Foto: KI generiert/GROK
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Markus Söder und die Messermorde

Die Politiker von heute leben offensichtlich alle in einer Wohlfühlblase und haben keine Ahnung mehr, was eigentlich in Deutschland abläuft, oder schlimmer: sie wissen es, aber es interessiert sie nicht.

Ein Prachtexemplar dieser Politiker-Gattung „Interessiert mich nicht“ ist Markus Söder.

in der Maischberger-Sendung vom 8. September 2026 (nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt) so oder sehr ähnlich formuliert. Er beklagte, dass „jede Messerstraftat durchs Internet gejagt“ werde. Dadurch entstehe der Eindruck, das Land stehe vor dem Chaos – und das helfe der AfD. Gleichzeitig bezeichnete er die Sicherheitslage als die „sicherste Situation seit 1978“.
Woher nimmt er nur diese Zahlen?

in den vergleichbaren Kategorien der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) sind die Fallzahlen mit Messer als Tatmittel in den letzten Jahren gestiegen. Die Erfassung ist allerdings erst seit 2020/2021 bundesweit einheitlich und wurde 2024 erweitert, sodass direkte Langzeitvergleiche der Gesamtzahl eingeschränkt sind. Entwicklung der vergleichbaren Delikte (gefährliche/schwere Körperverletzung + Raub mit Messer):

  • 2021: ca. 10.131 Fälle (7.071 Körperverletzung + 3.060 Raub)
  • 2022: ca. 12.355 Fälle
  • 2023: ca. 13.844 Fälle (Quelle: GROK)

Sicherlich, Messerangriffe machen weiterhin nur einen kleinen Teil aller Gewaltdelikte aus (rund 7 %). Aber dafür wird zu anderen Waffen gegriffen.

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Und es ist schon furchterregend, wenn Söder so etwas sagt, wenn gleichzeitig so etwas wie hier passiert:

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Man muss sich doch mal fragen, warum Typen wie Söder solche Sachen immer verharmlosen und herunterrechnen? Weil er mit dafür verantwortlich ist, diese Verantwortung aber nicht tragen will?

Kay Ray hat dazu dann auch die passende Antwort:

Für Michael Kyrath wurde seine Tochter nicht „durchs Netz gejagt“, sondern in einem Regionalzug ermordet.

Michael Kyrath selbst antwortet auch:

Die Einladung steht nach wie vor @Markus_Soeder, haben Sie den Mut und komen am 19.09. ab 14:00 Uhr zum Römer nach Frankfurt und trauen sich das mehreren hundert Hinterblieben der „durchs Netz gejagten“ das ins Gesicht zu sagen…

Australischer Austauschstudent schreibt:

Vielleicht sollte jemand Herrn Söder erklären, dass dem Normalbürger kein bewaffneter Personenschutz rund um die Uhr inklusive Panzer-Limousine und Regierungsjet zur Verfügung steht.
Dennis Riehle schreibt:

1978 lag die absolute Zahl der Straftaten in Ost und West gemeinsam bei etwa 3,51 Millionen. 2025 in der gesamten Bundesrepublik bei etwa 5,5 Millionen. Ein Einstieg um etwa 51 Prozent, obwohl die Bevölkerungszahl nur um 7 Prozent gestiegen ist.

In der Kriminalstatistik dominierten 1978 vor allem Eigentumsdelikte wie Diebstahl und Raub. Diese sind zwar weiterhin an erster Stelle, werden aber nahezu abgelöst von Sexualverbrechen, Straftaten gegen die körperliche Unversehrtheit und das Leben sowie Bedrohung und Betrug.

Obwohl es auch damals schon Ausländer aus den Anwerbeländern gab, lag ihr Anteil an den Tatverdächtigen bei 12,7 Prozent. Heute machen Nichtdeutsche 40,1 Prozent davon aus.

1978 jagte das Messer noch durch Kassler, Wellfleisch und Bouletten. Heute in 29.250 Fällen durch die Fußgängerzone, in 994 davon mit tödlichem Ausgang.

Und wenn wir schon bei den ganzen Zahlen sind: Gestern stand die CSU bundesweit kumuliert an der Klippe oberhalb der Fünf-Prozent-Marke. Heute sind wir nach „Maischberger“ bereits einen Schritt weiter.

Thomas Vierhaus schreibt:

Wieder ein typisches Beispiel von totalem Realitätsverlust bei einem Spitzenpolitiker. Ist schon klar, dass Herr @Markus_Soeder in seiner bodyguardbewachten Bubble nichts davon mitbekommt, was in diesem Land tagtäglich passiert. Es wird hier von den Internetmedien kein „Eindruck erweckt“, sondern es wird wahrheitsgemäß über tatsächliche Straftaten berichtet, die so widerlich und blutig sind, dass einem schlecht davon wird. Ich bin mir ziemlich sicher, dass in der Kriminalstatistik von 1978 keine täglichen Messer- oder Machetenangriffe verzeichnet sind. Aber im Freistaat Bayern wurden im Jahr 2024 im Schnitt knapp fünfmal pro Tag Menschen mit Messern bedroht oder angegriffen. Siehe: bayern.landtag.de/www/ElanTextAb

Yvonne Kussmann wie gewohnt ausführlich:

Das ist wirklich schwer zu ertragen.
In Würzburg tötete ein Somalier in einem Woolworth drei Frauen und verletzte mehrere Menschen schwer.
Im Aschaffenburger Stadtpark tötete ein Afghane einen zweijährigen Jungen und einen 41-jährigen Mann, dessen zweijähriger Sohn das mitansehen musste.
Im bayerischen Regen tötete ein Somalier einen Mann mit über hundert Messerstichen und enthauptete ihn.
In Vilshofen griff ein Eritreer einen elfjährigen Jungen mit einem Messer an und verletze ihn schwer.
In Nürnberg gibt es Grooming Gangs, die minderjährige Mädchen mit Drogen gefügig machen und sie vergewaltigen. Die Tatverdächtigen stammen zu größten Teilen aus den Asylherkunftsländern.
In Pfaffenhofen vergewaltigte ein Nigerianer eine Ukrainerin am Bahnhof und verletzte sie schwer.
In Memmingen erstach ein Palästinenser mit Duldung wegen ungeklärter Identität einen 14-jährigen Jungen.
In München fuhr ein Afghane in eine Verdi-Demo und tötete eine Mutter und ihre zweijährige Tochter.

Nur ein paar Beispiele, die Liste lässt sich sehr lange fortführen. Söder hätte offensichtlich gerne, dass man sich an derartige Barbarei gewöhnt.
Das können Sie vergessen, Herr Söder!

Auch das hier scheint Söder nicht sonderlich zu tangieren:

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…

Man muss wirklich befürchten, dass Söder Merz auf dem Weg in den politischen Untergang folgt.

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