Pride-Flaggen auf Halbmast in Magdeburg (Foto:ScreenshotX)
[html5_ad]

Nach Sachsen-Anhalt-Zäsur: Das linke Empörium dreht frei

Der AfD-Wahltriumpf in Sachsen-Anhalt führt nun endgültig zur geistigen Kernschmelze des Milieus, dessen völliges Scheitern bei dieser Wahl vor aller Welt dokumentiert wurde. Von der CDU kommt nichts als alberne Sprechblasen mit neuen Bekenntnissen zur Brandmauer. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst will eine Arbeitsgruppe einsetzen, die einen Antrag auf ein AfD-Verbot angeblich “ergebnisoffen prüfen” soll. Sollte sie ein Verbotsverfahren empfehlen, sei dies ein „Handlungsbefehl, diese Verfassung zu schützen“, faselte er. In Wahrheit wäre es ein Bruch der Verfassung, weil ein gescheitertes Machtkartell die Justiz missbrauchen will, eine Oppositionspartei wegverbieten zu lassen, gegen die man politisch nicht mehr ankommt. Die SPD meint wieder einmal, die einzig richtige Reaktion auf ihre x-te Wahlniederlage sei, noch linker zu werden, obwohl genau das die Ursache ihrer Misere ist. Der Linken-Co-Vorsitzende Luigi Pantisano tat sich noch am Wahlabend mit einem weiteren seiner proletenhaften Ausfälle hervor, als er in einer ARD-Sendung den AfD-Co-Chef Tino Chrupalla als „die größte Flachzange, die in Berlin rumläuft“ bezeichnete. Später gab Chrupalla die angemessene und schlagfertige Antwort: „Im Gegensatz zu Ihnen weiß ich, was wenigstens eine Flachzange ist. Ich habe bereits 25 Jahre gearbeitet. Ich habe mehr Steuern und Abgaben bezahlt als Sie wahrscheinlich in Ihrem ganzen Leben“. Selbst SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf waren Pantisanos Pöbeleien sichtlich unangenehm. „Ich finde es gerade ein bisschen unerträglich. Ich glaube, das Letzte, was die Leute jetzt wollen, ist, dass wir uns hier gegenseitig beschimpfen“, sagte er und bat Moderator Markus Preiß, wieder die Gesprächsführung zu übernehmen.

Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk teilte mit, in Polen könnten sich „nur Idioten oder Verräter über den Triumph der AfD in Deutschland freuen“. Seine Ministerin Katarzyna Pelczynska-Nalecz log, „die Russland nahestehenden Neofaschisten“ hätten die Wahl in Sachsen-Anhalt gewonnen. Für polnische Patrioten sei das „eine Niederlage der Werte, für die wir stehen“. Die Türkische Gemeinde in Deutschland forderte die Bundesregierung dazu auf, als Folge des AfD-Sieges die Residenzpflicht von Asylbewerbern aufzuheben. Niemand sollte an einem Ort bleiben müssen, an dem er oder sie zur Zielscheibe von Rechtsextremisten werden könne, sagte der Bundesvorsitzende Gökay Sofuoglu und verstieg sich tatsächlich zu der ungeheuerlichen Behauptung: „Wir dürfen nicht erst reagieren, nachdem Menschen getötet wurden“.

Pride-Flagge auf Halbmast

In Wahrheit ist der Erdrutschsieg der AfD auch und gerade eine Reaktion auf die zahllosen Menschen, die von Migranten getötet wurden. Es ist eine weitete ungeheuerliche Entgleisung dieser Verbände, wenn sie unterstellen, die AfD wolle Ausländer abschlachten. Der linksradikale ZDF-Hetzer Jan Böhmermann rief seine Social-Media-Follower zu dem „Gedankenexperiment“ auf, sich nur oft genug einzureden, die AfD werde bald wieder bedeutungslos, und diese Vorstellung möglichst auch anderen weitergeben. „Wenn viele Menschen das Gleiche denken, wird das zur politischen Wirklichkeit“, meint Böhmermann. „Und wenn man einfach sagt: Nee, die sind 2029 bei neun Prozent und das viele Leute tun, dann kann das tatsächlich passieren. Sich selber zu sagen und anderen das zu erzählen und andere auch bitten, das weiter zu sagen. Ganz ernst, dass die AfD in vier Jahren weg vom Fenster ist“. Auch hier ist offensichtlich das Endstadium des Wahnsinns erreicht. Das gilt auch die Deutsche Bank, die in Berlin als Reaktion auf das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt ihre Pride Flaggen auf Halbmast setzte.

Solche hysterischen, ganz und gar irrationalen und gefährlichen Reaktion auf den Sieg einer demokratischen Partei bei einer freien Wahl sind das Ergebnis von 13 Jahren gnadenloser Hetze gegen die AfD. Es herrscht ein künstlich geschürtes Klima des Hasses, dessen Erzeugung dann auch noch perfiderweise der AfD angelastet wird. Ein vernünftiger politischer Diskurs ist unter solchen Bedingungen nicht mehr möglich, und man muss befürchten, dass das abgehalfterte Establishment über kurz oder lang zu Gewalt greifen wird, um den Wählerwillen zu sabotieren. (TPL)

9b2b3388214149259c4aec82f1f658b7

Themen