Punkten beim Lesen und 525 bei Mathematik. Immerhin war Deutschland in diversen Bereichen teilweise besser als Spanien oder Frankreich, was auch immer das zu bedeuten hat. Etliche Staaten wie Kanada, Großbritannien, Japan, Singapur, Südkorea oder die baltischen Staaten sind jedoch eindeutig besser als Deutschland, wo der Abwärtstrend auch weiter anhalten wird. Vor allem das fehlende Basiswissen ist alarmierend. Bei rund einem Drittel der 15-Jährigen gilt das fürs Lesen und die Mathematik, bei einem Viertel in dem Bereich der Naturwissenschaften.

Kaum Ausgleich von Differenzen

Bei etwa einem Fünftel der Jugendlichen fehlt es in allen drei Testfeldern am Grundsätzlichen. Der Anteil habe sich seit 2015 im Lesen und in Mathematik verdoppelt. Genau genommen ist jeder dritte Schüler von den Entwicklungen betroffen. Mathematische Probleme werden erst gar nicht erfasst und verhindern so die Lösung, Texte werden nur hastig überflogen, ohne den Inhalt zu verstehen. Schon beim Vergleichen von Preisen oder dem Deuten von Informationen in Graphiken ist mit den allermeisten deutschen Schülern nicht mehr zu rechnen. Corona, Social Media, Lehrermangel oder zu viel Ablenkung werden als die Ursachen genannt. Da werde Bildung nicht mehr ganz so ernst genommen. Zudem seien die Klassen heterogener geworden, wobei die Trennlinie nicht zwischen Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund, sondern in den unterschiedlichen sozialen Schichten zu suchen sei. Viele Staaten würden es schaffen, unterschiedliche Voraussetzungen in eine Stärke der Vielfalt umzuwandeln – bei Deutschland klappe dies leider nicht überall, so der deutsche Studienleiter von der TU München, Samuel Greif.

Unterschiede würden hierzulande zu wenig ausgeglichen werden. Schulministerin Dorothee Fellner (NRW) sieht jedoch ebenfalls die sozialen Differenzen als ein größeres Problem als die Zuwanderung an. Kinder aus bessergestellten Familien würden größere Kompetenzen aufweisen als der Nachwuchs aus sozioökomischen benachteiligten Elternhäusern. Ob es daher Sinn der Sache ist, im Sozialismus alle gleich arm und gleich dumm werden zu lassen? Um sich eine gigantische Unterschicht an bildungsfernen, nationenübergreifenden Bürgern heranzuzüchten, mit denen man wieder alles machen kann? Zu dumm zum hinterfragen, aber noch gut genug um zu arbeiten… Darüber, dass man momentan kaum Aufstiegschancen in diesem Land hat, das international hinterher hinkt, sind sich viele einig. Die Frage ist, ob unsere Eliten langfristig die Verbesserung überhaupt wollen besteht leider ebenfalls. (TPL)

 

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