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Friedrich Merz hält seine eigene politische Grabrede

Aus! Es ist aus! Friedrich Merz hat gerade im Bundestag seine eigene politische Grabrede gehalten – nachdem Alice Weidel volle Breitseite gegeben hatte, stolperte der Noch-Kanzler über seine eigenen Worte. Er, ja er warf der AfD Wählerbetrug vor und behauptete ernsthaft, die AfD würde mit der Remigration eine ethnische Säuberung durchführen wollen. Und dann natürlich nur Ukraine, Ukraine, Ukraine, als ob das irgendjemanden noch positiv beschäftigen würde.

Immerhin: Die Armenspeisung funktioniert in Deutschland noch. Dafür kann man dem Kanzler doch mal herzlich gratulieren.

Hier die ersten Reaktionen auf die wohl schlimmste Rede, die der Bundestag jemals erleben musste:

Julian Reichelt schreibt:

Friedrich Merz ist der Lucky Luke der Nazi-Vergleiche. Niemand zieht sie schneller als der Bundeskanzler. Nun wirft er der AfD vor, „ethnische Säuberungen“ in Deutschland zu planen, also Zwangsdeportationen, Massenvergewaltigungen als Kriegswaffe gegen die Zivilbevölkerung, Pogrome, Niederbrennen von ganzen Ortschaften und Erschießungen von Männern, Frauen, Kindern aufgrund ihrer Hautfarbe. Das kommt ausgerechnet von dem Mann, der das deutsche „Stadtbild“ entlang von Hautfarben bereinigen wollte. Sollte Merz wirklich noch glauben, was er da auch noch im Deutschen Bundestag erzählt, hat er den Verstand verloren.

Sahra Wagenknecht schreibt:

Der Kanzler ist politisch am Ende. Das war eine Abschiedsrede – ein neuer Tiefpunkt seiner Kanzlerschaft. Friedrich Merz ist nicht nur der unfähigste Kanzler in der Geschichte der Bundesrepublik. Er ist auch der einzige, bei dem bis heute nicht klar ist, ob er überhaupt demokratisch legitimiert ist, weil die Stimmauszählung zur Bundestagswahl trotz nachgewiesener Zählfehler bis heute nicht überprüft wurde. Das BSW will Weihnachten ohne Merz!

Grantler schreibt:

Wenn diese inhaltliche Bankrotterklärung – auch über Remigration und „ethnische Säuberung“ hinaus – heute nicht der Abgesang des Bundeskanzlers Merz war – was war es dann?

Mathias Priebe schreibt:

Merz wird heute im Bundestag von allen vier Fraktionen auseinandergenommen. AfD mit reichlich Oberwasser, Linke und Grüne auf den Barrikaden, SPD mit Verweigerung und CDU/CSU in stiller Hoffnung auf ein schnelles Ende. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich die ersten aus der @cducsubt demonstrativ auf die Seite der @AfDimBundestag setzen. Aber vorher zerlegt sich die Regierung weiter selbst.

Matsuhime schreibt:

Ich sitze vor dem Ergebnis und merke, wie Berlin es schon wieder kleinredet.

43,8 Prozent. 39 Sitze. Die CDU bei 17,2, fast zwanzig Punkte weg. 77,8 Prozent sind wählen gegangen. Fast jedes Direktmandat an die AfD. In den Gemeinden vorn, nicht nur in einer Hochburg. Das kann man verdrehen. Wegdiskutieren kann man es nicht.

Merz hängt sich an die drei fehlenden Sitze und an die 56 Prozent, die die AfD nicht gewählt haben. Beides stimmt. Nur: 83 Prozent haben seine Partei nicht gewählt.

Weidel hat im Bundestag gesprochen. Schwarz-Rot sei vorbei. Der Haushalt eine Kapitulationserklärung. Verbrannte Erde. Staatspleite in Rekordzeit. Verfassungswidrig. Es bleibt die einfache Frage: Warum wird weiter Schulden gemacht, obwohl die Einnahmen hoch sind – und warum ändert sich am Kurs so wenig?

Merz kommt mit Vokabeln. Destruktive Kraft. Remigration als ethnische Säuberung nach Hautfarbe und Herkunft. Er vermischt Leute ohne Bleiberecht mit Leuten, die legal arbeiten. Wer das in einen Satz packt, will das Thema zu machen. Nicht klären.

Siegmund hat vor der Wahl gesagt, er regiert nur allein. Nach der Auszählung sucht er Mehrheiten. Das Versprechen hält nicht. Merz nennt das Wahlbetrug. Juristisch ist das keiner.

Dann kommt die Liste: Ukraine, Klima, Wirtschaft läuft, Migration im Griff, Bildung ernüchternd, Sinn der Reformen noch offen, am Ende die Bitte um Vergebung. Nach diesem Sonntag klingt das nicht nach Führung. Es klingt nach einer Regierung, die den Auftrag gehört hat und trotzdem so tut, als wäre nichts gewesen.

Christian Abel schreibt:

„Das ist der Untergang von Friedrich #Merz“

Ralf Schuler spricht bei NIUS Live über den Auftritt von Friedrich #Merz im Bundestag nach der Rede von Alice Weidel.

Er sagt: #Weidel habe das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt mit voller Wucht gegen den #Kanzler genutzt – und Merz habe darauf die Kontrolle verloren. Für Schuler war die Rede eine politische Bankrotterklärung: ein Kanzler, der sich am Gegner abarbeitet und keine Antwort darauf hat, wofür #Deutschland künftig stehen soll.

Christine schreibt:

Was für eine armselige Gestalt, wenn ihm so garkeine Argumente gegen die AFD mehr einfallen kommt er mit so einem Schwachsinn. Kaum noch zu glauben. Eine Bundeskanzler mit einem solchen unterirdischen Niveau hatte Deutschland wirklich noch nicht.

Georg Pazdersky schreibt:

MERZ bezeichnet Remigration als „Ethnische Säuberung“.

Er ist offensichtlich nicht mehr Herr seiner Sinne.

Wenn das schon die Wahl in ST angerichtet hat, was passiert dann erst nach den Wahlen in MVP & Berlin.

Man muss sich ernsthaft Sorgen um seine geistige Verfassung machen.

Markus Fronnmeier schreibt:

Ich bin seit 2017 Parlamentarier. Einen derart würdelosen Auftritt eines Bundeskanzlers habe ich bisher nicht erlebt.

Offenbar hat @Alice_Weidel bei diesem etwas eitlen und bemerkenswert dünnhäutigen Herrn erhebliche Emotionen ausgelöst.

Waldemar Hartmann schreibt:

Wer sagt es denn? Bundeskanzler Friedrich Merz konzentriert sich zuerst mal in der Generaldebatte im Bundestag auf die Ukraine und die Leipziger Drohne. Weil dieses Land ja sonst keine Sorgen hat, Ich kann nicht mehr.

Jan Schäfer schreibt:

Der 17-Prozent-Bundeskanzler wirft der 44-Prozent-AfD-Chefin ernsthaft vor, ihr Wahlziel in Sachsen-Anhalt nicht erreicht zu haben: „56 Prozent der Wähler haben Sie nicht gewählt…“

Das benötigt keine weitere Kommentierung.

Krzysztof Walczak schreibt:

Friedrich Merz hat heute den dümmsten Redebeitrag eines Bundeskanzlers aller Zeiten in einer Generaldebatte abgeliefert. Zu seinem eigenen Schuldenhaushalt kaum ein Wort, stattdessen nur Lügen und Verleumdungen über die AfD. Wir bedanken uns für die Aufmerksamkeit!

Bernd Kaiser schreibt:

…Friedrich Merz hat endgültig das Vokabular der linken K-Gruppen für sich entdeckt. In der Generaldebatte setzt der Kanzler den Begriff der Remigration allen Ernstes mit „ethnischer Säuberung“ gleich. Lassen wir uns diese intellektuelle Entgleisung kurz auf der Zunge zergehen: Wer fordert, dass geltendes Recht angewandt, offene Grenzen kontrolliert und die millionenfache Duldung ausreisepflichtiger Personen beendet wird, begeht in der Gedankenwelt der CDU-Spitze also ein historisches Verbrechen. Saskia Esken untermalt dieses rhetorische Schauspiel im Hintergrund derweil mit passender Empörungsmimik – ein wunderbares Sinnbild für die linke Geiselhaft, in der sich die Union längst gemütlich eingerichtet hat…

Dr. Christian Wirth schreibt:

Wie armselig, charakter- und hilflos muss mein sein, wenn man als Kanzler in der Haushaltsdebatte behauptet, die AfD wolle eine ethnische Säuberung. Nicht das erste Mal, dass Merz mit seinen Vergleichen die Gräueltaten der Nationalsozialisten relativiert.

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