Am Tag nach dem historischen Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt setzte sich die Realitätsverleugnung des politisch-medialen Komplexes nicht nur fort, sie wurde sogar noch aggressiver. Dem inzwischen völlig derangierten Kanzler fiel zur vernichtenden Niederlage seiner CDU nichts Besseres ein als eine weitere Hetzorgie gegen die AfD, und auch das mainstreammediale Echo zeugte von der üblichen Mischung aus Unverständnis, Wut und dem hilflosen Abrufen der üblichen Reflexe. Die unsägliche ARD-Sendung „Hart aber fair“, die endgültig unerträglich geworden ist, seit sie von dem Neubauer-Lebensgefährten Louis Klmaroth in Grund und Boden moderiert wird, erreichte gestern Abend einen neuerlichen Tiefpunkt. „Nach der Wahl: Wie verändert Sachsen-Anhalt Deutschland?“, lautete das Thema, und allein die Gästeliste hat vermutlich jeden Menschen, dem an seiner geistigen Gesundheit gelegen ist, vom Einschalten abgehalten. Unter anderem waren die Linken-Co-Vorsitzende Ines Schwerdtner, Favio de Masi vom BSW, der grausige CDU-Apparatschik Philipp Amthor und der in Sachsen-Anhalt lebende Syrer Aras Badr, seines Zeichens „Berater in einer Antidiskriminierungsstelle“ eingeladen. Zur Abwechslung wurde auch einmal jemand von der AfD hinzugezogen, nämlich der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Markus Frohnmaier.
Es wurde wieder einmal über die Ostdeutschen gesprochen, als seien sie ein zurückgebliebener Stamm, der die Demokratie einfach nicht begreife und allen wahren Demokraten Rätsel aufgebe. Der gallertartige Amthor und Schwerdtner sonderten ihr immer gleiches belangloses Geschwafel ab, Frohnmaier machte klar, dass die AfD die Kungeleien, Lügen und sonstigen Machenschaften der Altparteien nicht kopieren will. Es war alles in allem das typisch belanglose ÖRR-Talkshow-Geschwätz. Den bemerkenswertesten Auftritt lieferte dann Aras Badr ab, der mit ständiger aufgesetzter Leichenbittermiene im Publikum saß. Als er endlich von Klamroth angesprochen wurde, tat er so, als habe der AfD-Sieg einen solchen Schock versetzt, dass er auch einen Tag später kaum noch Herr seiner Sinne ist. Er habe lange überlegt, ob er überhaupt in die Sendung kommen solle, so sehr hätten ihn die Ereignisse des Wahlsonntags mitgenommen, jammerte Badr.
Die ewige Opferrolle
„Erschöpft, müde und überwältigt“ sei er. Menschen wie er würde seit Monaten im Fokus und unter „Generalverdacht“ stehen. Täglich habe es neue „Desinformationen“ über Menschen mit Migrationshintergrund gegeben. Diese würden nun um ihre Existenz in einem Bundesland fürchten, in dem 44 Prozent der Menschen die „gesicherten Rechtsextremisten“ gewählt hätten. Massen von Nachrichten hätten ich erreicht, in denen Migranten ihn gefragt hätten, ob sie ihre Kinder gestern überhaupt noch zur Schule schicken und sie selbst zur Arbeit gehen könnte, so Badr. Alle Integrationsbemühungen seien offenbar umsonst gewesen, klagte er weiter und verbreitete wieder einmal die Lüge, die AfD wolle sämtliche Ausländer, einschließlich gut ausgebildeter Fachkräfte aus dem Land werfen. Dabei kann jeder, der sich nur kurz mit ihrem Programm beschäftigt, mühelos herausfinden, dass es ihr einzig und allein um die Abschiebung illegaler und/oder straffällig gewordener Migranten geht. Auch Frohnmaier stellte dies noch einmal klar. Aber jemand wie Badr, der in einer „Antidiskriminierungsstelle“ tätig ist, muss natürlich zunächst einmal Diskriminierungen erfinden und in der ewigen Opferrolle bleiben. Man müsse ein „Supermensch“ sein, um in Deutschland eingebürgert zu werden.
Darunter versteht er, die Landessprache zu erlernen und nicht kriminell zu werden. So gesehen hat Deutschland allein im letzten Jahr 332.500 „Supermenschen“ eingebürgert. Wenn er keine Anerkennung für all seine Bemühungen bekomme, frage er sich „am Ende des Tages, warum mache ich das überhaupt?“, so Badr weiter. Über den exorbitanten Anteil von Syrern in der Kriminalstatistik und die Tatsache, dass ihr Asylgrund mit dem Sturz des Assad-Regimes Ende 2024 erloschen ist, wurde kein Wort verloren. Klamroth brachte es fertig, den albern-theatralischen Auftritt von Badr auch noch mit den Worten zu kommentieren: „Das ist mutig, dass sie sich heute hier ins Fernsehen gesetzt und das erzählt haben“.
Fester Bestandteil des linken NGO-Komplexes
Dabei ist Badr wahrlich kein Unbekannter im ÖRR: Vor der Landtagswahl wurde er vom Deutschlandfunk, dem ZDF und dem MDR interviewt, saß bei der MDR Wahlarena im Publikum und diskutierte bei MDR Investigativ über die Landtagswahl. Er ist also der typische Allzweckmigrant, der überall eingeladen wird, wo Migranten als verfolgte Minderheit inszeniert und jedes Problem mit Migration als Lüge und Hetze abgetan werden soll. Konkret ist Badr beim staatlich und durch die linksextreme Kampagnenorganisation “Campact” finanzierten „Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt“ LAMSA beschäftigt. Dieses hatte für den 26. August zu einem mit Riesengetöse angekündigten Streik migrantischer Gewerbetreibender in Magdeburg gegen die AfD aufgerufen, der sich jedoch als kolossaler Flop erwies, weil ihm kaum jemand Folge leistete. Badr ist also fester Bestandteil des linken NGO-Komplexes und wird immer eingesetzt, wenn es darum geht, den grotesk falschen Eindruck zu erwecken, er sei ein repräsentatives Beispiel für die in Deutschland lebenden Syrer. Während der MDR-Wahlarena hatte er den AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund gefragt: „Wollen Sie wirklich Demokratie hier in Sachsen-Anhalt und in Deutschland abschaffen und hier eine Diktatur bauen?“
Siegmund hatte dies völlig zu Recht als „Blödsinn“ und „Vorurteile“ zurückgewiesen. Darauf konfrontierte Badr ihn mit den Remigrationsplänen der AfD, den angekündigten personellen Umbauten im Staatsapparat und Vorwürfen der Vetternwirtschaft. Das sei für ihn „das beste Rezept für einen Diktator“. Siegmund erwiderte, wer sich an Recht und Gesetz halte und einen Beitrag leiste, müsse sich auch unter einer AfD-Regierung keine Sorgen machen. Er lud Badr sogar zu einem persönlichen Gespräch ein. Dieser sagte, er überlege noch, ob er das Angebot annehme. Badr ist nichts anderes als ein geübter Agitator, der sich ständig als verfolgtes Opfer tarnt und in ÖRR-Sendungen ein- und ausgeht. Dass Klamroth ihm auch noch für seien vermeintlichen Mut dankte, in die Sendung zu kommen, als sei Badr noch nie öffentlich aufgetreten, war der Gipfel der Volksverdummung. Man kann sich nur immer wieder fassungslos fragen, ob die Macher einer solchen Sendung ernsthaft glauben, damit noch irgendwen außerhalb der eigenen Blase zu erreichen. Die propagandistische Absicht ist so primitiv und offensichtlich, dass man damit nur unterstreicht, für wie grenzenlos dumm man das Publikum hält. Die Sendung war ein weiteres Plädoyer dafür, diesen ÖRR, der sich selbst um jegliche Daseinsberechtigung gebracht hat, endlich abzuschaffen. (TPL)






















